Die strategische Nutzung von Big Data steckt bei Unternehmen offensichtlich noch in den Kinderschuhen. Das jedenfalls legen die Ergebnisse einer Studie von Mention und Mynewsdesk nahe. Sie belegen, dass Unternehmen zuletzt stark in datenbasierte Technologien und Infrastrukturen investierten. Allerdings gelingt es dabei vielen Unternehmen nicht, einen relevanten Vorteil daraus zu ziehen. Mynewsdesk hat zur Studie das E-Book "Data-Driven Mindset" aufgelegt - das Cover ist hier abgebildet.

Nur eines von fünf Unternehmen nutzt einen strategischen Ansatz der datengetriebenen Entscheidungsfindung. Darüber hinaus zeigt sich nach Auswertung der Ergebnisse, dass lediglich ein Viertel als sogenannte „active Responder“ eingestuft werden kann – dabei handelt es sich um Teams und Abteilungen, die datengestützte Kennzahlen ermitteln und basierend auf diesen Ergebnissen ihre strategische Ausrichtung formulieren. „In der Theorie zeigen sich viele begeistert von den Möglichkeiten der Datenanalyse. Unsere Studie zeigt aber, dass Unternehmen in zentralen Bereichen Nachholbedarf haben, um zu wirklich datengetriebenen Entscheidungen zu kommen“, sagt Sylvia Eberl, Geschäftsführerin von Mynewsdesk Deutschland.

Für die vorliegende Studie wurden über 1.050 Marketing- und PR-Fachleute sowie Unternehmer weltweit befragt. Ziel der Untersuchung war es, Gründe für einen datengetriebenen Ansatz aufzudecken und herauszufinden, wie stark Unternehmen agile Methoden nutzen. Ein solch agiler Ansatz setzt einen Datenzugang in Echtzeit voraus, der sich durch teamübergreifende Entscheidungskompetenzen sowie ein hohes Maß an Datenkompetenz der Mitarbeiter auszeichnet.

Die Studie kam zu folgenden Kernergebnissen:

Datenkompetenz: Lediglich 18 Prozent der befragten Fachleute weisen eine hohe Datenkompetenz auf. Dabei handelt es sich um die Fähigkeit, Daten analytisch auswerten zu können. Ein Mitarbeiter mit hoher Datenkompetenz kann ohne Schwierigkeiten Grafiken interpretieren, Präsentationen analysieren und bewerten sowie die Nutzung von Daten kritisch hinterfragen.

Zeitmangel: Mit 54 Prozent stimmen die meisten damit über ein, dass der Zeitaufwand die größte Hürde für die Entwicklung hin zu einem datengetriebenen Unternehmen ist.

Daten in Silos gefangen: 44 Prozent der Befragten geben an, dass die Daten in Silos gefangen und damit unzugänglich für diejenigen sind, die sie benötigen.

„Die datengetriebene Entscheidungsfindung steht nicht nur großen, ressourcenstarken Unternehmen zur Verfügung“, sagt Joël Gaudeul, Head of Demand bei Mynewsdesk und Mention. „Modernste Technologien, die Analysen und Evaluationen unterstützen, bedeuten eine große Chance für Unternehmen jeder Größe. Ein datengetriebener Ansatz endet jedoch nicht bei Technologien und Arbeitsprozessen. Unternehmen müssen kritisch hinterfragen, ob die Unternehmenskultur einen fruchtbaren Boden für einen agilen Ansatz bietet.“

Methodik der Studie: Die Studie wurde 2018 zwischen dem 1. Oktober und dem 2. November online im Auftrag von Mention und Mynewsdesk durch Mantis Research durchgeführt. Dabei haben 1.050 Teilnehmer die Umfrage abgeschlossen. Von den Befragten arbeiten 42 Prozent in der Public Relations und Unternehmenskommunikation, 39 Prozent im Marketing sowie 19 Prozent als Unternehmer oder Führungskräfte. Die Mehrheit der international befragten Studienteilnehmer kam mit 54 Prozent aus Schweden, alle weiteren aus dem DACH-Raum und den USA.

Im E-Book zur Studie werden die Ergebnisse bewertet, sowie Tipps für die Implementierung von datengetriebenen Prozessen gegeben und Best Practices vorgestellt. Das E-Book können Interessenten via Mynewsdesk-Website downloaden.


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