Mediengeschichte Ausstellung Technoseum MannheimKaum ein Bereich hat sich in den vergangenen Jahren so stark gewandelt wie die Medienbranche – das wissen alle, die täglich Internet und Smartphone nutzen. Rasant war die Entwicklung neuer Medien jedoch schon immer: Bereits im 19. Jahrhundert veränderten Telegrafie und Fotografie das Leben der Menschen von Grund auf. Wie wir seitdem zur Informationsgesellschaft geworden sind, zeigt das Mannheimer Technomuseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit – ab dem 29. Juni in einer Ausstellung zur Mediengeschichte.

Neben zahlreichen Radios, Kameras und Aufnahmegeräten aus dem umfangreichen Nachlass des Südwestrundfunks und dem Deutschen Rundfunkarchiv präsentiert das Museum auch eine echte Rarität wie das Magnetophon K2 aus dem Jahr 1936, das älteste, weltweit noch erhaltene Tonbandgerät. An interaktiven Stationen kann man chinesische Winkekatzen programmieren oder herausfinden, wie in einer digital vernetzten Stadt Abfalleimer automatisch die Müllabfuhr benachrichtigen, wenn sie geleert werden müssen. Einen weiteren Medientrend können die Besucher gleich selbst ausprobieren: Per App und Augmented Reality ist es zum Beispiel möglich, auf dem eigenen Smartphone einem Telegrafenarbeiter beim Erklimmen eines Mastes zuzusehen oder in das Innere einer Braun’schen Röhre zu schauen.


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