Tijen Onaran

„Fehlerkultur heißt ja nicht, dass mehr Fehler gemacht werden sollen und damit die Qualität der Arbeit leidet. Vielmehr kann sie dazu beitragen, wichtige Attribute wie Nahbarkeit und Ehrlichkeit in unserer Arbeitskultur zu verankern – und dem vorrangig herrschenden Drang nach Perfektionismus etwas Einhalt zu gebieten.“ Die Aussagen von Tijen Onaran, der Gründerin der Global Digital Women, zum Thema Fehlerkultur in der Kommunikationsbranche haben breite Beachtung gefunden. Jetzt äußerte sich Manuela Nikui, Inhaberin der Agentur Nikui Text und Rat.

Nikui Manuela PR Texte IsmaningLeserbrief von Manuela Nikui (Foto links) vom 7. August 2018

Liebe Redaktion,

vielen Dank für diesen Beitrag.

Die große Herausforderung ist doch, Fehler als das anzuerkennen, was sie sind: die Chance, etwas zu verbessern. An seiner Arbeitsweise, an einem Produkt oder Prozess. Aktuell sind Fehler meiner Meinung nach noch viel zu sehr Makel, nach dem Motto: das darf nicht passieren. Ich gebe Tijen Onaran recht, dass der Umgang mit Fehlern ein anderer werden sollte – offener, ehrlicher. Das aber müssen die meisten erst noch lernen, auch die Führungskräfte. Ein guter erster Schritt wäre aus meiner Sicht eine wertschätzende Feedbackkultur. Wenn ich die habe, kann ich auch über Fehlerbeauftragte nachdenken.

Herzlichen Gruß

Manuela Nikui
Nikui Text und Rat, Ismaning


Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de