Sustainability Finance 2024: neue Rubrik auf der BaFin-Website
Sustainability Finance gewinnt im gesamten Finanzsektor zunehmend an Bedeutung. Es bedeutet, ESG-Aspekte (Enviroment, Social, Governance) bei finanziellen Entscheidungen zu berücksichtigen. Hierfür hat die EU bereits im Rahmen des European Green Deal ein umfangreiches Gesetzespaket verabschiedet, weitere Vorgaben folgen. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beschäftigt sich mit ihnen und berücksichtigt Nachhaltigkeitsaspekte systematisch im Rahmen ihrer Aufsicht.
Die neue Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) „Digitalisierung im Finanz- und Rechnungswesen 2023“ bringt es hervor: Knapp 60 Prozent der befragten Unternehmen arbeiten an einer umfassenden Transformation ihrer Finanzfunktion. Zudem erhöhen die Personalknappheit und Regulatorik den Technologiedruck. Ein weiteres Ergebnis: Knapp 20 Prozent der Befragten würden einen vollumfänglichen Datenabzug im Zuge der Abschlussprüfung gestatten.
Die diesjährige Corporate Governance Auswertung der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA), Frankfurt am Main, liegt vor. Die „Scorecard for Corporate Governance“ zeichnet ein insgesamt stabilisiertes Bild der Governance-Qualität über alle drei DAX-Segmente und unterstreicht die Akzeptanz der DVFA Scorecard als Instrument zur Beurteilung auch aufseiten der Emittenten. Das Ergebnis zeigt eine klare Verbesserung der durchschnittlichen Qualität in guter Unternehmensführung und -kontrolle.
Wie gelingt es, eine gute Reputation aufzubauen, diese zu schützen und zu pflegen? Antworten auf diese Frage gibt ein neuer Praxisleitfaden, der sich speziell an Unternehmerfamilien richtet. Unter der Überschrift „Reputationsmanagement für Unternehmerfamilien“ wird der Praxisleitfaden vom Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU), das an der Universität Witten / Herdecke, und der Kommunikationsberatung Charles Barker, Frankfurt am Main, herausgegeben.