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„Wetten, dass …“ kommt wieder! Thomas Gottschalk kann es kaum erwarten. Dabei gibt es doch schon mehr als genug Fernsehen und zusätzlich jede Menge weitere Bezahlsender mit Netflix, Sky, TV Now, Joyn, DAZN oder auch Amazon Prime. Zu letzterem Sender hat unser Sprach-Optimist Murtaza Akbar (Foto) kürzlich eine persönliche Begegnung mit Teddy Teclebrhan und Late-Night-Godfather Harald Schmidt im Wiesbadener Kurhaus gehabt. Davon kann er Ihnen etwas erzählen, aber bei weitem nicht so viel, wie er möchte. Alles nämlich sehr geheim. Das wiederum hat mit Jeff Bezos zu tun. Sie merken, es ist etwas verquickt. LOL können wir dazu nur sagen, wobei das was anderes bedeutet als üblich. Aber bevor wir Sie vollends verwirren, lesen Sie am besten selbst.

Von Murtaza Akbar, Neu-Isenburg

Thomas Gottschalk freut sich schon wie ein Schneekönig drauf. „Wetten, dass …“ kommt zurück. Als einmalige Sonderausgabe, klar, das wissen Sie. Mit Helene Fischer, zwei von ABBA, Bagger-Wette, Sofa und überhaupt. Es wird ein Revival. Wenn’s erfolgreich ist, dann vielleicht sogar jedes Jahr. Oha. Wir kennen ja den Tommy, der kann nicht ohne Fernsehen. Und wir? Na ja, fast alle aus unserem (jungen) Wortwahl-Team schauen kaum mehr lineares Fernsehen, sondern Netflix, YouTube, Magenta TV oder DAZN. Und natürlich einiges mehr. Vieles auch im englischen Original. Übrigens, wie sprechen Sie DAZN aus? Jetzt wird’s spannend.

Ich musste mir doch tatsächlich nun auch noch Amazon Prime abonnieren (dabei habe ich als Eintracht-Frankfurt-Freund schon Sky, TV Now und eben DAZN). Ja, „musste“ wegen dieser Sendung „LOL“. Nein, das steht nicht für „Laughing out load“, wie gerne früher in SMS geschrieben (jetzt haben wir ja Emojis dafür), sondern für „Last one laughing“, lustiges Wortspiel. Da sind ganz viele Comedians dabei und machen ulkige Sachen und wer als erstes lacht, fliegt raus. Die erste Staffel mit Kurt Krömer oder dem von mir so verehrten Mirco Nontschew war schon stark, die zweite soll noch besser sein, auch dank Bastian Pastewka.

Apropos Pastewka. Den kenne ich noch von der Wochenshow in Sat.1. 20 Jahre her, schätze ich. Und er ist ja so ein TV-Junkie. Das war ich auch mal, als Kind und Jugendlicher in den 1980er und 1990er Jahren. Meine Eltern hatten nix dagegen, im Gegenteil, als Bollywood-Liebhaber war Fernsehen unsere Droge. Meine Mutter musste mir immer die Fernsehzeitschrift „FunkUhr“ („HörZu“ war zu teuer) sofort nach Erscheinen kaufen, für eine Mark. Okay, jetzt wird’s sehr retro, war aber halt so. Bastian Pastewka hätte keine Chance gegen mich, wenn es um Dallas, Denver-Clan, Magnum oder Baywatch geht. Manchmal beim Zappen lande ich heute noch bei Sat.1 Gold oder RTL Nitro und fühle mich, sagen wir, etwas älter.

Bevor es zu sehr abdriftet, zurück zu heute. Sie kennen doch bestimmt das ZDF Magazin mit Jan Böhmermann, macht gute Sachen. Sorry, ich muss doch wieder zurück. Denn als ich ein Kind war, da gab es auch ein ZDF Magazin, das war eine rein politische Sendung, und zwar die konservativste im deutschen Fernsehen. Da ging es – Achtung – in jeder zweiten Ausgabe darum, wie Pakistan seine Atombombe entwickelt. Unschönes Thema, aber deshalb weiß ich das natürlich noch wie heute. Und da sind wir wieder: im Jetzt.

Und jetzt wird’s richtig spannend. Passen Sie auf! Sagt man doch, wenn es ultrainteressant wird, oder? Meine Frau und ich waren vor kurzem als Zuschauer im Wiesbadener Kurhaus. Sehr, sehr schöne Location. Dort wurde eine Folge der neuen Amazon Prime-Show „One Mic Stand“ aufgezeichnet. Mit Tedros Teclebrhan (genannt Teddy, er ist ja gerade mega-angesagt) als Host und Harald Schmidt als Gaststar. Warum er mitmacht, wurde Schmidt zuvor gefragt, „wegen des Geldes“. Ich würde Ihnen so gerne mehr von der Show und Aufzeichnung erzählen, aber ich darf nicht. Weil ich dann wahrscheinlich vor dem Bundesgerichtshof landen würde. Ich habe nämlich ein mehrseitiges Dokument unterschrieben. Und wer will sich schon mit Jeff Bezos anlegen?

Alle Zuschauer mussten nicht nur solch eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen, sondern auch ihr Handy abgeben. So kam es zu surrealen Szenen im großen Wartesaal. Mehr als 200 Menschen und kein einziger guckt auf sein Handy, die Leute unterhalten sich oder stehen einfach so rum. Alle. Krass! Das war es schon wert, fast besser als die Show selbst. Vor dem Eingang in den Aufzeichnungssaal wurden wir dann nochmal kontrolliert, beinahe so gut wie am Frankfurter Flughafen. Alles echt aufregend. Warten Sie, ich denke, ich schalte mal zu RTL Nitro und schau mir zur Beruhigung „Drei Engel für Charlie“ an. Und was war Ihre Lieblingsserie früher so?

Der Autor: Murtaza Akbar ist Geschäftsführer von Wortwahl – Agentur für Unternehmens- und Onlinekommunikation in Neu-Isenburg. Der gebürtige Frankfurter mit pakistanischen Wurzeln ist zudem Dozent an der Hochschule Darmstadt im Studiengang Onlinekommunikation sowie Speaker, Trainer und Coach zum Thema Sprache und (Kunden-)Kommunikation – hier geht’s zu seiner Speaker-Broschüre. Zu erreichen ist Murtaza Akbar per E-Mail beziehungsweise via TwitterInstagram und Facebook.


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