Von links: Laudator Lothar Lockl, Preisträger Helmut Burtscher-Schaden und PRVA-Präsidentin Julia Wippersberg. (© APA Fotoservice / Hörmandinger)

Bei der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) dauert es noch bis zum 26. April, dann wird der „Kommunikator des Jahres 2017“ gekürt. Der Public Relations Verband Austria (PRVA) kam dem deutschen Schwesterverband nun zuvor: Im Rahmen des Österreichischen Kommunikationstages wurde Helmut Burtscher-Schaden am 19. April zum „Kommunikator des Jahres 2017“ in Österreich gekürt. Burtscher-Schaden ist seit vielen Jahren für die Umweltorganisation Global 2000 tätig und macht die Auswirkungen von Chemikalien auf Mensch und Umwelt zum Thema.

Im Wege eines Publikums-Votings wurde der Umwelt-Aktivist als „mahnende Stimme Österreichs im Glyphosat-Skandal“ ausgezeichnet. Lothar Lockl, der selbst bei Global 2000 aktiv war, betonte in seiner Laudatio: „Helmut Burtscher versteht es wie kein anderer, komplexeste Themen so auf den Punkt zu bringen, dass sie eine jede und ein jeder versteht. Er ist ein echter Trendsetter, der kritische Themen frühzeitig erkennt und sich mit Beharrlichkeit, Leidenschaft und höchster Sachkompetenz für die Verbesserung von Umwelt- und Gesundheitsstandards einsetzt.“

Burtscher-Schaden nahm die Auszeichnung „überwältigt und sprachlos“ entgegen und meinte: „Ich habe den Preis nicht als Person gewonnen, sondern für meine Arbeit, die nur durch das Mitwirken vieler anderer möglich wurde.“

Bereits zum 22. Mal verleiht der PRVA die Auszeichnung zum Kommunikator des Jahres. Im Vorfeld des Online-Votings nominiert das Jurorenteam Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die durch ihre kommunikativen Leistungen auf gesellschaftspolitisch relevante Themen aufmerksam machen. Für die aktuelle Wahl haben sich außer Burtscher noch Ingrid Brodnig, Journalistin und Expertin zum Thema Fake News und Hass im Netz, sowie Peter Klien, Österreichs Nachwuchskabarettist mit grauen Haaren, dem Publikums-Voting gestellt.


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