Studien TikTok-Studie 2026 TikTok Videos liefern mehr Reichweite als Instagram

Die organische Reichweite auf TikTok bleibt hoch – und liegt bei Video-Content weiterhin klar vor Instagram. Das zeigt die neue TikTok-Studie 2026 von Metricool. Grundlage der Untersuchung sind 2.314.756 Beiträge von mehr als 92.000 Accounts weltweit. Analysiert wurden unter anderem Reichweite, Interaktionen, Wachstumsraten, Posting-Zeiten und Format-Performance.

TikTok vs. Instagram - Ergebnisse der TikTok-Studie 2026 von Metricool (Bild: Metricool).

Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, welche Mechaniken auf TikTok aktuell tatsächlich funktionieren – und welche Strategien an Wirkung verlieren. Die Ergebnisse zeigen: TikTok bleibt die Plattform mit der stärksten organischen Sichtbarkeit für Video-Content.

TikTok deutlich vor Instagram

Laut der Studie erzielen Videos auf TikTok im Durchschnitt fünfmal mehr Reichweite und sechsmal mehr Interaktionen als vergleichbare Inhalte auf Instagram. Besonders kurze, schnell geschnittene Videos schneiden dabei überdurchschnittlich gut ab. Gleichzeitig zeigt die Analyse, dass die ersten Tage nach Veröffentlichung entscheidend bleiben: 96 Prozent aller Aufrufe entstehen innerhalb der ersten zehn Tage eines Posts.

Damit bestätigt die Untersuchung einen Trend, der sich bereits in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat. Während Instagram stärker auf bestehende Communities und Netzwerke setzt, verteilt TikTok Inhalte weiterhin vergleichsweise aggressiv über den Empfehlungsalgorithmus – auch an User ohne direkte Verbindung zum Account.

Abends steigt die Sichtbarkeit deutlich

Die beste Zeit zum Posten liegt laut der Studie zwischen 18 und 21 Uhr. Besonders hoch fällt die Reichweite rund um 20 Uhr aus. Inhalte, die in diesem Zeitraum veröffentlicht werden, erreichen im Schnitt deutlich mehr User als Beiträge am Vormittag oder frühen Nachmittag.

Für Social-Media-Teams und Creator:innen ergibt sich daraus ein klarer Hebel: Der Veröffentlichungszeitpunkt bleibt trotz algorithmischer Distribution ein relevanter Faktor für Sichtbarkeit und Interaktionen.

Wachstum vor allem bei kleineren Accounts

Auffällig ist zudem die Entwicklung beim Account-Wachstum. Laut der Untersuchung sind 16,47 Prozent der analysierten TikTok-Accounts im Jahr 2026 gewachsen – etwa doppelt so viele wie auf Instagram. Besonders kleinere und mittelgroße Accounts profitieren weiterhin von der Plattformdynamik.

Die Studie beschreibt TikTok damit weiterhin als vergleichsweise offene Plattform, auf der auch neue Accounts organisch Reichweite aufbauen können. Entscheidend seien vor allem Posting-Konsistenz, Video-Frequenz und eine klare thematische Positionierung.

Praxisbeispiele statt reine Kennzahlen

Neben den aggregierten Daten enthält die Studie zahlreiche Praxisbeispiele erfolgreicher Accounts, die deutlich über den Durchschnittswerten liegen. Anhand konkreter Cases analysiert Metricool unter anderem Video-Längen, Hook-Strukturen, Posting-Rhythmen und Content-Formate.

Für Kommunikations- und Marketingteams liefert die Untersuchung damit weniger allgemeine Trends als vielmehr operative Hinweise für die tägliche Content-Strategie – von optimalen Posting-Zeiten bis zur Formatwahl. Die vollständige TikTok-Studie 2026 steht kostenlos zum Download bereit.

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