Kommentare Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Der Schreibtisch ist noch voll. Voll von Aufgaben, Ideen und losen Fäden. Daneben ein paar Kekskrümel, die leise rufen:
Jetzt ist ein guter Moment für einen Punkt.
Es reicht für dieses Jahr. Gerade dieses Jahr.

Seit dem Sommer verantworte ich das PR-Journal. Ein Medium, das Gerhard Pfeffer, Thomas Dillmann und Ernst Primosch über mehr als 20 Jahre aufgebaut haben und das zu einer festen Größe in unserer Branche geworden ist. Dieses Erbe nehme ich ernst. Und gleichzeitig schaue ich nach vorn. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen das PR-Journal weiterentwickeln. Als unterscheidbares, wiedererkennbares Fachmedium. Redaktionell, technisch und vor allem menschlich.

Nico Kunkel ist geschäftsführender Gesellschafter und verantwortet Verlag und Redaktion. (Foto: privat)

Das gelingt nicht allein. Sondern gemeinsam. Mit Ihnen und mit Euch.

In den vergangenen Monaten habe ich viel Rückenwind aus der Branche gespürt. Aus Unternehmen, aus Agenturen. Eine Lust auf Austausch, auch in Zeiten, in denen vieles gleichzeitig passiert und Aufmerksamkeit fordert. Der Diskurs ist politischer geworden. Budgets sind knapper. Künstliche Intelligenz mischt unsere Jobs auf.

Unsere jüngste Agenturumfrage zeigt, wie sich Prioritäten verschieben. Sichtbarkeit allein trägt nicht mehr. Gefragt sind Struktur, interne Klarheit und Entscheidungen, die auch morgen noch halten. Diese Entwicklung begleiten wir. Mit Neugier, Offenheit und Raum für Debatte und Widerspruch.

Dafür braucht es ein leidenschaftliches Team, das Impulse setzt. Herzlichen Dank an Annett Bergk, die das PR-Journal journalistisch ernst nimmt und Haltung zeigt. An Vivien Pietruck, die Reichweite als Beziehung versteht und nicht als Selbstzweck. Und an unser IT-Team um Robert Deutz und Angie Radtke, das dafür sorgt, dass unsere Inhalte nicht nur erscheinen, sondern auch funktionieren.

Im kommenden Jahr legen wir das Pfeffer-Agentur-Ranking neu auf. Seit Wochen spreche ich mit Agenturen über Kriterien, Perspektiven und Erwartungen. Das Interesse ist groß. Und es zeigt, wie viel Gesprächsbedarf dieses Format auch jenseits von Zahlen auslöst. An diese datenjournalistische Tradition knüpfen wir an. Wir bauen das Ranking aus, verstärken uns redaktionell und öffnen Rückkanäle. Mit dem Ziel, Zusammenhänge sichtbar zu machen, Orientierung zu geben und aufzuzeigen, in welcher fantastischen Branche wir arbeiten. Eine Branche, für die ich mich jeden Tag aufs Neue begeistern kann.

Danke an alle, die uns begleiten. Durch Lesen, Hinterfragen und Weiterdenken.
Ich wünsche Ihnen und Euch ruhige Feiertage, Zeit zum Durchatmen und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr.

Nico Kunkel

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