Fachbeiträge ADVERTORIAL GEO-Autorität extern aufbauen: Warum Kommunikationsstrategie über Erfolg in der KI-Suche entscheidet
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- von Anton Bühl, GEO-Experte bei Akima, München
89,6 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland nutzen KI-Tools inzwischen selbstverständlich im Arbeitsalltag, das zeigt eine aktuelle Akima-Studie. Bei 33,7 Prozent fließt eine KI-Empfehlung direkt in die Kaufentscheidung ein, ein Plus von 14,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. 62,5 Prozent setzen einen Anbieter aufgrund einer KI-Empfehlung auf die Shortlist. Sprachmodelle wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overview selektieren vor, welchen Anbieter ein Entscheider überhaupt in Betracht zieht. Wer in den Antworten nicht vorkommt, kann den Zugang zur Zielgruppe verlieren, bevor ein erster Vertriebskontakt zustande kommen kann.
Vertrauen entscheidet, nicht Sichtbarkeit
Sichtbarkeit allein reicht jedoch nicht: Es bedarf einer LLM-gerechten Kommunikationsstrategie. Denn Entscheider prüfen KI-Empfehlungen, statt ihnen blind zu folgen. 70,2 Prozent der IT-Entscheider vertrauen einer KI-Aussage nur dann, wenn eine nachvollziehbare Quelle sie stützt, das belegt unsere Studie. Menschen gleichen KI-Antworten mit klassischer Recherche ab, sie prüfen die Argumentation auf Schlüssigkeit, und sie verlangen belegte Quellenangaben. Für diese Prüfung ziehen Entscheider externe Medien heran – allen voran die Fachpresse. Sie bleibt laut unserer Erhebung der einzige Kanal, der Reichweite und Vertrauen gleichermaßen bietet. Berichtet ein anerkanntes Fachmedium fundiert über einen Anbieter, kann er Vertrauen gewinnen – ein Gut, dass sich nicht prompten lässt.
Gezielte Themenlancierung wirkt doppelt
Es geht bei GEO also mitnichten nur um eine technische Optimierung oder um ein zielloses Produzieren von Inhalten als Sichtbarkeits-Hack. Der Hebel für Kommunikationsabteilungen ist der Fokus auf die Kernthemen des Unternehmens und auf seine Zielgruppen. Werden Inhalte auf den richtigen Plattformen mit konsistenten Botschaften lanciert, hilft dies für Mensch und Maschine. Ein externer Fachartikel dient KI-Systemen als Referenz für eine Empfehlung und dem Entscheider beim Prüfen der LLM-Ergebnisse.
Wie man Offpage-Autorität gezielt aufbaut
Daraus folgt eine klare Aufgabe: herausfinden, welche externen Plattformen im eigenen Themenfeld tatsächlich Autorität besitzen. Diese Analyse leistet ein GEO-Audit: eine systematische Prüfung, wie und wo ein Unternehmen in den Antworten der Sprachmodelle tatsächlich auftaucht und auf welchen externen Plattformen es im LLM-Kontext zitiert wird. Dafür werden Zielgruppen-spezifische Prompts entlang der User Journey entwickelt und auf die relevanten Fragestellungen hin untersucht. Man muss die Fragen der Zielgruppe schon beantworten, bevor sie überhaupt gestellt werden.
Ein GEO-Audit liefert die Basis für die Antwortökonomie
Das Ergebnis ist die Datenbasis für eine Kommunikationsstrategie in der neuen Antwortökonomie. Wie oft erscheint das eigene Unternehmen? Wie oft der Wettbewerb? Wer ist mit konsistenten Botschaften in den relevanten Kanälen unterwegs. Welche externen Plattformen genießen bereits das Vertrauen der Sprachmodelle? Häufig zitieren sie unscheinbar wirkende Fachportale, die sogar etablierten Leitmedien den Rang ablaufen.
Viel hilft nicht viel – das richtige schon
Wer glaubt, Sichtbarkeit entstehe durch möglichst viel Content, irrt. Es braucht genau die Themen und Beiträge, die denn LLMs einen Grund liefern zu sagen: „Dieser Anbieter ist relevant!“ Das gelingt über fachliche Substanz: belegte Aussagen, eigene Daten, Schlicht: Expertise, die kein Wettbewerber eins zu eins kopieren kann. Wer nur die eigene Website optimiert, hat vielleicht die Basics richtig, bearbeitet aber nur die halbe Aufgabe. Die andere Hälfte entscheidet sich extern, in Redaktionen und auf Fachportalen, denen Menschen und Sprachmodelle gleichermaßen vertrauen. Und ja: Das ist die Aufgabe von Kommunikatoren und PR-Experten. Deshalb ist der Großteil der Aufgaben beim Thema LLM-Sichtbarkeit in Kommunikationsabteilungen und PR-Agenturen zu sehen. Wer sich dazu zählt und noch nie einen GEO-Audit von „innen“ gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen.
Fazit
GEO-Autorität ist kein Technikthema. Sie entsteht nicht in einer einzelnen Abteilung – und schon gar nicht, wenn SEO, PR und Content getrennt voneinander arbeiten. Jeder Spezialist trägt nur einen Teil zum Gesamtbild bei: SEO legt die technische Basis, PR baut die externe Reputation auf, Content-Teams liefern die fachliche Substanz. Für sich allein reicht keiner dieser Bausteine.
Deshalb braucht es jemanden, der das Ganze zusammenhält. Diese Rolle übernimmt die Kommunikationsstrategie. Die Verantwortlichen müssen verstehen, wie Technik, Content und Reputation ineinandergreifen. Nur wer dieses Zusammenspiel aktiv steuert, baut Autorität auf. Diese Autorität überzeugt beide Seiten: Sprachmodelle stufen das Unternehmen als relevant ein, Menschen entscheiden sich für den Kauf.

Über den Autor: Anton Bühl ist Geschäftsleiter Digital bei Akima Media in München und seit mehr als 17 Jahren in der integrierten B2B-Kommunikation tätig. Er unterstützt Unternehmen dabei, ihre Online-Sichtbarkeit konsequent weiterzuentwickeln. Sein Schwerpunkt liegt auf kanalübergreifenden GEO-Strategien, die SEO, PR und Content zusammenführen und gezielt externe Autorität über Fachmedien und relevante Plattformen aufbauen.