Studien State of PR Report 2026 KI setzt sich durch – Druck auf Wirkung und Strategie wächst
- Details
- von Joris Duffner, Dortmund
Die internationale PR-Branche steht am Wendepunkt. Das zeigt der aktuelle State of PR 2026 Report von Meltwater, erstellt in Zusammenarbeit mit We. Communications. Grundlage der Studie ist eine weltweite Befragung von über 1.100 PR- und Kommunikationsverantwortlichen. Zentrales Ergebnis: Generative Künstliche Intelligenz hat den Kommunikationsalltag erobert.
Über 90 Prozent der befragten PR-Teams nutzen KI bereits – vor allem für Content-Erstellung, Ideenfindung und Optimierung. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an strategische Steuerung und den messbaren Beitrag der Kommunikation zum Unternehmenserfolg. Besonders bei der Erfolgsmessung zeigt sich ein Spannungsfeld. Der Anspruch wächst, Kommunikationsleistungen stärker an Geschäfts- und Unternehmenszielen auszurichten, doch über 40 Prozent der Befragten messen weiterhin vor allem Aktivitäten statt tatsächlicher Wirkung.
Der Report sieht hier einen entscheidenden Hebel für die zukünftige Relevanz der Kommunikation. Hinzu kommt anhaltender Budgetdruck: Mehr als die Hälfte der Kommunikationsexperten rechnet 2026 mit stagnierenden oder nur leicht steigenden Etats – bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Beratungskompetenz, Datenanalyse und strategischen Mehrwert. Der State of PR 2026 Report zeigt zudem, dass PR-Verantwortliche an Einfluss im Management gewinnen, wenn sie Storytelling, Daten und Unternehmensziele schlüssig verbinden. Der vollständige Report liefert dazu konkrete Handlungsempfehlungen für Strategie, Priorisierung und Teamentwicklung.
- Zugriffe: 646