Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, CEO und Market Leader von BCW, freut sich über Zuwachs in der BCW Group.

Die internationale Kommunikationsagentur Burson Cohn & Wolfe setzt ihren Wachstumskurs in Deutschland fort: Die Hering Schuppener Markenkommunikation in Düsseldorf und Hering Schuppener Healthcare mit Standorten in Hamburg und Düsseldorf werden zum 1. September 2019 in die BCW Group integriert. Als GCI Hering Schuppener und GCI Health werden sie jeweils als eigenständige Gesellschaften innerhalb der BCW Group weitergeführt. Hintergrund ist, dass die Strategieberatung für Kommunikation, Hering Schuppener, sich fortan noch stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchte.

Der Bereich Marken- und Unternehmenskommunikation wird im Markt als GCI Hering Schuppener (20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) auftreten, die bisherige Hering Schuppener Healthcare als GCI Health (30 Köpfe). Bis auf die Mitarbeiterzahl nannten die Beteiligten keine Zahlen zum Deal. Hering Schuppener und BCW gehören jeweils zur WPP Gruppe.

GCI Hering Schuppener wird in dem neuen Verbund seine Spezialisierung auf kreative Kommunikationsstrategien für Marken und Unternehmen stärker ausbauen können. GCI Health wiederum erwartet zusätzliche Wachstumsimpulse durch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem internationalen Netzwerk von GCI. Laut Folker Dries, Managing Partner von Hering Schuppener, bekomme GCI Health, eine international sehr erfolgreiche Spezialagentur für Healthcare-Kommunikation, mit dem Kauf von Hering Schuppener Healthcare den Eintritt in den deutschen Markt.

Kontinuität bleibt gewahrt

Die Kontinuität im Management beider Agenturen bleibt gewahrt: Die operative Führung von GCI Hering Schuppener liegt weiterhin bei Janine Döring, die Geschäftsführung von GCI Health bei Gründer Dr. Horst Müther, der Mitgesellschafter bleibt, und Katharina Tolkmitt.

Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, CEO und Market Leader von BCW in Deutschland, zeigte sich sehr erfreut: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesen beiden etablierten und hoch angesehenen Agenturen unser Angebot in Deutschland vervollständigen können.“ BCW Deutschland hat Büros in Frankfurt, Berlin, Hamburg und München. Zur Gruppe gehört in Deutschland auch noch AxiCom mit einem Büro in München, eine der führenden Agenturen für IT- und Technologiekommunikation.

Janine Döring, die als Managing Director auch weiterhin das Düsseldorfer Team der GCI Hering Schuppener führen wird und künftig an Lünenbürger-Reidenbach berichten wird, sagte: „Wir bekommen mit BCW einen starken internationalen Partner, der unser Portfolio als Spezialist für Marken- und Unternehmenskommunikation ideal ergänzen wird. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“ Horst Müther wird die zukünftige GCI Health als Gesellschafter und Geschäftsführer wie bisher zusammen mit Katharina Tolkmitt leiten und an Wendy Lund, globale CEO von GCI Healthcare, berichten. Beide Unternehmen ändern ihre Standorte nicht, Umzüge stehen für die Belegschaften nicht an.

Lünenbürger ist überzeugt: „Mit Janine und Horst kommen eine Unternehmerin und ein Unternehmer in unsere Agenturfamilie, die zusammen mit ihren Teams in den letzten Jahren eine fantastische Arbeit geleistet haben. Sie sind im Markt und bei ihren Kundinnen und Kunden hochgeschätzt. Dass sie weiterhin ihre Unternehmen führen und vorantreiben, ist wunderbar. Unsere Stärken und Spezialisierungen zu kombinieren, ist ein naheliegender Schritt für uns alle.“

Hintergrund und Historie

Bei Gründung der Hering Schuppener Gruppe vor 25 Jahren gab es schon einmal eine Partnerschaft mit GCI. Deswegen hieß das Beratungsunternehmen in den ersten Jahren auch GCI Hering Schuppener. Die Healthcare-Unit war im Jahr 2001 von Horst Müther als Joint Venture unter dem Namen „GCI Healthcare“ gegründet worden. Doch durch die zunehmende Konzentration von Hering Schuppener auf die Strategieberatung gab es schon zu Lebzeiten von Gründer Ralf Hering Überlegungen, die Struktur der Gruppe zu verändern, um sich voll und ganz auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. „Diesem Gedanken folgen wir jetzt“, erklärte Folker Dries gegenüber dem „PR-Journal“ und fügte an: „Ich bin davon überzeugt, dass diese Veränderung jetzt auch im Sinne von Ralf Hering ist.“


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