Studien PR-Trendmonitor PR-Gehälter stagnieren, Frust bleibt aus
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- von Joris Duffner, Dortmund
Die Gehälter in der PR- und Kommunikationsbranche entwickeln sich 2026 kaum weiter. Besonders in deutschen PR-Agenturen bleiben Einkommen häufig unverändert, während Pressestellen zumindest moderate Zuwächse verzeichnen. Gleichzeitig zeigt der aktuelle PR-Trendmonitor der dpa-Tochter News aktuell und PER Agency: Trotz Stillstand bleibt die Zufriedenheit hoch – und die Wechselbereitschaft gering.
Vor allem Agenturen geraten unter Druck. 56 Prozent der Beschäftigten berichten von gleichbleibenden Gehältern, neun Prozent sogar von Rückgängen. In Pressestellen fällt die Entwicklung etwas positiver aus: 43 Prozent verzeichnen Gehaltssteigerungen von mindestens zwei Prozent. Insgesamt habe 302 Fach- und Führungskräfte aus Deutschland und der Schweiz teilgenommen. In der Schweiz zeigt sich ein ähnliches Bild, allerdings ohne die deutliche Differenz zwischen Agenturen und Unternehmenskommunikation.
Auffällig ist die Diskrepanz zwischen Entwicklung und Stimmung. Die Mehrheit bewertet ihr Einkommen als zufriedenstellend. Parallel sinken die Erwartungen: Jede zweite befragte Person rechnet mit schwierigeren Gehaltsverhandlungen, Verbesserungen erwarten nur wenige.
Die geringe Dynamik schlägt sich bislang nicht in erhöhter Fluktuation nieder. In Deutschland ziehen lediglich 21 Prozent einen Jobwechsel in Betracht, in der Schweiz noch weniger. Statt höherer Gehälter rücken Zusatzleistungen in den Fokus – vor allem mehr Urlaub und Weiterbildungsangebote.
Mehr Infos zu Daten und Methodik finden sich hier.
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