Zum 16. Mal wurden am Abend des 20. Februar im Rahmen einer feierlichen Gala in München die stärksten Marken des Jahres mit den Best Brands Awards ausgezeichnet. Adidas überzeugte als „Beste Deutsche Unternehmensmarke International“, Lego bekam den Preis als „Beste Produktmarke“, Lillet wurde zur „Besten Wachstumsmarke“ gekürt und der Award in der Sonderkategorie „Best Digital Life Brand“ ging an Amazon.

Der Marketingpreis Best Brands misst auf Basis umfangreicher repräsentativer Studien von GfK die Stärke einer Marke an zwei Kriterien: am tatsächlichen wirtschaftlichen Markterfolg sowie an der Attraktivität der Marke in der Wahrnehmung der Verbraucher.

Mehr als 700 geladene Gäste aus Wirtschaft, Handel und Medien sowie zahlreiche prominente Gäste waren am Abend zur Gala in das Hotel Bayerischer Hof in München gekommen, um die Preisträger zu feiern. Der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso eröffnete die Veranstaltung mit einer engagierten Keynote zum Thema „What Brexit really means for the European Union“. Durch das Programm führte in diesem Jahr erneut Moderator Klaas Heufer-Umlauf. Umjubelt wurde neben den Preisträgern auch Schauspieler und Musiker Kiefer Sutherland, der dem Publikum als Showact einheizte.

In der Kategorie „Beste Deutsche Unternehmensmarke International“ steht in diesem Jahr Adidas erstmals auf Platz 1. Der Sportartikelhersteller ist seit Jahren im Top 10 Ranking der Kategorie vertreten, mit stetig steigendem Erfolg. Dahinter finden sich die Automobilmarken BMW und Porsche. Seit 2012 wird die „Beste Unternehmensmarke“ jährlich wechselnd im internationalen sowie europäischen Wirtschaftskontext gekürt. So mussten sich deutsche Unternehmen diesmal neben ihrem Heimatland in den Wirtschaftsräumen USA, China, Brasilien und Frankreich behaupten.

Als „Beste Produktmarke“ konnte in diesem Jahr der Spielwarenhersteller Lego überzeugen – zum bereits dritten Mal nach 2010 und 2011. Dahinter folgen Bosch wie im vergangenen Jahr auf Platz zwei sowie Samsung auf Platz drei.

Der Preis „Beste Wachstumsmarke“ ging an die Aperitif-Marke Lillet. Diese Kategorie kennzeichnet die stärkste wertmäßige Marktanteilsveränderung in Verbindung mit der Veränderung der Attraktivität der jeweiligen Marke im Vergleich zum Vorjahr. Dem Sieger Lillet folgen der Küchenartikelhersteller Tefal sowie der Sportartikelhersteller Under Armour.

In der diesjährigen Sonderkategorie „Best Digital Life Brand“ wurden Marken daraufhin gemessen, wie sie die Digitalisierung für den Konsumenten nutzbar machen. Die Auswertung baut auf verschiedenen GfK Studien zum Themenbereich Digitalisierung auf. Platz eins in der Kategorie „Best Digital Life Brand“ ging an Amazon, gefolgt von Google und Apple. Als deutsche Marken in den Top 10 vertreten sind Bosch auf Platz 6, Siemens auf Rang 8 sowie Fritzbox auf Rang 10.


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