CCO Studie WeberShandwick TeilnehmerMehr als sieben von zehn global agierenden Chief Communications Officers (CCOs) sehen für die nächsten 18 Monaten digitale Kommunikation als ihre Top Priorität, dicht gefolgt von Mitarbeiter-Engagement und Reputationsmanagement. Dies ergab The Rising CCO VI der Agentur Weber Shandwick, New York und Berlin, und der Unternehmens- und Personalberatung Spencer Stuart, die international in 30 Ländern vertreten ist. Die Studie untersucht in ihrer inzwischen sechsten Ausgabe aktuelle Veränderungen in den Verantwortlichkeiten globaler CCOs. Sie zeigt zudem, welche Erwartungen Kommunikationsverantwortliche an ihren sich stets wandelnden Job haben und welche Entwicklungen sie für die Zukunft sehen. 153 Kommunikationsverantwortliche aus Nordamerika (77), Europa (61), Asia Pacific (9) und Lateinamerika (5) nahmen an der Studie teil (siehe Abbildung). Die Befragung erfolgte zwischen April und Juli 2016.

„Kommunikation tangiert alle Bereiche eines Unternehmens. Sie muss daher effektiv gestaltet sein, um das größtmögliche Potential von Mitarbeiter-Engagement zu erschließen“, sagt George Jamison, Leiter des Kommunikationsbereichs bei Spencer Stuart. „CEOs brauchen daher Kommunikations-Chefs, die in der Lage sind, den Mitarbeitern die Unternehmensstrategie und -philosophie zu verinnerlichen. CCOs sind sehr darum bemüht, Mitarbeiter zu Fürsprechern zu machen und damit das Unternehmen sowohl intern als auch extern zu stärken.“

Digitale Kommunikation als strategischer Partner

CCOs sind überzeugt: Digitale Kommunikation ist Fokusthema Nummer Eins und wird in naher Zukunft auch eine wichtige Rolle im Personal- und Recruiting-Bereich spielen (72 Prozent). Reputationsmanagement kommt mit 65 Prozent an zweiter Stelle. Darüber hinaus sind sich alle CCOs einig, dass Digital und Social Media in Zukunft ihre wichtigsten Arbeitswerkzeuge sein werden. Dies geht auch mit dem aktuellen Trend einher, Data Analytics zu nutzen, um die Unternehmensreputation besser evaluieren zu können, Botschaften neu zu definieren und Unternehmensfürsprecher zu identifizieren.

Im Fokus: Mitarbeiterkommunikation und -Engagement

Die Bedeutung der Kommunikation für und mit Mitarbeitern variiert regional: Mit großem Abstand gaben 90 Prozent der CCOs in Nordamerika an, dass dies für sie einer der wichtigsten Aufgabenbereiche darstellt. In EMEA sagen das nur 70 Prozent. Eine ähnliche Tendenz spiegelt sich bei den Wachstumsbereichen wider. Hier identifizieren CCOs aus Nordamerika Mitarbeiter-Engagement als ihre Top-Entwicklungschance (70 Prozent), in der EMEA-Region sind es 45 Prozent.

Eine Bindung zu Human Resources

Der Aufbau von und die (enge) Zusammenarbeit mit Mitarbeitern wird immer öfter zum Skill Set von Global CCOs gehören und in Zukunft an Bedeutung zunehmen. Im Bewusstsein dessen bestätigten 83 Prozent der Befragten, schon heute eng mit ihrer Human Resources-Abteilung zusammenzuarbeiten. Weitere 14 Prozent gaben an, aktuell nicht (eng) mit HR zusammenzuarbeiten, hier aber durchaus Potenzial für das Unternehmen zu sehen. Mit Kollegen aus dem HR-Bereich arbeiten die Kommunikatoren ebenso häufig zusammen wie mit der Marketing- (86 Prozent) und der Rechtsabteilung (83 Prozent). Für die Zukunft sehen 79 Prozent aller Befragten eine stärkere Zusammenarbeit mit HR.

“Die Studie zeigt, dass Reputationsmanagement eine der Hauptverantwortlichkeiten für die Unternehmenskommunikation ist. Nahezu jeder CCO (93 %) stellt sie, ungeachtet der Region, ganz oben auf seine Liste, “ erklärt Christiane Schulz, CEO Weber Shandwick Deutschland. „Global CCOs nehmen ihren Job als Reputationsverantwortliche sehr ernst und sind wachsamer denn je, wenn es darum geht, den Ruf ihres Unternehmens zu schützen – ganz gleich ob es sich um Cyber-Attacken, Krisen oder die steigende Bedeutung von Mitarbeiter-Engagement handelt.“

Wer weitere Einzelheiten erfahren möchte, kann die Studienergebnisse hier über die Website von Weber Shandwick herunterladen.


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