Studien Studie von ADP Research People at Work 2025 zeigt wie Arbeitnehmende zu KI stehen

In Deutschland haben 15 Prozent der Arbeitnehmenden keine Vorstellung davon, wie KI ihre Arbeitsplätze verändern wird. Dabei wurde „KI-Ära“ gerade als Wort des Jahres bekannt gegeben. Wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit zur Künstlichen Intelligenz stehen, kann in der Studie „People at Work 2025“ der ADP Research nachgelesen werden.

Bild von Nicholas Fuentes / Unsplash

Dazu wurde eine weltweite Befragung unter 38.000 berufstätigen Erwachsenen durchgeführt. Anhand der Umfragedaten in 34 Märkten auf sechs Kontinenten bietet „People at Work 2025” ein repräsentatives Stimmungsbild von Arbeitnehmenden weltweit. Dies ermöglicht regionale und marktbezogene vergleichende Ergebnisse in der Region Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika sowie Nordamerika.

Gemischte Gefühle überwiegen

11 Prozent der Arbeitnehmenden in Deutschland stimmen der Aussage zu, dass KI ihren Arbeitsplatz im nächsten Jahr positiv beeinflussen wird. Nur knapp jeder zehnte Arbeitnehmende in Deutschland stimmt der Aussage voll und ganz zu, dass KI seinen Arbeitsplatz komplett ersetzen wird. Arbeitnehmende, die einen Job-Verlust durch KI befürchten, klagen doppelt so häufig über hohen Stress am Arbeitsplatz. Darüber hinaus suchen mehr als 30 Prozent aus dieser Gruppe aktiv nach einer neuen Beschäftigung – verglichen mit 16 Prozent der weniger besorgten Menschen.

Wissensarbeiter wie Programmierer, Akademiker und Ingenieure glauben weltweit am ehesten, dass KI sich positiv auf ihre Arbeit auswirken wird (24 Prozent). Sie sind aber auch am meisten besorgt, ersetzt zu werden (13 Prozent). 14 Prozent geben an, dass sie sich über die Zukunft im Unklaren sind. Jüngere Arbeitnehmende im Alter zwischen 18 und 39 Jahren zeigen sowohl Optimismus als auch Besorgnis gegenüber KI, da sie deren langfristige Auswirkungen auf ihre Karriere berücksichtigen. Arbeitnehmende im fortgeschrittenen Alter (ab 55 Jahren) äußern tendenziell mehr Gleichgültigkeit. Denn sie glauben, dass KI nur geringe Auswirkungen auf ihre verbleibende Berufslaufbahn haben wird.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass neue Technologien wie generative KI dazu dienen, Teams bei ihrer Arbeit zu unterstützen“, betont Thomas Zimmermann, General Manager Deutschland bei ADP. „Sie beschleunigen Abläufe, erleichtern den Alltag und übernehmen aufwendige Tätigkeiten – doch die Entscheidungshoheit liegt letztlich natürlich beim Menschen. KI kann bestimmte Aufgaben automatisieren, aber sie ersetzt keine Arbeitsplätze.“

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