HBI-Grafik

In welcher Form wollen Journalisten am liebsten Bildmaterial erhalten? Diese Frage stellte die HBI Helga Bailey GmbH knapp 150 Journalisten. Die Antwort – siehe oben stehende Grafik – fiel eindeutig aus: 63 Prozent bevorzugen den Download von der Unternehmensseite / Bildgalerie. Es folgen Fotos im Mailanhang (60 %) und der Download von der Agentur-Website (49 %). Filesharing-Optionen wie WeTransfer (27 %), Dropbox (24 %) und FTP-Server (13 %) sind dagegen eher unbeliebt. Flickr und andere Filesharing-Portale wurden gar nur von 7 Prozent genannt.

Nach dem persönlichen Favoriten gefragt, zeigt sich jedoch ein leicht anderes Bild: Hier geben nämlich 43 Prozent der Befragten an, dass sie die Bilder im Anhang bevorzugen. Der Download auf der Unternehmensseite folgt dahinter mit 32 Prozent. Doch auch hier liegen weiteren Optionen mit WeTransfer, Dropbox und der Download von der Agenturseite liegen abgeschlagen bei 7 Prozent. In den Kommentaren zu den Fragen zeigte sich vor allem, dass die Journalisten die Bilder möglichst schnell und ohne zeitraubende Anmeldung bei einem Portal erhalten möchten. Bilder im Anhang sind sofort griffbereit und können in die Texte eingefügt werden. Downloads von Unternehmensseiten, die sofort und ohne Anmeldung die Bilder zur Verfügung stellen, sind daher auch sehr beliebt.

Link zum Bild muss schnell sichtbar sein

Außerdem ist natürlich auch die Positionierung des Links zum Bildmaterial wichtig. Auf die Frage, wo in der Meldung ihrer Meinung nach der Link zum Bildmaterial stehen sollte, antworteten 37 Prozent mit Am Ende des Meldungstextes. 20 Prozent bevorzugen den Link direkt unter dem mitgeschickten Bild, während jeweils 13 Prozent den Link möglichst weit oben – oder im Anschreiben - möchten. Vor allem wichtig erscheint es Journalisten also, dass der Link schnell sichtbar ist, entweder am Ende des Meldungstextes (klassisch), direkt unter dem Bild oder direkt am Anfang.

Zudem wurde nach der bevorzugten Anzahl der Produktbilder gefragt. Hier wurden ein bis zwei Produktbilder mit 42 Prozent am häufigsten genannt. Drei bis fünf Bilder folgen mit 36 Prozent und so viele wie möglich mit 17 Prozent. Dabei ist die Anzahl der Bilder für einige Journalisten abhängig von der Textlänge.

Bei der Frage nach den Mindestanforderungen der Pressefotos herrscht große Einigkeit: 83 Prozent geben 300 dpi als Mindestanforderung an. Lediglich neun Prozent sind auch mit 96 dpi zufrieden. Pixelanzahl und Dateigröße spielen eine eher untergeordnete Rolle. 1.000 Pixel Breite sollte das Bildmaterial jedoch haben. Auch sollten die Bilder maximal zwei bis drei MB groß sein, um sie einfacher weiterverwenden zu können.

Für viele Journalisten ist es außerdem wichtig, dass die Bildrechte immer geklärt sind. Zudem sollen die Bilddateinamen erkenntlich machen, was gezeigt wird. Generische Zahlenfolgen als Dateinamen sind unerwünscht. Eine aussagekräftige Bildunterschrift wurde auch hervorgehoben.

Über die Untersuchung: Im Rahmen der Studie befragte die HBI 147 Journalisten, unter Ihnen Chefredakteure, freie Journalisten und weitere Redakteure beispielsweise im Online-Bereich oder für Fachzeitschriften.


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