Danke, Michael Hanfeld! Der verantwortliche Redakteur bei der „FAZ“ für Feuilleton, Online und „Medien“ hat in seinem aktuellen Kommentar zu den neuerlichen Vorwürfen gegen Facebook für Klarheit gesorgt. Er differenzierte richtigerweise zwischen Öffentlichkeitsarbeit und PR einerseits und Propaganda andererseits. So qualifizierte er das Vorgehen der von Facebook beauftragten Agentur Definers Public Affairs, mit Sitz in Washington, klar als Propaganda.

In ihrem Bericht über das Vorgehen von Facebook bezieht sich die „FAZ“ auf die „New York Times“. Demnach hat Facebook im Oktober 2017 die Beratungsagentur Definers Public Affairs engagiert, um mit fragwürdigen Methoden die öffentliche Stimmung zu den eigenen Gunsten zu drehen. Der Vorwurf lautet im Kern: Facebook lässt Agenturen Artikel schreiben, um sie auf rechten Nachrichtenseiten zu platzieren, schreibt die „New York Times“. Facebook selbst bestreitet die Vorwürfe und verweist in einem Blog-Beitrag darauf, sich von der Agentur getrennt zu haben. Zum Bericht der „FAZ“ geht es hier.

Hanfeld schließt seinen Kommentar mit der Aussage, dass mit den Enthüllungen der „New York Times“ ein weiterer Verlust an Glaubwürdigkeit für Facebook einher geht: „Der Beteuerungen, sich der Wahrheit zu widmen, ‚Fake News‘ und ‚Hate Speech‘ zu bekämpfen, waren reichlich, doch in medias res ging Zuckerberg nie. Weder was den Zugriff auf die Daten der Nutzer noch was die Löschpraxis seines Konzerns angeht, die vor Gericht ein um das andere Mal nicht standhält. Facebook und die ‚Definers‘ – das passt.“ Hier geht’s zum Kommentar von Michael Hanfeld.


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