„Slice-and-Dice“-Prinzip – für jeder Zielgruppe die relevanten Informationen. (© Akima Media)

Eine nach wissenschaftlichen Standards durchgeführte Studie kann einen reichen Fundus an markt- und unternehmensrelevanten Informationen liefern. Auch bei branchenspezifischen Fragestellungen lassen sich aus dem Kontext der demographischen oder geographischen Daten häufig interessante Schlüsse ziehen, die mediale Aufmerksamkeit erregen. Gleichzeitig generieren Unternehmen so eigene Inhalte und können auch Randthemen anschaulich vermitteln. Kein Wunder also, dass Experten aus PR und Marketing in Deutschland gerne auf Studien zurückgreifen. Das belegt auch eine – Überraschung! – aktuelle Studie des F.A.Z. Instituts.

Den Ergebnissen zufolge haben über zwei Drittel der befragten PR-Entscheider bereits Studien durchgeführt und planen in diesem Bereich weitere Projekte. Ganze 80 Prozent schätzen die Chancen hoch ein, mithilfe von Studienergebnissen Themen bei einschlägigen Redaktionen zu setzen.

Aber wie gelingt das am besten? Und wie lassen sich Studienergebnisse möglichst effizient verwerten?

Volker Schmidt, CEO der Full-Service-Kommunikationsberatung Akima Media, die seit 2018 Teil der Faktenkontor-Gruppe ist, hat vier Tipps zusammengestellt, wie Sie noch mehr aus Ihren Studien herausholen können – damit sich der finanzielle und zeitliche Aufwand auch lohnt:

1. “Slice-and-Dice” statt „One-Size-fits-all”

Statt alle Ergebnisse in einer allgemeinen Pressemeldung zu bündeln, gehen Sie doch nach dem „Slice-and-Dice“-Prinzip vor. So liefern Sie in einer Serie von Pressemeldungen jeder Zielgruppe die für sie relevanten Info-Häppchen. Branchenspezifische Erkenntnisse, beispielsweise zu Technologietrends, gehen an die jeweiligen vertikalen Medien, Informationen zu Personalentwicklungen an HR- und Managementmedien usw. Die Studienergebnisse mit dem höchsten Nachrichtenwert sollten aber unbedingt auch an die Wirtschafts- und Tagespresse geschickt werden. Zudem können Sie nach einer Meldung zu den Kernergebnissen noch eine weitere verschicken, in der die Ergebnisse in verschiedenen Märkten, in unterschiedlichen Branchen oder in Bezug auf die Unternehmensgröße verglichen werden. Im B2C-Bereich bietet es sich an, demografische Merkmale wie Alter, Geschlecht, Region beziehungsweise Herkunft für weitere News gegenüberzustellen.

2. Leads dank Landingpage

Die Berichtsbände der Studien eignen sich auch hervorragend als sogenanntes „Content Asset“ zur Lead-Generierung. Mit einer dedizierten Landingpage und ein wenig Know-how in Sachen Content Marketing können Sie aus Ihrer Studie hochkarätige Leads generieren: eine intuitive Webpräsenz mit Lead-Gate, dazu einige Teaser auf den eigenen Blogs und Social-Media-Kanälen sowie ein wenig Budget, um diese gezielt zu bewerben – fertig ist die Lead-Generation-Kampagne.

3. Mit Fakten das eigene Profil stärken

Eine Studie kann auch ein sehr guter Aufhänger für einen fundierten Fachartikel sein oder dabei helfen, die begehrten Speaker-Slots auf Fachkonferenzen für Ihre Sprecher zu ergattern. Studien verleihen Ihrer Botschaft eine zusätzliche faktenbasierte Dimension, da die Ergebnisse eine wissenschaftliche Grundlage für Ihre Unternehmenskommunikation bilden. Als besonderen Anreiz können Sie ausgewählten Journalisten oder Medien die wichtigsten Erkenntnisse auch vor der eigentlichen Veröffentlichung unter Embargo zur Verfügung stellen. Exklusivität, wenn auch nur vorübergehend, steigert die Chance auf eine Veröffentlichung immens. 

4. Die Kraft der Bilder

Mithilfe von Infografiken und Diagrammen lassen sich die Ergebnisse einer oder mehrerer Studien ansprechend erhöhen. Diese Grafiken können dann entweder einzeln oder als komplementäres Material zu einer passenden Pressemeldung versandt werden. Aber auch für Social Media sind Bilder, gerne auch GIFs, extrem wichtig.

Schmidt Volker CEO Akima Media klein„Studien erfordern eine sorgfältige Planung und klare Zielsetzung und sind in der Durchführung auf den ersten Blick zeit- und kostenintensiv. Gleichzeitig sind sie aber eine überaus lukrative Informationsquelle und kommen bei Journalisten immer gut an. Richtig ausgeschlachtet relativieren sich die hohen Aufwände auch schnell. Es lohnt sich also bei den Ergebnissen doppelt und dreifach hinzuschauen, um sie bestmöglich auf verschiedenen Kanälen öffentlichkeitswirksam einzusetzen“, weiß Volker Schmidt (Foto, © Akima Media), CEO der Full-Service-Kommunikationsberatung Akima Media. Noch mehr Tipps, wie Sie mit wenig Aufwand das Maximum aus Ihren Inhalten herausholen, erhalten Sie im kostenlosen Whitepaper „Content Maximierung“, das Sie auf der Website von Akima Media herunterladen können. – Sie merken es, liebe Leserinnen und Leser, auch hier führt das „Content Asset“ zur Lead-Generierung.


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