KI und Kommunikation im Fokus: Erster PR Tech Day in Wien

Mit dem ersten PR Tech Day in Wien haben die CommClubs Bayern und der Medienbeobachter Observer Brand Intelligence eine neue Plattform für Technologie und Innovation in der Kommunikationsbranche geschaffen. Rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) kamen Ende April zahlreiche Fachleute in der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft zusammen – viele weitere verfolgten das Programm per Livestream.

Der PR Tech Day mit (v. l.) Simon Gebauer, Caroline Bayer, Katrin Krall, Petra Lorenz, Bernhard Seikmann, Catharina Fendt, Gerrit Gericke, Arno Scharl und Florian Laszlo. (Foto: Viktoria Morgenstern)

Im Zentrum der Veranstaltung standen praxisnahe Einblicke in den Einsatz neuer Technologien in der PR. So zeigte Katrin Krall von Serviceplan, wie KI-Agenten in der Kommunikation eingesetzt werden können, während IKEA-Kommunikationschefin Catharina Fendt ethische Fragen rund um KI adressierte. Bernhard Seikmann (Wunderwerk) und Simon Gebauer (Observer) gaben Impulse zu smarter Medienarbeit und KI-gestütztem Measurement.

In seiner Begrüßung betonte Observer-Geschäftsführer Florian Laszlo die wachsende Bedeutung technischer Tools für die Branche. Der PR Tech Day solle dazu beitragen, die Zukunft der Kommunikation aktiv mitzugestalten. Petra Lorenz, Geschäftsführerin der CommClubs Bayern, sprach von einer „einzigartigen Gelegenheit zum Austausch mit führenden Köpfen“.

„KI übernimmt Aufgaben, nicht Menschen“

Ein Highlight bildete die abschließende Panel-Diskussion, in der Chancen und Risiken neuer Technologien reflektiert wurden. Besonders deutlich wurde: KI soll Kommunikationsprofis nicht ersetzen, sondern entlasten. „KI übernimmt Aufgaben, nicht Menschen“, so Krall. Das ermögliche mehr Freiraum für kreative Strategien.

Neben den Vorträgen nutzten viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Event auch für intensives Networking. Ziel des PR Tech Day ist es, den Wissenstransfer über technologische Trends zu fördern und den digitalen Wandel in der PR konstruktiv zu begleiten.

„Es wird immer Hirn und Herz brauchen – aber mit KI als Partner können wir Kommunikationsarbeit auf ein neues Niveau heben“, brachte Catharina Fendt von IKEA das Selbstverständnis vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Punkt.