Die IPRN-Mitglieder mit ihrem Ehrengast und Hauptredner Aleksander Kwasniewski (Mitte), dem ehemaligen Präsidenten der Republik Polen.

Vom 18. bis zum 22. Mai fand in Warschau ein Treffen von PR-Experten aus 25 Ländern statt. Bei der Jahreshauptversammlung und -konferenz des International Public Relations Network (IPRN) tauschten sich Vertreter der Branche über globale Trends, Best Practices und Fallstudien aus. Aleksander Kwasniewski, ehemaliger Präsident der Republik Polen, war der Hauptredner. Er hielt einen leidenschaftlichen Vortrag über die Bedeutung einer wahrheitsgetreuen und transparenten Kommunikation im Zuge der Transformation Polens in den letzten drei Jahrzehnten. Auch die Dortmunder Agentur presigno Unternehmenskommunikation, ein Mitglied des IPRN, reiste anlässlich der Veranstaltung in die polnische Hauptstadt.

Die Jahreskonferenz des 1995 gegründeten IPRN bietet den Branchenexperten eine Plattform, um Trends und Best Practices in verschiedenen Teilen der Welt zu erfassen und ihren Kunden diese nahe zu bringen. „Wir hatten intensive Debatten und Diskussionen über effektive Öffentlichkeitsarbeit, strategische Kommunikation und Content-Praktiken aus der ganzen Welt“, sagte Luis Gonzalez, Geschäftsführer des IPRN. Diese betrafen unter anderem den kontinuierlichen Anstieg des Contents als Haupttreiber des Kaufverhaltens, die anhaltende Verwischung der Grenzen zwischen Redaktion und Werbung, insbesondere im Online-Bereich, sowie die Notwendigkeit, PR-Kampagnen in Social-Media-Kanäle zu integrieren. „Als eine führende globale PR-Organisation sind wir bestrebt, an der Spitze der Trends zu stehen und Unternehmen wie Kunden wichtige Erkenntnisse zu vermitteln“, so Gonzalez.

Gastgeber der Konferenz war Public Dialog, eine PR-Agentur mit Sitz in Warschau. Paweł Bylicki, Präsident und Eigentümer von Public Dialog sowie Vorsitzender des IPRN, sagte: „Wir als PR-Profis sind mit einer Zeit voller Veränderungen konfrontiert, von der Digitalisierung der Branche bis hin zur Verwischung der redaktionellen Grenzen. Es war wichtig, hoch motivierte Menschen bei unserer Veranstaltung in Warschau zu treffen und zusammenzubringen, um sicherzustellen, dass unsere Organisation einen Mehrwert für den Beruf bringt.“

Auch die presigno GmbH aus Dortmund nahm an dem Netzwerktreffen teil. Geschäftsführerin Isabell Reinecke hielt einen Kurzvortrag über die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Content-Erstellung. „Wir bekommen hier jedes Jahr wichtige Impulse für unser Tagesgeschäft. Der Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen bringt uns als Agentur weiter und hilft uns, immer am Puls der Zeit zu bleiben“, betont Isabell Reinecke. „Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen im November in Prag.“

Über IPRN: Das International Public Relations Network IPRN wurde 1995 gegründet und hat 50 Mitglieder. In Deutschland sind die presigno Unternehmenskommunikation (Dortmund), Schwan Communications (Hamburg), TDUB Kommunikationsberatung (Hamburg), AutoCom Deutschland (Rheinbreitbach), JP | KOM (Düsseldorf/Frankfurt a. M.) und Primo PR (Frankfurt a. M.) Teil des Netzwerks.


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