Frauke Riva wird K+S wieder verlassen.

Alles zurück auf Anfang. Nachdem im Februar dieses Jahres der Kasseler Bergbaukonzern K+S Frauke Riva (47) in der Nachfolge von Oliver Morgenthal (51) zur Kommunikationschefin berief, ist es aktuell genau umgekehrt. Morgenthal, der seit Februar als Bereichsleiter Public Affiars an Riva berichtete, wird vorerst wieder ihr Nachfolger als Leiter des Bereichs Corporate Communications, wie der Titel offiziell heißt. Riva ist freigestellt und wird das Unternehmen wieder verlassen. Das berichtet die „FAZ“ in ihrer Ausgabe vom 26. November.

Dem Bericht der „FAZ“ zufolge, wurde ein Grund für die Freistellung Rivas von Unternehmensseite nicht genannt. Die „FAZ“ berichtet aber von Schwierigkeiten in der Kommunikation von K+S. Demnach durften Anfragen von Medien nur noch in Form von schriftlichen Mitteilungen beantwortet werden, obwohl es zuvor nicht zu Schwierigkeiten gekommen sei. Darüber hinaus habe es im Zusammenhang mit der Senkung einer Gewinnprognose Kritik von Investoren an der Kommunikation gegeben. Nun sah sich der Konzern offensichtlich zum Handeln gezwungen und setzte Morgenthal wieder als Sprecher ein.

Riva war vor ihrem Wechsel zu K+S bis zum Ende des vergangenen Jahres als Head of Communications für die thyssenkrupp Industrial Solutions AG tätig, zuvor hatte sie Führungspositionen bei den Stadtwerken Leipzig und der STEAG GmbH inne.

Vorgänger und Nachfolger Oliver Morgenthal kann nun seine langjährigen Erfahrungen und Kontakte im politischen Raum wieder stärker für K+S einbringen.


Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de


Werbung