Bernhard Fischer-Appelt

Eine der erfolgreichsten deutschen Agenturen mit PR-Herkunft wird ab Juli 2018 für ein gutes Jahr im Hamburger Hauptsitz auf einen ihrer Vorstände verzichten müssen. Bernhard Fischer-Appelt (52) geht noch einmal an die Uni, um präzise zu sein: Er wird als Visiting Scholar ein Forschungsprojekt am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University in Boston durchführen. Über einen Zeitraum von einem Jahr wird sich der Agenturgründer Bernhard Fischer-Appelt im Rahmen dieses Fellowships der Frage widmen, welchen Einfluss Softwareentwicklungsmethoden auf Gesellschaft und Politik haben.

Per Facebook und Linkedin verbreitete Bernhard Fischer-Appelt die Nachricht über sein „Sabbatical“ der besonderen Art. Als Content-getriebener Mensch, so erklärte er, sei er immer auf der Suche nach einem eingehenden und substanziellen Dialog. Daher wolle er für Jahr in die Rolle eines Gastwissenschaftlers begeben.

Doch auch von Boston aus werde er in seiner Rolle als CEO weiterhin die Internationalisierungsstrategie der Agentur vorantreiben. Fischer-Appelt wörtlich: „Ich hoffe, weitere Impulse für Innovation zu schaffen und die Agentur Gruppe für die Zukunft zu kalibrieren.“

Im Rahmen seines Forschungsprojekts will er aktuelle soziale Aspekte der Digitalisierung untersuchen. Zentrale Fragen seien für ihn dabei, inwieweit Software-Entwicklungs- und Management-Methoden für komplexe soziale und politische Systeme relevant sind.


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