Loelhoeffel Helmut Journalist u Publizist c Berlin BezirksamtHelmut Lölhöffel (Foto; © Bezirksamt Berlin), langjähriger Journalist und später Senatssprecher in Berlin, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. In den 1970er Jahren war er Korrespondent für die „Süddeutsche Zeitung“ in Bonn und Ost-Berlin, später dann berichtete er für die „Frankfurter Rundschau“ aus Bonn und Berlin. 2001 wechselte er in die Berliner Landespolitik und bekleidete während der rot-grünen Interimsregierung die Rolle des Senatssprechers. Nach einer Zeit als Pressereferent unter Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) wechselte er im Sommer 2002 als Sprecher zu Veolia Deutschland. Zuletzt setzte er sich noch als Koordinator für die Stolpersteininitiative in Charlottenburg-Wilmersdorf ein.

Lölhöffel genoss als Journalist großes Ansehen. In seinem Nachruf schrieb Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“: „Er war diszipliniert und integer bis zur Sturheit, ein kluger Kopf, ein herausragender Journalist.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärte zum Tod Lölhöffels: „Mit Helmut Lölhöffel verlieren wir einen professionellen und seriösen Journalisten von Format und überdies einen Mitbürger, der Zivilcourage gelebt hat. Lölhöffel hat sich für die Verteidigung der Demokratie gegen ihre Gegner von rechts eingesetzt.“

Helmut Lölhöffel starb am 15. April in Berlin.


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