Mit einer klaren Absage an die Einführung einer Quellensteuer durch die Hintertüre hat sich die Allianz Inhabergeführter Kommunikationsagenturen (AIKA) eindeutig positioniert. Sie kritisierte Pläne einiger Finanzbehörden, nach denen Unternehmen und vor allem Agenturen, die bei Online-Plattformen wie Google, Facebook etc. werben, rückwirkend zur Kasse gebeten werden sollen. Das „PR-Journal“ berichtete darüber. Jetzt hat sich Hendrik Schunicht, der Geschäftsführer der Agentur Arts & Others Communication GmbH in Bad Homburg zu Wort gemeldet. Er pflichtete der Stellungnahe von AIKA voll und ganz bei.

Leserbrief zum Beitrag AIKA kritisiert Pläne zur Quellensteuer

„Schön, dass Sie dieses Thema aufgreifen!
Auch wenn wir beim Thema Steuern schon einiges gewöhnt sind, die Idee einer solchen Besteuerung ‚durch die Hintertür‘ wäre selbst in einer Karnevalssitzung hanebüchen. Wie soll eine mittelständische Agentur denn nach sieben Jahren eine solche Forderung bei Kunden platzieren? Das geht komplett an der Realität vorbei.
Wie wäre es als nächstes mit einer nachträglichen Besteuerung von vielgelesenen Inhalten auf Unternehmens-Webseiten? Warum nicht gleich rückwirkend seit Einführung des World Wide Web? Das wäre doch ein schönes Jubiläumsgeschenk zum bevorstehenden 26. Geburtstag des Internet. Und den Geburtstag könnte man dann gleich vom 28. April auf den 1. April verlegen.“

Hendrik Schunicht
Arts & Others Communication GmbH -- Die Kunst des Dialogs, Bad Homburg v.d.H.


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