Christoph Sieder

Christoph Sieder (48), Leiter Unternehmenskommunikation des Technologiekonzerns ABB mit Hauptsitz in Zürich, ist "PR-Manager des Jahres 2018". Mit der Auszeichnung würdigt das im Verlag Rommerskirchen in Remagen-Rolandseck erscheinende „prmagazin“ jährlich außergewöhnliche Leistungen eines Kommunikationsprofis aus dem deutschsprachigen Raum. Sieder ist seit Juli 2014 Group Senior Vice President und Head of Corporate Communications der ABB.

Sieder erhält den Preis für die nach Ansicht der „prmagazin“-Jury hoch professionelle Kommunikation rund um den Transformationsprozess des globalen Technologiekonzerns und die Neupositionierung der ABB als Innovationsführer in den Bereichen Automatisierung, Robotik, Antriebe und Elektrifizierung. In dem Zusammenhang hat er mit seinem Team auch die Marke ABB im Rahmen der Konzernstrategie weltweit neu aufgestellt und zu einer der wertvollsten Marken im Industriesektor weiterentwickelt.

Besonders hervorzuheben sei nach Meinung der Jury das Anfang 2018 gestartete Engagement als namensgebender Partner der ABB FIA Formel E. Sieders Team nutzt die Rennsportserie als weltweite Kommunikationsplattform rund um die Themen Elektrifizierung, digitale Technologien und Nachhaltigkeit. Ihm sei es damit gelungen, das Thema E-Mobilität in beispielhafter Weise mit dem Unternehmen und der Marke ABB zu verknüpfen. Als einer der führenden Anbieter von E-Mobilitätslösungen deckt ABB das gesamte Spektrum der Ladetechniken für Elektroautos sowie Elektro- und Hybridbusse ab und bietet Systeme für die Elektrifizierung von Schiffen und Bahnen. Der Konzern hat weltweit die bisher größte Zahl an Schnellladestationen für Elektroautos installiert.

Vor seinem Wechsel zu ABB im Jahr 2014 wirkte Sieder zehn Jahre lang als Senior Vice President Corporate Communications beim deutschen Spezialchemiekonzern Lanxess. Er begann seine PR-Karriere im Jahr 1992 in der Automobilindustrie. Bei der Ford Motor Company in Wien stieg der gebürtige Österreicher als Manager PR Central & Eastern Europe ein. 1996 zog er für das US-Unternehmen weiter nach Budapest, wo er als Manager Media & Governmental Relations für 16 Märkte in zentral- und Osteuropa zuständig war.

1996 holte ihn die Ford-Werke AG nach Köln, um dort die Produktkommunikation zu führen. 1999 berief ihn das Unternehmen als Director Public Affairs Premier Automotive Group nach London, wo er für die Kommunikation der Premiummarken des Ford-Konzerns verantwortlich war. 2001 kehrte Sieder nach Österreich zurück und arbeitete ein gutes Jahr lang als Director Communications für Fiat. Dann führte ihn sein Karriereweg zurück nach Deutschland: Beim Halbleiterhersteller Infineon in München fungierte er von 2002 an als Leiter Konzernkommunikation.

Im Juli 2004 wechselt er zur Bayer AG nach Leverkusen, um für die geplante Abspaltung des Spezialchemiebereichs unter dem neuen Markennamen Lanxess die weltweite Kommunikationsverantwortung zu übernehmen. Nach dem Börsengang und der Neupositionierung gelang Lanxess 2012 schließlich der Sprung in den Dax 30. 2014 holte ihn dann Ulrich Spiesshofer, CEO der ABB, nach Zürich. Der Jury für den "PR-Manager des Jahres" gehören neben der Chefredaktion des prmagazins, Katharina Skibowski und Thomas Rommerskirchen, die bisherigen Preisträger des Seismographen an: Horst Borghs, Anton Hunger, Eva-Maria Geiblinger, Dieter Schweer, Klaus Walther, Andreas Fritzenkötter, Hartmut Schick, Christian Kullmann, Richard Gaul, Harry Roegner, Thomas Ellerbeck, Oliver Schumacher, Martin Brüning, Maximilian Schöberl, Christine Graeff, Stephan Grühsem, Ulrich Ott, Michael Preuss und Christof Ehrhart.

Die Auszeichnung – ein symbolischer Seismograph – wird im Rahmen einer Feier im Verlag Rommerskirchen überreicht. Die Laudatio hält Ulrich Spiesshofer, CEO der ABB.


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