„PR-Journal“-Autor Volker Thoms hat sich auf die Spur gemacht, um in seinem Beitrag „Thought Leadership und Digitalisierung“ die Technik- und IT-PR unter die Lupe zu nehmen. Sein Fazit fiel differenziert aus, er ließ Unternehmens- und Agenturvertreter zu Wort kommen. Das hat den Diplom-Ingenieur Konrad Mücke auf den Plan gerufen. Mücke, der auch „PR- und Fachjournalist für Maschinenbau“ ist, kritisiert – nicht zuletzt aufgrund eigener Erfahrungen – manche Agenturprosa als „inhaltsloses Geschwätz“.

Leserbrief von Konrad Mücke vom 5. Juni 2018

Das ist wirklich lesenswert: Erfährt man doch so bedeutungsschwere, zukunftsweisende Erkenntnisse, dass die Hauptaufgabe einer PR-Agentur beispielsweise ist, „komplexe Themen verständlich zu machen“.

Als Redakteur einer Fachzeitschrift habe ich täglich zu hunderten diese "Ergüsse" auf dem Tisch. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich meistens um inhaltsloses Geschwätz - Marketingparolen, gespickt mit unverständlichen firmenspezifischen Bezeichnungen und angereichert mit Superlativen der Superlative.

Hauptsache, man hat zu allem und jedem irgendetwas von sich gegeben.

Mensch werde wesentlich! Dazu gehört auch, manchmal (oder immer öfter) einfach mal nichts zu sagen.

Konrad Mücke
- machPR -
PR- und Fachjournalist für Maschinenbau, Schluchsee


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