Jurymitglied Anke Odrig (2. v. l.) mit den Initiatoren des CCA. Von links Gregor Schönborn, Kai Anderson und Oliver Grüttemeier.

Mit prämierter Unternehmenskultur gegen den Fachkräftemangel in PR und Kommunikation auf Agentur- und Unternehmensseite. Dies mag eine Leitidee für einen neu ausgelobten Corporate Culture Award (CCA) sein. Hinter dem Preis steht die Münchner Serviceplan Gruppe, die den Preis gemeinsam mit der Fachberatung für Unternehmenskultur, deep white, und der HR- und Transformations-Beratung Promerit initiiert hat.

Der CCA, der nach eigenen Angaben der erste ist, der das Binnenklima in deutschen Unternehmen analysiert und auszeichnet, feiert im Herbst 2018 Premiere und wird zukünftig jährlich verliehen. In einem zweistufigen Verfahren bewertet eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Unternehmenspraxis die Kultur von Unternehmen und Führungspersönlichkeiten aus dem Mittelstand und aus Großunternehmen.

Unternehmenskultur als versteckte Kraft von Marken

Der Unternehmenskultur und ihrem Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität wird zunehmend Bedeutung beigemessen. Eine starke Kultur gibt Mitarbeitern eine verlässliche Orientierung und wirkt sich positiv auf den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens aus. Die Initiatoren des Awards sehen in der Unternehmenskultur die versteckte Kraft starker Marken. Sie sei wichtiger Erfolgsfaktor bei der Positionierung von Unternehmen, heißt es in der Pressemitteilung zum Preis.

Die Initiatoren in Person sind Serviceplan-Geschäftsführer Oliver Grüttemeier, Gregor Schönborn, Ex-Kohtes-Klewes-Partner und Gründer von deep white, sowie Kai Anderson, Gründer von Promerit. Teil der interdisziplinären Jury sind beispielsweise Steffen Klusmann, Chefredakteur „Manager Magazin“, Walter Brenner, Professor an der Universität St. Gallen, Tijen Onaran, Gründerin GDW Global Digital Woman GmbH, und Anke Odrig, Gründerin Little Bird GmbH, MomPreneuers 2017. Der Award wird erstmals im Herbst 2018 in Köln verliehen. Die jährliche Auszeichnung soll künftig auch international erfolgen.

Florian Haller, Hauptgeschäftsführer der Serviceplan Gruppe, betont: „Das ist eine große Chance, wenn im weiteren Rahmen der Initiative Unternehmen, Medien, Universitäten, Publizisten und Förderer zusammenkommen und gemeinsam sinnstiftende und nachhaltige Konzepte entwickeln. Neben der Auszeichnung starker Unternehmen soll ein Netzwerk an Akteuren entstehen, die gemeinsam für Werte in der Wirtschaft einstehen.“

Vier Kategorien

Die Kategorien, in denen sich die Unternehmen messen, sind: Change (erfolgreicher Kulturwandel), Shared Value (vorbildliche Verbindung von wirtschaftlichem und sozialem Nutzen), Best Story (inspirierende Führungspersönlichkeiten) und Digital Culture (herausragende Kultur auf dem Weg in die Arbeit 4.0). Um die Auszeichnung können sich mittelständische und große Unternehmen bewerben.

Der Bewerbungsprozess verläuft in zwei Stufen: Zunächst reichen die Bewerber eine Dokumentation eigener, guter Kulturarbeit an die Jury ein. Im zweiten Schritt, dem Corporate Culture Check, werden die Nominierten aus allen Einreichungen mit einer Kulturanalyse untersucht. Die an der Universität St. Gallen entwickelte wissenschaftliche Methode wird von deep white durchgeführt. Nach dieser Analyse legt die Jury die Gewinner der Kategorien fest. Im Rahmen einer Award-Gala erhalten die nominierten Unternehmen und die Gewinner für ihre herausragende Wertekultur Auszeichnungen. Diese werden veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Corporate Culture Award gibt es hier.


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