Die Auswirkungen von Kampagnen, die Berichterstattung und Konversation erzeugen, auf den Unternehmenserfolg sind laut der Earned-Effect-Studie von Weber Shandwick groß. (Quelle: Earned-Effect-Studie 2023) w

Laut der „Earned-Effect“ Studie, die von Weber Shandwick in Zusammenarbeit mit dem Institute of Practitioners in Advertising (IPA) durchgeführt wurde, haben Kampagnen, die Berichterstattung und Konversation über einen längeren Zeitraum nach sich ziehen, eine 53-prozentig höhere Wahrscheinlichkeit sehr große Wachstumseffekte zu generieren (z.B. Umsatz, Marktanteil, Neukunden). Nigel Rahimpour, Head of Strategy bei Weber Shandwick Deutschland und einer der Verantwortlichen für die Studie sagte: „Wir haben nicht nur die Überlegenheit von Earned-Effect Kampagnen bewiesen, sondern auch identifiziert, welche Art von Earned Kampagnen am effektivsten sind.“

Für die Untersuchung wurden globale Fallstudien der letzten zehn Jahre herangezogen, die in kulturell saliente (auffällige Kampagnen mit Berichterstattung und Konversation für einen Zeitraum von neun Monaten und länger) und kulturell nicht-saliente Kampagnen (weder Berichterstattung noch Konversation) unterteilt wurden.

Die Ergebnisse zeigen:

  • Kulturell saliente Kampagnen haben eine um 53 % höhere Wahrscheinlichkeit sehr große Wachstumseffekte zu generieren (z.B. Umsatz, Marktanteil, Neukunden). Die Wahrscheinlichkeit, sehr große Gewinne zu erzielen, liegt bei ihnen sogar um das 2,6-fache höher.
  • Des Weiteren erzielen 57 % der kulturell salienten Kampagnen sehr große Verkaufssteigerungen und 40 % sehr große Marktanteilsgewinne. Sie übertreffen somit alle anderen Kampagnen.
  • Zudem erlangen kulturell saliente Kampagnen eine 42-prozentige Verbesserung ihres ROI gegenüber kulturell nicht salienten Kampagnen.
  • Kulturell saliente Kampagnen haben eine um 75 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, Halo-Effekte über weitere Produkte im Portfolio zu bewirken.

Die „Earned-Effect“ Studie analysiert weltweit 340 Fallstudien in über 60 Produktkategorien im B2B- und B2C-Bereich auf Grundlage der IPA-Datenbank. Eine Zusammenfassung steht hier auf der Website von Weber Shandwick zum kostenlosen Download zur Verfügung.

„Die Möglichkeiten der Markenkommunikation in den Bereichen Social und Experiential werden immer größer und das Verständnis der Auswirkungen von Earned- und Owned-Channel-Strategien gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Studie markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der IPA-Datenbank, der über die bezahlten Kommunikationskanäle hinausgeht", sagt Janet Hull Obe, Director of Marketing Strategy, IPA.


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