Die Preisträger 2019 (v.l.n.r.): Johannes Böhme, Saskia Littmann, Hannes Vollmuth, Sönke Iwersen, Felix Holtermann, Felix Rohrbeck, Petra Sorge, Karsten Polke-Majewski, Götz Hamann, Roman Pletter.

Bei der Vergabe des Deutschen Journalistenpreises 2019 (djp) in Frankfurt am Main am 26. September haben Autoren der Wochenzeitung „Die Zeit“ zwei der insgesamt sieben Themenpreise erhalten. Weitere Auszeichnungen gingen an den „Spiegel“, das „Handelsblatt“, die „WirtschaftsWoche“, die „Süddeutsche Zeitung“ und „brand eins“. 200 Gäste, knapp die Hälfte davon Journalistinnen und Journalisten aus allen großen Medienstandorten und Redaktionen, feierten anschließend „die journalistenparty“. Mit Unterstützung einer Kooperationspartner prämiert der djp jährlich herausragende Print- und Online-Texte, die sich mit Themen aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen befassen.

Veranstalter des Deutschen Journalistenpreises ist „The Early Editors Club“ (TEEC), ein Netzwerk für Journalisten und Wirtschaftsvertreter zum Informationsaustausch und zur Förderung des Qualitätsjournalismus. Der Jury gehören Chefredakteure und Ressortleiter aller führenden deutschsprachigen Printmedien für Wirtschafts- und Finanzthemen an, die Leiter von fünf Journalistenschulen, Institutsdirektoren und Hochschulprofessoren sowie die Preisträger des Vorjahres.

Insgesamt lagen den 71 Jurorinnen und Juroren 470 Print- und Online-Artikel aus 90 verschiedenen Medien vor, die auf vielfältige Weise das Wirtschaftsgeschehen in Deutschland und weltweit widerspiegeln. Sie wurden recherchiert und geschrieben von 412 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ausgezeichnet wurden:

  • Bank & Versicherung: Melanie Bergermann und Saskia Littmann, „WirtschaftsWoche“, Bericht über die Internetbank N26 und die Gefahr der Geldwäsche Vorschub zu leisten, Titel: „Bullshit Banking“
  • Vermögensverwaltung: Felix Holtermann und Sönke Iwersen, „Handelsblatt“, Bericht über die Hintergründe im Envion-Skandal (Kryptowährungen), Titel: „Chaos im Krypto-Reich“
  • Weltwirtschaft: Johannes Böhme, „brand eins“, Bericht über statistische Erhebungen und Auswertungen zum weltweiten Handel, Titel: „Der Kampf gegen den Datenmüll“
  • Innovation & Nachhaltigkeit: Petra Sorge mit Co-Autor Isaac Anyaogu und dem indischen Journalisten Ankush Kumar, „Spiegel“, Bericht über die Wege des Recyclings von Autobatterien, Titel: „Vergiftetes Dorf“
  • Bildung & Arbeit: Hannes Vollmuth, „SZ Magazin“, Beitrag über Folgen der Digitalisierung in der Arbeitswelt am Beispiel der Anwaltsbranche, Titel: „Alles, was Recht ist“
  • Mobilität & Logistik: Johannes Edelhoff, Götz Hamann, Karsten Polke-Majewski, Felix Rohrbeck und Christian Salewski, „Die Zeit“, Beitrag über Toll Collect, Titel: „Ein Kartell gegen die Steuerzahler“ (mit Unterstützung durche Redakteure des ARD-Magazins Panorama)
  • Offenes Thema: Roman Pletter, „Die Zeit“, Porträt von Siemens CEO Joe Kaeser, Titel: „Der Industriekanzler“

Alle prämierten Beiträge sind auf der djp-Website nachzulesen.


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