Whitepaper: Was KI für Faktencheck und Medienkompetenz bedeutet

Die rasante Entwicklung der generativen KI verändert den Journalismus - doch das Überprüfen von Behauptungen bleibt eine entscheidende Kernaufgabe von Journalistinnen und Journalisten. Was KI für den Kampf gegen Falschinformationen bedeutet und warum die Vermittlung von Medienkompetenz noch an Bedeutung gewinnt, zeigt ein neues dpa-Whitepaper mit dem Titel "Faktencheck auf neuem Terrain: Medienkompetenz stärken und Desinformation bekämpfen im Zeitalter der KI".

Was KI für Faktencheck und Medienkompetenz bedeutet: Zu diesem Thema ist ein neues dpa-Whitepaper erschienen. (Foto: dpa)

Darin gibt die dpa einen Einblick in ihre Faktencheck-Werkstatt sowie Profi-Tipps zur Entlarvung von Fakes und erklärt, warum verifizierte Daten zu Wahlen für die Demokratie wichtig sind. Das 15-seitige Whitepaper kann ab sofort hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Eine im Whitepaper enthaltene, dpa-eigene Umfrage, an der sich 90 Chefredaktionen beteiligt haben, zeigt, dass die meisten Redaktionen in der digitalen Recherche noch besser werden wollen. Vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz sehen viele noch große Herausforderungen. Die Umfrage verrät außerdem, was Medienhäuser sich konkret wünschen, um diese Aufgabe anzugehen. Mit Schulungen und dem neuen Angebot Faktencheck Support unterstützt die dpa Medienhäuser schon jetzt dabei.

Die Deutsche Presse-Agentur stellt mit ihrer Whitepaper-Reihe kompaktes Fachwissen über aktuelle Entwicklungen im Medienmarkt, neue digitale Produkte sowie redaktionelle Trends zur Verfügung. Alle bisherigen dpa-Whitepaper können auf der Website kostenlos heruntergeladen werden.

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Etats

Adel und Link übernimmt PR für Positec

Neue Energie für die PR: Adel & Link übernimmt die Kommunikation für Positec und seine Marken Worx und Kress. (Foto: Adel und Link)Adel und Link betreut seit März 2026 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Positec-Gruppe in Deutschland und Österreich. Das Team setzte sich in einem Pitch durch und berät den Werkzeughersteller strategisch zu den Marken Worx und Kress. Im Fokus stehen Markenbekanntheit, Reputationsmanagement sowie Thought Leadership und Produktthemen.

Branche

DRPR verankert demokratische Grundordnung in Public-Affairs-Richtlinie

Der DRPR hebt die Verantwortung von Public-Affairs-Professionals und Lobbyisten im demokratischen Prozess hervor.Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) ergänzt seine „Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum“ um ein ausdrückliches Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Damit verankert der Rat demokratische Grundprinzipien ausdrücklich im berufsethischen Rahmen für Public-Affairs-Professionals und Lobbyisten.

Interviews & Debatten

„Wir wollen gemeinsam etwas Neues schaffen“

Philip Müller und Christian Löcker (mittig) bündeln als Teil der neuen GKPRCC-Geschäftsführung ihre Kräfte. (Foto: Myriam Topel)Die Personalberatungen GK und PRCC schließen sich zu GKPRCC zusammen und verbinden damit zwei seit Jahren im Markt etablierte Häuser für Corporate Affairs und Marketing. Künftig führen Philip Müller, Christian Löcker, Kirsten Altenhoff und Thomas Lüdeke das gemeinsame Unternehmen, Gabriele Kaminski begleitet es als Chair. Im Interview sprechen Müller und Löcker darüber, warum der Zeitpunkt für den Zusammenschluss gekommen ist, was sich für Kund:innen und Kandidat:innen verändert – und welche Rolle KI, neue Kompetenzprofile und eine starke internationale Aufstellung dabei spielen.

Kommentare & Kolumnen

Die Politik kommuniziert misslungen, die AfD ist aber kein Vorbild

Hier ist sich Schwien mit Johannmeier einig: Die etablierten Parteien schöpfen nicht ihr Potenzial aus. (Foto: NW)Ich könnte diesen Text mit „Es war einmal“ beginnen. Denn es geht um Geschichten. Also: Es war einmal eine Bielefelder Agentur, die es sich zur Aufgabe machte, Geschichten zu erzählen, oder wie sie es selbst erklärt: „Für uns zählen nur Geschichten. Wir blicken auf die Geschichten hinter den Geschichten – auf echte Menschen mit wahrhaftigen Visionen und Ideen.“ So wird die Pressearbeit der Agentur „The Trailblazers“ auf ihrer Homepage erklärt. Ihr CEO, Jannis Johannmeier, veröffentlichte kürzlich hier im PR-Journal den Text: „Hört auf, die AfD zu unterschätzen und fangt an, von ihr zu lernen.“ Steiler Titel. Provokant, so wie es auch die AfD machen würde. Meine Aufmerksamkeit hatte er damit. Jedoch nicht meine Zustimmung.