Victoria Wagner

Victoria Wagner (48), zwischen Juli 2016 bis Dezember 2017 CEO von Ketchum (Pleon) in Deutschland, hat sich selbständig gemacht. Ihr Angebot an den Kommunikationsmarkt richtet sich an Kommunikationsverantwortliche in Agenturen und Unternehmen. Für sie will Wagner unter dem Namen „Alternativlos“ Sparringspartner sein und sie von Düsseldorf und Berlin aus in Strategiefragen beraten. Ihr zur Seite steht nach eigener Aussage ein „sehr erfahrenes Team“ sowie ein „exklusives Netzwerk von Experten und Spezialisten unterschiedlicher Disziplinen der Kommunikationsbranche.“

Mit der Gründung von „Alternativlos“ wagt Wagner zum zweiten Mal nach 2004 den Sprung in die Selbständigkeit. Damals gründete sie mit Brandzeichen eine Agentur für Markenberatung und Kommunikation, die sie 2013 an das Agenturnetzwerk Omicom verkaufte und somit Teil des Ketchum-Netzwerks wurde. Mit der Zusammenführung der drei deutschen Ketchum-Agenturen Ketchum Pleon, Brandzeichen und Emanate im Jahr 2016, wurde Wagner dann als Nachfolgerin von Dirk Popp CEO von Ketchum (Pleon) Deutschland.

Damit begann für Wagner eine weniger erfolgreiche Zeit. Denn in den 18 Monaten von Juli 2016 bis Dezember 2017 machte Ketchum Pleon als einstiger Marktführer der PR-Agenturen in Deutschland vor allem mit dem Abbau von Personal Schlagzeilen in der Branche. Zwar versuchte Wagner in dieser Zeit immer wieder einen kreativen Neuanfang zu starten, doch der Turnaround gelang ihr letztendlich nicht.

Neuanfang mit „Alternativlos“

Jetzt will Wagner an erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Für ihre neue Agentur wählte sie dafür mit „Alternativlos“ einen ebenso ungewöhnlichen wie aufmerksamkeitsstarken Namen, der allerdings in der politischen Diskussion durchaus negativ besetzt ist. So kürte die Gesellschaft für deutsche Sprache „alternativlos“ 2010 zum deutschen Unwort des Jahres.

Aktuell sieht Wagner Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen und Agenturen gleichermaßen vor besonderen Herausforderungen stehen. Hier will sie mit „Alternativlos“ mit einem breiten Spektrum maßgeschneiderter Dienstleistungen ansetzen, wie beispielsweise der Analyse und Transformation von Kommunikationsprozessen und -strukturen, dem Aufbau von Inhouse-Agenturen und Spezialdienstleistern, der Implementierung von Agentursteuerungsmodellen und der Beratung bei Zukauf und Veräußerung von Agenturen.

„Nach meinem Ausstieg bei Ketchum Pleon gab es konkrete Beratungsanfragen sowohl von Agentur- als auch Unternehmensseite. Dabei war die Unterstützung bei der Neuausrichtung von Kommunikationsprozessen genauso gefragt, wie die Implementierung agiler Geschäftsmodelle in innovative Agenturmodelle. Da ich viele Jahre sowohl auf Unternehmens- als auch Agenturseite gearbeitet habe, kann ich die aktuellen Herausforderungen der Branche sehr gut nachvollziehen und freue mich über das Interesse. Ein professionelles Beratungsangebot an den Markt zu bringen, war somit der konsequente nächste Schritt“, betont Victoria Wagner.


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