Rainer Maassen, Geschäftsführer des PR-Dienstleisters convento, verspricht im „PR-Journal“-Interview die Optimierung von Fach- und Presseverteilern durch den verstärkten Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz. Maassen kündigt mit pressebasePLUS eine leistungsstarke Software an, mit deren Hilfe sich die Nutzer bei der Ansprache von Journalisten auf detaillierte Fakten stützen können. Den Journalisten und Auftrittsberater Wolf Achim Wiegand beunruhigt das. In seinem Leserbrief verweist er auf die möglichen Gefahren.

Leserbrief von Wolf Achim Wiegand vom 4. November 2019

„Es klingt ja technisch ganz gut, dass Artikel von Journalisten mit KI thematisch durchforstet werden, um die Autoren besser ansprechen zu können. Andererseits sehe ich hier Gefahren etwa durch gezielte Ausforschung und das Anlegen von Journalistenprofilen. Das System könnte dazu missbraucht werden, missliebige Themen aufzuspüren und sie bestimmten Journalisten zuzuordnen, um dann Druck auf die Urheber zu machen. Ich male hier sicherlich ein pessimistisches Szenario, aber angesichts bereits existierender KI-Überwachungssysteme etwa in China fühle ich mich als Journalist etwas unwohl beim Lesen des Interviews...“

Viele Grüße

Wolf Achim Wiegand
Journalist und Auftrittsberater


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