Ziele des Reportings. (Grafik aus: Studie „Impact-Reporting für Stiftungen und NGOs“)

Wie sprechen gemeinnützige Organisationen potenzielle Dauerspender und Förderer wirksam an? Wie gelingt es, diese wichtigen Zielgruppen langfristig zu binden? Und, unabhängig davon: Wie profilieren sich Stiftungen und NGOS in der Öffentlichkeit und gewinnen Sympathien? Die Antworten auf diese Fragen lauten: durch dauerhafte Überzeugungsarbeit, hauptsächlich durch aussagekräftige Jahresberichte, aber auch durch Magazine, Präsentationen und andere Medien. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Spenden + Sympathien gewinnen! Impact-Reporting für Stiftungen und NGOs“. Sie zeigt auf, wie der entscheidende Sprung von Transparenz zu Impact-Reporting gelingen kann und bietet wertvolle Praxishilfen für Stiftungen und NGOs. Erstellt wurde sie gemeinsam von der Agentur wirDesign communication AG und dem Reporting-Experten Kaevan Gazdar.

Anders als konventionelle Spender erwarten Impact-Investoren zum einen eine Rendite, zum anderen aber auch Nutzen für die Gesellschaft. Unternehmerisches Denken hält Einzug in den gemeinnützigen Sektor. Zu den Investoren gehören Stiftungen, aber auch Family Offices, Banken und Pensionsfonds. Gefördert werden vornehmlich Bereiche wie Energie, Gesundheit und Abfallbeseitigung, in denen messbare Ergebnisse leichter nachweisbar sind.

Grundlage des Impact-Reporting ist die Messung der Wirkung anhand von konkreten Zahlen und nachvollziehbaren Ergebnissen. Dieses Reporting fokussiert auf Rezipienten, weniger auf interne Gremien und sonstige Selbstdarstellung. Gefragt sind Fallbeispiele statt Aufzählungen. Sind die beabsichtigten Wirkungen erreicht worden – und wenn nicht, warum nicht?

Schwachstelle des bisherigen Reportings sind Wirkungsbelege. NPOs wie Caritas, Misereor und Terre des Hommes veröffentlichen bereits aussagekräftige Berichte mit entsprechenden Nachweisen. Andere Organisationen wie Behindertenwerkstätten und Hospize berechnen ihre Sozialrendite und weisen auch nach, welche Rückflüsse im Sinne von Steuern und Sozialabgaben aus den in sie investierten Geldern entstehen. Damit argumentieren sie weitaus stichhaltiger, als wenn sie nur eine Aufzählung ihrer Aktivitäten veröffentlichen würden. Aber jenseits von Rechenschaft muss Reporting auch eine Aussagekraft entfalten, die Spender, Helfer und die Öffentlichkeit insgesamt mobilisiert.

Die Studie »Sympathie und Spenden gewinnen – Impact Reporting für Stiftungen und NGOs« vermittelt Erkenntnisse der Unternehmenskommunikation, identifiziert strategische Schlüsselfaktoren und bietet eine Vielzahl von internationalen Best Practices. Geboten wird eine konkrete Hilfestellung für Stiftungen und NGOS, die ihre Berichterstattung und ihre Kommunikationsstrategien effektiv initiieren oder optimieren wollen.

Die Studie ist über die Website von wirDesign unter diesem Link abrufbar.


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