Agenda-footprint coverDigitales Kommunizieren war noch nie so anspruchsvoll wie heute. Die Medienumgebung ist komplex und befindet sich in einem ständigen Wandel. Der Unternehmenskommunikation fällt es schwer, belastbare strategische Entscheidungen zu treffen. Jeder Facebook-Post, jede Story, jede Unternehmensmeldung muss vor dem Tribunal einer wachsamen, hyperaktiven Öffentlichkeit bestehen. Wie können Unternehmen in diesem kommunikativen Umfeld bestehen? Die VI Agenda Volume 3 Digital Footprint Management unternimmt eine Diagnose der digitalen Unternehmenskommunikation und versucht die Konsequenzen für Unternehmen zu fassen.

Vier Thesen

Digitalisierung führt zu einem Paradigmenwechsel in der Kommunikation
Unternehmen müssen eine neue Haltung zur (digitalen) Kommunikation entwickeln, denn sie haben es heute nicht nur mit einem „Mehr“ an Kanälen und Kommunikationsformen zu tun, sondern mit einer grundsätzlich veränderten Kommunikationssituation.

Abschied von Partikularstrategien
Strategie darf sich nicht mehr vorrangig an einzelnen digitalen Kanälen orientieren, wie beispielsweise an einer Website-, Facebook- oder Twitter-Strategie, sondern muss kanalübergreifend von Themen getrieben sein. Kommunikatoren sollten sich dabei folgende Frage stellen: Für welches Thema kann mein Unternehmen in der digitalen Öffentlichkeit die Themenführerschaft beanspruchen?

Content Management heißt: Führen mit Inhalten
Digitaler Corporate Content steht bis heute vor allem für strukturierten, CMS-fähigen Website-Content, der aber eher als „Füllmasse“ der digitalen Infrastruktur verwendet wird. In Zukunft gilt es, Content zu aktivieren und ihn strategisch einzusetzen bzw. zum Führungsinstrument der Kommunikation zu machen.

Kommunikation auf Augenhöhe mit dem User
Digitale Unternehmenskommunikation war bislang vor allem digitale Publikation und gegenüber den echten, lebendigen Online-Usern distanziert. Die Interaktion mit dem User ist wichtig, um die Relevanz der eigenen Kommunikation bewerten zu können.

„Die Frontlinien der digitalen Kommunikation verlaufen zukünftig nicht mehr zwischen einzelnen Kanälen, Websites oder Social Media. Jenseits der singulären Optimierungsstrategien kommt es darauf an, einen übergreifenden Blick dafür zu entwickeln, welche Wirkung ein Unternehmen mit seinen Positionen und Aussagen im digitalen Raum hinterlässt – und wie es diese gezielt beeinflussen kann“, erklärt Nadja Parpart, Account Director bei Virtual Identity.

Die vollständige VI Agenda Vol. 3 Digital Footprint Management kann als Printversion kostenfrei per E-Mail bestellt werden und steht außerdem auf der Website von Virtual Identity zum Download zur Verfügung.

Über die Autorin: Dr. Nadja Parpart ist Account Director bei der Agentur Virtual Identity. Die Soziologin berät seit 1999 Unternehmen im Bereich der digitalen Markenführung und Kommunikation. Die 1995 gegründete Agentur Virtual Identity verbindet Marken und Unternehmen mit der vernetzten Gesellschaft und entwickelt webbasierte Lösungen für das Management von Marken, die Unternehmenskommunikation und die Marketingkommunikation. Virtual Identity beschäftigt rund 150 Mitarbeiter in Freiburg, München, Berlin und Wien.

 

 


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