Die Initiative „Chefsache“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Chancengleichheit von Frauen und Männern auch in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik zu erhöhen. Die Berliner Agentur ressourcenmangel an der panke wurde im November vergangenen Jahres mit der Konzeption und Umsetzung einer Kampagne für die Initiative beauftragt. Die Motive hat sie jetzt vorgestellt.

Die Kampagnenmotive fragen pointiert nach – „Sollten Versprechen der Gleichstellung nicht auch einGEHALTen werden? – und sollen einen Hinweis auf den aktuellen Status Quo zu diesem Thema geben: Frauen verdienen oft weniger als Männer in der gleichen Position. Sie sprechen versteckte Ressentiments an – „Die Kollegin ist hoCHEFfizient, aber als Vorgesetzte undenkbar?“ – und stellt die Folgen dar: Nur acht Prozent der Vorstände großer deutscher Firmen sind Frauen.

„Unser Ziel ist es, Aufmerksamkeit ohne Polarisierung und Aktivierung jenseits der üblichen Verdächtigen zu erzeugen“, so Alf Frommer, Teamleiter Kreation bei ressourcenmangel. „Die schnörkellose Typokampagne mit der klaren Bildsprache lässt sich Dank des gestalterischen Baukastensystems sowohl über die Kanäle der Initiative als auch durch alle Partnerunternehmen individualisiert nutzen. Das verleiht dem Thema noch mehr Sichtbarkeit und gibt den Mitgliedern der Initiative die Möglichkeit, ihr Engagement beim Thema Chancengleichheit in Top-Positionen selbst darzustellen.“

Das Netzwerk Initiative „Chefsache“ wurde 2015 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegründet und hat aktuell 25 Mitglieder, darunter McKinsey & Company, Telekom, Die ZEIT, das Bundesministerium für Verteidigung, Bosch sowie die Aktion Mensch.

Die Kampagne startete zum Weltfrauentag am 08. März und wird in verschiedenen Online- und Printanzeigen-Flights sichtbar sein. 


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