Häufigste Einsatzgebiete von KI in der PR
Media Monitoring, Content-Verschlagwortung und Erfolgsmessung: Das sind die Tätigkeitsfelder der professionellen Kommunikation, bei denen sich Künstliche Intelligenz am stärksten durchsetzen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, beide Hamburg. Dabei wurde bei Kommunikationsprofis nachgefragt, in welchen drei Bereichen KI in den nächsten Jahren am häufigsten zum Einsatz kommt. 415 Fach- und Führungskräfte aus der PR haben an der Umfrage teilgenommen.
Demnach setzen knapp die Hälfte der Befragten auf die Hilfe von KI bei der Medienbeobachtung: 45 Prozent glauben, dass in den nächsten Jahren vor allem Software das Monitoring der Medien und sozialen Kanäle übernehmen wird. An zweiter Stelle der Einsatzgebiete von Kollege Algorithmus steht die Verschlagwortung von Inhalten: 41 Prozent der PR-Profis sehen großes Potenzial bei KI-gestützten Tools, die Texte oder Bilder analysieren, um sie automatisch mit Metainformationen zu bereichern. Dicht darauf folgt die Erfolgsmessung von PR-Maßnahmen: 40 Prozent der Befragten glauben, dass sie KI beim Kommunikationscontrolling maßgeblich unterstützen wird.
Die Bereiche Reputationsmanagement und Pressearbeit hingegen werden auch in den nächsten Jahren vor allem in der Obhut des Kollegen Mensch bleiben. So geben nur vier Prozent der Befragten an, dass sie zukünftig Algorithmen das Management des guten Unternehmensrufs überlassen würden. Auch bei der klassischen Pressearbeit setzen alle Befragten weiterhin auf den persönlichen Austausch mit Journalisten und Medien: Nur verschwindende ein Prozent der Befragten glaubt, das Künstliche Intelligenz hier in den nächsten Jahren zum Einsatz kommt.
Bereiche der professionellen Kommunikation, in denen KI in den nächsten Jahren am häufigsten zum Einsatz kommen wird:
- Media Monitoring 45%
- Verschlagwortung von Content 41%
- Erfolgsanalyse und -auswertung von Kommunikationsmaßnahmen 40%
- Bilderkennung 37%
- Themen- und Trend-Recherche 30%
- Wettbewerbsanalyse 23%
- Content Produktion 15%
- Zielgruppendefinition 14%
- Verifikation 12%
- Influencer Marketing 8%
- Krisenprävention und Krisenmanagement 7%
- Reputationsmanagement 4%
- Pressearbeit 1%

Jan-Peter Schwartz und Oliver Zilcher (Foto v.l.n.r. © CCounselors) ergänzen im Januar 2026 das Partner-Team der deutsch-schweizerischen Kommunikationsberatung CCounselors. Schwartz war zuvor unter anderem für Brunswick Group, Osram Licht AG, Siemens sowie RWE AG tätig. Bei CCounselors unterstützt er Unternehmen bei Veränderungs-, Strategie- und Dialogprozessen. Zilcher war zuvor unter anderem für PwC Deutschland & PwC Europe, der ERGO Group AG sowie Targobank tätig. Seine Kernkompetenzen liegen in der Strategie- und Change-Kommunikation, im Stakeholder-Management, in C-Level Positionierung & Thought Leadership sowie im Krisen- und Reputationsmanagement.
wer: EQS Group, ein Anbieter von Cloud-Software für Corporate Compliance und Investor Relations, München
Die Berliner Tech-Agentur Laika Communications holt Shu On Kwok (Foto: Laika) als Head of Business Development & Partnerships an Bord. Der 48-Jährige wechselt von der Agentur Technik PR und soll bei Laika künftig vor allem die Neukundenakquise mit internationalem Fokus – speziell Asien – vorantreiben.
Die LVM Versicherung nutzt einen weiteren Weg in der externen Kommunikation, um sich als Arbeitgeber zu positionieren. Mit dem im November gestarteten Corporate-Influencer-Programm „LVM-InsideOut“ setzt das Unternehmen auf die authentischen Stimmen seiner Mitarbeitenden.
Eqolot ist eine Full-Service-Agentur im Influencer Marketing und verbindet strategische Beratung, kreative Kampagnenentwicklung und eine eigene Technologieplattform. Das Unternehmen unterstützt Marken bei der Aktivierung von Influencer-Kampagnen – von der Planung über die Creator-Auswahl bis zu Umsetzung und Reporting. Ab sofort ist die Agentur Mitglied im Bundesverband Influencer Marketing e.V.
Mit einer selbstbewussten Botschaft stellt Queermentor die Mechanik klassischer Spendenkampagnen auf den Kopf. Unter dem Motto „Dann spende nicht an uns!“ kontert die gemeinnützige Organisation typische Vorbehalte und strukturelle Barrieren für LGBTQIA+ Personen im Jobkontext und rückt sie mit provokanten Statement-Visuals im Retro-Pop-Art-Look – etwa “Oh Gott, eine Lesbe als Chefin?“ oder “Scheiße, ein Schwuler im Team?” – in den Mittelpunkt der Kommunikation. Kreiert und umgesetzt wurde die Kampagne gemeinsam mit der Agentur #helloyou. studio.
Philipp Mattheis (Foto © Tichys Einblick), langjähriger Asienkorrespondent der Wirtschaftswoche, arbeitet künftig für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Neben der Wirtschaftswoche, berichtete er auch für den Stern und das Wirtschaftsmagazin Capital über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien. Ab Mitte Januar wird er von Bangkok aus täglich in einem Wirtschafts-Podcast für Tichys Einblick über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens berichten.
Gordon Repinski ist Executive Editor bei Politico Deutschland, Host des Politico Berlin Playbook Podcasts und erfahrener Politikjournalist. Im Gespräch erklärt er, warum Kommunikation in der Politik oft an alten Mustern scheitert, wie Fraktionsdisziplin und Innovationsdruck zusammenhängen – und weshalb Selbstironie manchmal das beste Kommunikationsmittel ist.
GEO eröffnet der PR eine neue strategische Rolle. Neben der Presse entscheiden nun auch Large Language Models darüber, welche Informationen sichtbar werden, welche Marken wahrgenommen werden und welche Themen im Relevant Set landen. Die gute Nachricht: PR kann die Grundlage dieser Antworten beeinflussen. Eine Schritt-für-Schritt- Anleitung.
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Die Kölner NetFederation GmbH hat eine aktuelle Studie zur digitalen Kapitalmarktkommunikation der größten deutschen Konzerne veröffentlicht. Der IR Benchmark 2025 zeigt, welche DAX-Unternehmen mit starken IR-Websites und fundierten Reports punkten. Im Vergleich zu den Vorjahren wird deutlich: Die Qualität der Finanzkommunikation hat spürbar zugelegt. Kompakte Einblicke, relevante Entwicklungen und zahlreiche Best-Practice-Beispiele finden sich in der
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Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil unternehmerischer Kommunikation, doch eine aktuelle Untersuchung von Weber Advisory zeigt, dass sich die Sprache in diesem Kontext weiter ausdifferenziert. An die Stelle großer Sammelbegriffe treten häufiger Formulierungen, die konkrete Maßnahmen und Fortschritte sichtbar machen. Das klingt nach Hoffnung für alle Stakeholder, die den tatsächlichen Umfang von Aktivitäten und Strategien besser einzuordnen wollen.