Grayling hat die Marken-Resilienz von großen Unternehmen untersucht.

Grayling, die internationale Kommunikationsberatung, veröffentlicht heute unter dem Namen „Critical Conditions“ die Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema Marken-Resilienz. In der Untersuchung wurde mit der Grayling-eigenen Analysemethode „GCore“ das aktuelle Reputationsrisiko von Unternehmen im Internet ermittelt. Die Ergebnisse sprechen für sich. Fast die Hälfte der untersuchten Unternehmen fallen beim „Marken-Resilienz-Test“ durch.

Die analysierten Firmen stammen aus der Forbes-Global-500-Liste und repräsentieren fünf besonders krisengefährdete Branchen: Tourismus, Finanzen, Pharma, Konsumgüter und Technologie. Dass so viele Unternehmen beim Test schlecht abgeschnitten haben, kann einen Reputationsverlust von mehreren Millionen Dollar für die betroffenen Firmen bedeuten.

Weitere Ergebnisse des „Marken-Resilienz-Tests“ im Einzelnen:

  • Obwohl die großen Unternehmen über enorme Kommunikationsressourcen verfügen müssten, fanden sich zu fast der Hälfte negative Inhalte auf der ersten Seite ihrer Google-Suchprofile.
  • Viele dieser negativen Inhalte waren alt; der älteste Beitrag, den „GCore“ innerhalb eines Suchprofiles ermittelt hat, stammte von Juni 2013.
  • Die weltweit größten Technologie-Unternehmen sind zwar weit davon entfernt, immun gegen negative Themen zu sein, doch sie leisten die beste Arbeit, wenn es darum geht, negative Inhalte von der ersten Seite ihrer Google-Suchergebnisse fernzuhalten. Dies legt den Schluss nahe, dass es für Unternehmen anderer Branchen noch einiges zu lernen gibt.

Ein Filmzitat besagt: „Das Internet ist nicht mit dem Bleistift geschrieben, sondern mit Tinte“. Dies ist sehr treffend, denn Suchmaschinen-Algorithmen sorgen heute dafür, dass kritische Themen, die häufig angeklickt oder geteilt werden, in den Suchergebnissen der Unternehmen langfristig sichtbar bleiben. Zudem liefern NGOs, Online-Aktivisten, Bürgerjournalisten oder traditionelle Medien immer wieder und immer schneller neue, kritische Inhalte. „Diese Kombination hat nie dagewesene Folgen für die Reputation sowie den Wert von Unternehmen und macht ein aktives Management des Suchprofils für die Unternehmen unerlässlich“, unterstreicht Graylings Deutschland-CEO, Frank Schönrock, die Bedeutung der Untersuchungsergebnisse.

In der Serie „Critical Conditions“ kommentieren die internationalen Experten des Grayling-Kommunikationsnetzwerkes die industrie-spezifischen Ergebnisse der Untersuchung und geben Hinweise darauf, wie die Marken-Resilienz der Unternehmen gestärkt werden kann. Die „Critical Conditions“-Studie ist Teil der ‚Advantage Series’ von Grayling, deren Ziel es ist, Einblicke zu aktuellen, großen Herausforderungen für Marken und Unternehmen im Bereich Reputation, Kommunikation und rechtlichen Rahmenbedingungen zu ermöglichen.


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