Die Ergebnisse des Unicepta-CEO Ranking vom 1. Januar bis 30. September 2018. (Grafik: Unicepta / Fotos v.l.n.r.: Adidas, Dt. Börse, SAP)

Kasper Rorsted (Adidas) kann im dritten Quartal 2018 weiterhin medial überzeugen und führt die Rückrunde des Image-Rankings von Unicepta als Spitzenreiter an. Rorsted, der mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns verknüpft wird, hat laut dem „Handelsblatt“ „wieder einmal überzeugende Quartalszahlen“ geliefert und „die Investoren noch nie enttäuscht“. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ erkennt an, dass der Vorstandsvorsitzende „zwei Jahre nach seinem Antritt das Vertrauen“ genießt, „schieflaufende Dinge wieder in den Griff zu bekommen.“

Theodor Weimer (Deutsche Börse) steigert sich vom dritten auf den zweiten Platz. Der Vorstandsvorsitzende knüpft an seinem medialen Erfolg an, in der Berichterstattung wird das Bild eines kompetenten Vorstandsvorsitzenden gezeichnet. Das „Handelsblatt“ goutiert, dass „die Deutsche-Börse-Aktie seit Weimers Amtsantritt gut 20 Prozent gewonnen“ habe. Aufmerksamkeit erregte der Manager mit seiner Reformidee, „mal perspektivisch darüber nachzudenken, den Dax auch etwas breiter aufzustellen“.

Den dritten Platz im Ranking belegt Bill McDermott (SAP). Die „Neue Zürcher Zeitung“ bezeichnet den Vorstandsvorsitzenden als „Vertriebsprofi, wie er im Buche steht“. McDermott habe sich vom „Verkäufer von Fotokopierern […] an die Spitze des Konzerns“ gearbeitet. Dieser Darstellung folgt die „Süddeutsche Zeitung“: McDermott, ein „echter Profi“, werbe kräftig für die Produkte seiner Softwarefirma. Zusätzlich zahlt die Erhöhung der Umsatzprognose positiv auf das CEO-Image ein.

Während Carsten Spohr (Lufthansa) den vierten Platz verteidigt, macht Martin Brudermüller (BASF) einen deutlichen Schritt, vom zehnten auf den fünften Platz, nach vorne. Beide CEOs haben sich zu politischen Themen positioniert und werden medial dafür belohnt. Die „Welt“ greift auf, dass sich unter anderem mit Carsten Spohr „weitere Top-Manager den Mahnungen der Wirtschaft nach den ausländerfeindlichen Ausschreitungen von Chemnitz vor zwei Wochen angeschlossen“ haben.

Die „Süddeutsche Zeitung“ mahnt an, dass die Stabilität Europas „die Unternehmenschefs nicht zu interessieren“ scheint, jedoch sei Martin Brudermüller „eine der Ausnahmen“. Im aktuellen Populismus sehe der BASF-Chef eine Gefahr für Gesellschaft und Wohlstand.

Einen starken Einstieg auf den achten Platz des Rankings kann Guido Kerkhoff (thyssenkrupp) verzeichnen. Das „Handelsblatt“ porträtiert ihn als fähigen Manager, der nach Kompromissen suche und Lösungen finde. Kerkhoff, der laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ seine Chance genutzt und sich als zupackender Stratege in Szene gesetzt habe, wird zugetraut, kompetent zu leiten.

Für das CEO-Ranking wertete Unicepta rund 24.170 Beiträge aus, die von Januar bis September 2018 in deutschen Leitmedien sowie der „New York Times“, dem „Wall Street Journal“ und dem „Economist“ erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem Unicepta „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Smart Media Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.


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