Die Entscheidung der AOK für einen neuen Content-Dienstleister für die Versichertenkommunikation hat für den bisherigen Etathalter wdv offensichtlich schwerwiegende Konsequenzen. Nach einem Bericht der „FAZ“ vom 31. Januar hat die Bad Homburger Kommunikationsagentur wdv Insolvenz angemeldet. Aufgrund des Verlustes eines großen AOK-Etats sei wdv gezwungen gewesen, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu beantragen, heißt es. Laut „cpmonitor.de“ wurde der Antrag vom zuständigen Amtsgericht in Bad Homburg genehmigt.

Das Unternehmen soll nun durch die bisherige Geschäftsführung (Thomas Kuhn, Hermann Steinbrecher und Michael Kaschel), die im Amt bleiben kann, saniert werden. Wie schon im Oktober 2019 vermeldet wurde, konnte sich eine Bietergemeinschaft aus Serviceplan und der Bauer Media Group den zweistelligen Millionenetat der AOK sichern – gut unterrichtete Kreise sprechen von einem Umfang von rund zehn Millionen Euro. Rund 130 Arbeitsplätze sollen bei wdv gefährdet sein.


Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de


Werbung

Heute NEU im PR-Journal