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Heute NEU im PR-Journal

  • Personalien Niklas Falkenstein wird Head of Social & Creative bei Mawave

  • Interviews & Debatten Im Zweifel kennzeichnen? Was der AI Act für die Branche bedeutet

  • Etats Schwartz PR übernimmt Kommunikation für Enercon

  • Etats Orgatex setzt auf Additiv für Markenkommunikation

  • Branche Ryze Digital integriert Nexxar in Agenturnetzwerk

  • Etats Ifok gewinnt Event-Rahmenvertrag für das Kaufhaus des Bundes

  • Branche AG CommTech wächst auf 930 Mitglieder

  • Personalien Desiree Brandhoff steigt in Geschäftsführung von Orca van Loon ein

  • Rezensionen „Die dritte Auflage verändert den Blick auf Unternehmenskommunikation spürbar“

  • Kommentare & Kolumnen Katrin Schumann: Warum Internal Comms weniger Content und mehr Befähigung wird

  • Kommentare & Kolumnen Juliane Zylka: Wie Bentley sein Intranet zum Kommunikationsrückgrat gemacht hat

  • Awards CommAwards geben KI eigene Kategorie und halten an AudioComm fest

  • Kommentare & Kolumnen „Vertrauen ist keine Einbahnstraße”

  • Branche Marktüberwachung für KI-Systeme

  • Interviews & Debatten „Interim ist keine Feuerwehr, sondern eine strategische Ressource“

  • Etats Ballou baut Kundenportfolio mit zwei Neumandaten aus

  • Studien Whitepaper: Weniger als die Hälfte der untersuchten NRW-Hotels kommuniziert lokal auf Social Media

  • Studien Shorts treiben Youtube-Reichweite, Longform verliert an Bindung

  • Personalien Weidemann und Purrmann übernehmen für Knaut bei der Leipziger Messe

  • Personalien Victoria Chyba wird Vorständin bei Fluent

  • Etats Frauwenk übernimmt PR für KI-Festival KI Palooza

  • Personalien Oliver Zilcher geht zurück zu PwC

  • Kommentare & Kolumnen Spahn, Merz und das C-Suite-Dilemma: Warum wir Reputation endlich bilanziell betrachten müssen

  • Fachbeiträge Wie generative KI-Systeme funktionieren – und warum das für die PR zählt

  • Branche Beyond Capital Partners steigt bei Feldhoff & Cie. ein

  • Personalien Iris Becker übernimmt Fraport-Unternehmenskommunikation

  • Rezensionen Kommunikation und Konsens brauchen mehr Raum für Introvertierte

  • Studien Unternehmen bauen freiwillige VSME-Berichte über den Standard hinaus aus

  • Kommentare & Kolumnen Wenn AI-Slop zum Krisenkommunikationsrisiko wird

  • Etats Harvard Engage übernimmt Kommunikation für iRobot und Roomba in Deutschland

  • Aus- & Weiterbildung Hamburg Media School startet Female AI Barcamp

  • Branche DRPR mahnt Beyond Fluorid und Publishing Group

  • Studien Haaland liefert viralsten WM-Post, Wirtz führt deutsches Instagram-Ranking an

  • Kommentare & Kolumnen Wenn PayPal plötzlich PayPahl sagt

  • Personalien Regina Jesse rückt in Geschäftsführung von Brand Pier auf

  • Personalien Dorothea Misch-Balanjuk stärkt Kommunikation der Stiftung EAR

  • Fachbeiträge Erst denken, dann drehen: Wie klassische Philosophie zu besseren Unternehmensfilmen führt

  • Personalien Bettina Sieber und Laura Intile-Woo übernehmen operative Leitung bei DK Life Science

  • Etats Zum goldenen Hirschen und 365 Sherpas BPI gewinnen Kaufhaus-des-Bundes-Etat

  • Fachbeiträge Brand Voice: Wie Pressesprecher künftig ihre eigene Markenstimme kreieren

  • Studien Corporate-Seiten prägen Sichtbarkeit in KI-Antworten

  • Awards 45 Projekte erreichen Shortlist des Inkometa Awards 2026

  • Studien Armin Papperger führt CEO-Impact-Ranking an

  • Branche DPRG, BdKom und GPRA mahnen Verantwortung beim KI-Einsatz an

  • Etats Wilde & Partner Vienna gewinnt PR-Etat für Kärntner Tourismusregion

  • Fachbeiträge Wie die Dax-Unternehmen über das Geschäftsjahr 2025 berichten

  • Fachbeiträge GEO-Autorität extern aufbauen: Warum Kommunikationsstrategie über Erfolg in der KI-Suche entscheidet

  • Kommentare & Kolumnen Birgit Ziesche und Kathrin Schumann feat. Thomas Voigt: Interne Kommunikation im Wandel

  • Kommentare & Kolumnen Medienarbeit – wozu eigentlich?

  • Personalien Cerami startet als weltweite Comms-Chefin bei der Dr. Beckmann Group

Kommentare & Kolumnen

Niklas Fischers erster Gedanke bei Madonna auf Grindr war nicht: „Schon wieder Werbung.“ Sondern: „Ich will wissen, was da noch kommt.“ (Foto: privat)
Info

Queen of Plattformlogik
Madonna auf Grindr: Warum Relevanz wichtiger ist als Reichweite 

Als Social-Media-Manager analysiere ich beruflich jeden Tag Kampagnen. Ich schaue darauf, welche Mechanik dahintersteckt, wie eine Idee in einen Kanal übersetzt wird, ob eine Botschaft zur Plattform passt und warum etwas funktioniert – oder eben nicht. Meistens bleibt dabei eine gewisse professionelle Distanz. Man betrachtet Kampagnen von Außen, bewertet Idee, Umsetzung, Timing und Zielgruppenansprache. Nur selten passiert es, dass ich eine Kampagne nicht nur beobachte, sondern selbst Teil ihrer Zielgruppe bin. Bei Madonnas Grindr-Kampagne war genau das der Fall.

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Ins Tor bringt gute Kommunikation den Ball nicht. Aber sie könnte das Verhältnis zwischen der Nationalelf und den Fans endlich wieder kitten, meint Joris Duffner. (Foto: Joachim Busch / Somkku Getty Images Canva)
Ins Tor bringt gute Kommunikation den Ball nicht. Aber sie könnte das Verhältnis zwischen der Nationalelf und den Fans endlich wieder kitten, meint Joris Duffner. (Foto: Joachim Busch / Somkku Getty Images Canva)

Misslungene Fußball-Kommunikation Warum mir das WM-Aus leider kaum noch weh tut

Über Nagelsmanns fragwürdige Kommunikation nach dem WM-Aus wurde schon viel geschrieben. Hinzuzufügen ist nicht mehr viel. Auch dieser Text hat keine völlig neue Perspektive. Ihn zu schreiben, wollte ich mir trotzdem nicht nehmen lassen. Denn was mit der Nationalmannschaft passiert ist, sagt einerseits viel über den deutschen Fußball aus, andererseits auch einiges über völlig misslungene Kommunikationsansätze. Seit Jahren. Unabhängig von Nagelsmann. Hängt am Ende beides zusammen?

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PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner will selbst nicht mehr ohne KI arbeiten. Doch er fragt sich, ob die fundamentalen Auswirkungen auf das Berufsbild schon allen klar sind. (Foto: Joachim Busch / KI-generiert)
PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner will selbst nicht mehr ohne KI arbeiten. Doch er fragt sich, ob die fundamentalen Auswirkungen auf das Berufsbild schon allen klar sind. (Foto: Joachim Busch / KI-generiert)

Die (vorerst) finale Analyse zum Texten mit KI Von der Industrialisierung des Schreibens

Effizienzsteigerung, Prompt-Optimierung, Kennzeichnungspflicht, Erkennungstools, Verzicht auf Gedankenstriche. Die Debatte ums Texten mit Künstlicher Intelligenz mäandert durch die Disziplin. Doch die grundlegendste Beobachtung fehlt bislang in der Analyse: Mehr als zweieinhalb Jahrhunderte nach ihrem Beginn erfasst die industrielle Revolution auch das Schreiben an sich. Das könnte gravierende Auswirkungen auf die Entwicklung des Berufsbilds haben. Sind wir dafür bereit?

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Lukas von Zittwitz meint: Autorisierung im Dienst der Genauigkeit ist sauberes Handwerk. Autorisierung im Dienst der Kosmetik ist das Problem. (Foto: Twenty-Eight)
Lukas von Zittwitz meint: Autorisierung im Dienst der Genauigkeit ist sauberes Handwerk. Autorisierung im Dienst der Kosmetik ist das Problem. (Foto: Twenty-Eight)

Debatte um Autorisierungen Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser: Warum PR-Profis keine Türsteher sind

Interviews und Pressegespräche werden zunehmend zur PR-Hochsicherheitszone. Doch dabei verlieren am Ende alle: Redaktionen, Unternehmen und auch die Kommunikation selbst. Denn PR-Profis sind keine Türsteher, die unbequeme Sätze aussortieren sollen. Ihre Aufgabe ist es, Gespräche besser zu machen – durch Fakten, Kontext und Vertrauen. Ein Kommentar zu kommunikativen Kontrollreflexen, Zitatfreigaben und der Frage, wann Autorisierung noch Handwerk ist und wann sie zur reinen Kosmetik wird.

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 In Deutschland gebe es leider die gefährliche Tendenz, jeden, der eine abweichende Meinung hat, sofort in eine Schublade zu stecken und als Feind oder Idioten abzustempeln, sagt  Matthias Hohensee. (Foto: privat)
In Deutschland gebe es leider die gefährliche Tendenz, jeden, der eine abweichende Meinung hat, sofort in eine Schublade zu stecken und als Feind oder Idioten abzustempeln, sagt Matthias Hohensee. (Foto: privat)

Voll auf die Presse, Matthias Hohensee! „Früher hast du relativ schnell ein Interview mit dem Google-Gründer bekommen“

Nach seinen journalistischen Anfängen im Ostdeutschland der Nachwendezeit wechselte Matthias Hohensee Mitte der 90er-Jahre zur WirtschaftsWoche. Heute kennt kaum jemand die Tech-Szene so gut wie er: Seit fast 28 Jahren berichtet er nun direkt aus dem Silicon Valley. Er hat die Dotcom-Blase hautnah miterlebt, eines der seltenen Wortlaut-Interviews mit Steve Jobs geführt und Google noch als kleines Start-up begleitet. Auch Mark Zuckerberg kennt er noch aus dessen frühen Jahren als medienscheuer Brancheneuling. Im Interview spricht er über seine Anfänge im Valley und beleuchtet das sich wandelnde Verhältnis zwischen Tech-Konzernen und der Presse. Zudem verrät er, wie er an die wirklich guten Storys gelangt und warum ausgerechnet sein deutscher Akzent dabei ein großer Vorteil ist. 

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Lea Dirnhofers Hypothese: Wir spüren auch bei Texten instinktiv, ob da wirklich jemand spricht – oder ob errechnet wurde, was wir hören wollen. (Foto: privat)
Lea Dirnhofers Hypothese: Wir spüren auch bei Texten instinktiv, ob da wirklich jemand spricht – oder ob errechnet wurde, was wir hören wollen. (Foto: privat)

Proof of Human Wie Authentizität im AI-Slop nicht verloren geht

Wir sehen es jeden Tag in Newslettern oder im Feed, vor allem auf LinkedIn. Veröffentlicht wird häufig Owned-Content, der von generativer KI in Sekunden produziert wurde. Zurück bleibt ein diffuses Gefühl: Die Inhalte werden glatter, besser, aber dennoch irgendwie austauschbar. Damit stellt sich eine grundlegende Frage: Was bedeutet Authentizität in dieser Zeit noch – und warum ist sie gerade jetzt wichtiger als je zuvor?

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Für PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner klingt der LinkedIn-Stakkato-Stil oft albern. Aber er versteht auch die Plattformlogik. (Foto: Joachim Busch / Souvik Banerjee auf Unsplash)
Für PR-Journal-Chefredakteur Joris Duffner klingt der LinkedIn-Stakkato-Stil oft albern. Aber er versteht auch die Plattformlogik. (Foto: Joachim Busch / Souvik Banerjee auf Unsplash)

Sprache unter Plattformdruck Der LinkedIn-Sound der PR

Kurze Sätze, große Learnings, persönliche Mini-Dramen: Auf LinkedIn klingen Beiträge sprachlich zunehmend gleich. Das kann ziemlich albern wirken – ist aber gerade deshalb aufschlussreich. Denn der LinkedIn-Stakkato-Stil zeigt, wie Plattformlogik Sprache verändert und warum PR, Unternehmenskommunikation und Journalismus aufpassen müssen, Sichtbarkeit nicht mit Relevanz zu verwechseln.

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Rainer Esser, Ex-Geschäftsführer des Zeitverlags, tue in der Debatte um Julia Klöckners Medienkritik selbst genau das, was er angreift, schreibt Holger Handstein. (Foto: Florian Heurich)
Rainer Esser, Ex-Geschäftsführer des Zeitverlags, tue in der Debatte um Julia Klöckners Medienkritik selbst genau das, was er angreift, schreibt Holger Handstein. (Foto: Florian Heurich)

Debatte um Medienkritik Only Good News Is Good News: Julia Klöckner, Rainer Esser und der Nutzen der PR

Es begann in einer Talkshow und endete im digitalen Schützengraben: Julia Klöckner legte vor, Rainer Esser nahm den Ball dankbar auf und schoss zurück. Was auf den ersten Blick wie übliches mediales Geplänkel wirkt, offenbart bei genauerem Hinsehen einiges über die kommunikativen Mechanismen, die unsere Zeit so anstrengend machen. Und über eine überraschende Rolle von Public Relations in dieser anstrengenden Zeit.

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  • „Die Psychiatrie ist dem Journalismus erstaunlich ähnlich“
  • Das Gedankenstrich-Dilemma
  • "Dann schreiben wir eben gar nicht drüber"
  • Die Sehnsucht nach dem Bolzplatz
  • „Wir sind nicht für Kampagnen zuständig – weder pro noch kontra Klimaschutz“

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Gerhard Pfeffer (i.R.)