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Heute NEU im PR-Journal

  • Fachbeiträge Die Ratte, die in Rente ging: Was eine BBC-Meldung über Storytelling lehrt

  • Etats Orthobiologica beauftragt ABC Healthcare

  • Personalien Björn Tantau wird Leiter Kundenstrategie bei Webnetz

  • Branche Deutscher Rat für Public Relations beruft Stefanie Effner und Zlatka Pavlova

  • Branche United Communications unterstützt Computerspielemuseum beim Fundraising

  • Etats Ligula Hospitality Group vergibt PR-Etat an Ehrenberg Sørensen Kommunikation

  • Interviews & Debatten „Die Karten am Markt werden neu gemischt“

  • Branche Burson übernimmt Limbik und integriert KI-Plattform Decipher

  • Etats Team Lewis steuert PR für Auto Fleet Control

  • Fachbeiträge Die Anfänge der Investor Relations

  • Personalien Philipp Tenbieg übernimmt Führung bei Nunatak

  • Branche Leibniz-Institut DSMZ benennt Stabsstelle um

  • Branche FischerAppelt führt zur PR-Kreativranking-Halbzeit – erstmals auch Cases im Blick

  • Personalien Alexander Schaub übernimmt Kommunikation beim DJV

  • Etats Etsy beauftragt The Romans Berlin mit Verbraucherkommunikation

  • Awards Annika Schach übernimmt Juryvorsitz beim Deutschen PR-Preis

  • Etats EK Archery beauftragt Eastside Communications

  • Personalien Franz Mann wechselt zu Apollo GG

  • Personalien Niklas Falkenstein wird Head of Social & Creative bei Mawave

  • Interviews & Debatten Im Zweifel kennzeichnen? Was der AI Act für die Branche bedeutet

  • Etats Schwartz PR übernimmt Kommunikation für Enercon

  • Etats Orgatex setzt auf Additiv für Markenkommunikation

  • Branche Ryze Digital integriert Nexxar in Agenturnetzwerk

  • Etats Ifok gewinnt Event-Rahmenvertrag für das Kaufhaus des Bundes

  • Branche AG CommTech wächst auf 930 Mitglieder

  • Personalien Desiree Brandhoff steigt in Geschäftsführung von Orca van Loon ein

  • Rezensionen „Die dritte Auflage verändert den Blick auf Unternehmenskommunikation spürbar“

  • Kommentare & Kolumnen Katrin Schumann: Warum Internal Comms weniger Content und mehr Befähigung wird

  • Kommentare & Kolumnen Juliane Zylka: Wie Bentley sein Intranet zum Kommunikationsrückgrat gemacht hat

  • Awards CommAwards geben KI eigene Kategorie und halten an AudioComm fest

  • Kommentare & Kolumnen „Vertrauen ist keine Einbahnstraße”

  • Branche Marktüberwachung für KI-Systeme

  • Interviews & Debatten „Interim ist keine Feuerwehr, sondern eine strategische Ressource“

  • Etats Ballou baut Kundenportfolio mit zwei Neumandaten aus

  • Studien Whitepaper: Weniger als die Hälfte der untersuchten NRW-Hotels kommuniziert lokal auf Social Media

  • Studien Shorts treiben Youtube-Reichweite, Longform verliert an Bindung

  • Personalien Weidemann und Purrmann übernehmen für Knaut bei der Leipziger Messe

  • Personalien Victoria Chyba wird Vorständin bei Fluent

  • Etats Frauwenk übernimmt PR für KI-Festival KI Palooza

  • Personalien Oliver Zilcher geht zurück zu PwC

  • Kommentare & Kolumnen Spahn, Merz und das C-Suite-Dilemma: Warum wir Reputation endlich bilanziell betrachten müssen

  • Fachbeiträge Wie generative KI-Systeme funktionieren – und warum das für die PR zählt

  • Branche Beyond Capital Partners steigt bei Feldhoff & Cie. ein

  • Personalien Iris Becker übernimmt Fraport-Unternehmenskommunikation

  • Rezensionen Kommunikation und Konsens brauchen mehr Raum für Introvertierte

  • Studien Unternehmen bauen freiwillige VSME-Berichte über den Standard hinaus aus

  • Kommentare & Kolumnen Wenn AI-Slop zum Krisenkommunikationsrisiko wird

  • Etats Harvard Engage übernimmt Kommunikation für iRobot und Roomba in Deutschland

  • Aus- & Weiterbildung Hamburg Media School startet Female AI Barcamp

  • Branche DRPR mahnt Beyond Fluorid und Publishing Group

Fachbeiträge

Lea Sindel, PR, Events & Education Specialist bei Metricool, hat das serielle Social-Media-Format
Info

Serielle Social-Media-Formate
Was Marken von „Boah, Bahn!“ lernen können

Serielle Social-Media-Formate gelten als vielversprechendes Instrument für Markenkommunikation: Sie schaffen Wiedererkennung, binden Aufmerksamkeit und können stabile Performance erzeugen. Die nun eingestellte Webserie „Boah, Bahn!“ der Deutschen Bahn zeigt jedoch, dass prominent besetzte Hochglanzproduktionen nicht allein über den strategischen Erfolg entscheiden. Hat sich die Serie für das Unternehmen gelohnt, auch im Vergleich zu den Kosten? Die Analyse bestätigt eine hohe Engagementrate sowie überdurchschnittlich viele Interaktionen – und zeigt die Logik dahinter auf.

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"Sprachmodelle ersetzen keine Marktforschung, messen Reputation aber indirekt, indem sie Aufmerksamkeit und Tonalität der Berichterstattung analysieren", sagt Lydia Prexl. (Foto: privat)

Wenn KI über Unternehmen spricht Warum Reputation neu gedacht werden muss

Reputation entsteht zunehmend durch das, was KI-Systeme über Unternehmen „wissen“ und erzählen. KI-basierte Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI sammeln nicht einfach Informationen, sondern verdichten Meinungen, gewichten Inhalte und beeinflussen so aktiv den öffentlichen Diskurs. Für Kommunikationsverantwortliche heißt das: Die Sichtbarkeit in KI-Modellen zu messen reicht nicht. Entscheidend ist, wie ein Unternehmen in KI-Antworten erscheint – in welchem Ton, mit welcher Glaubwürdigkeit und welchen Assoziationen.

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"Erst die Umwandlung von informeller in formelle Kommunikation macht interne und externe Dynamiken für die Transformation nutzbar", sagt Michael Bürker. (Foto: privat)

Transformation & Change Ist die Nachhaltigkeitskommunikation am Ende? Ja und nein. 

Ja, weil wir seit Jahrzehnten dieselben Rituale der Kommunikation erleben. Zuletzt vor wenigen Wochen auf der Weltklimakonferenz COP30 in Belem, Brasilien. Die meisten Staaten zeigen guten Willen: mehr Klimahilfen, aber kein Ausstiegsplan für fossile Energieträger. Sobald konkrete Maßnahmen und Budgets verhandelt werden, pochen viele auf Freiwilligkeit. Die ärmeren Länder zeigen auf die reicheren, die leidenden auf die verursachenden, die kleineren auf die größeren. Die meisten sind sich einig, dass etwas geschehen muss. Aber bitte bei den anderen. Am Ende waren viele Teilnehmer:innen, Politiker:innen und Wissenschaftler:innen enttäuscht und unzufrieden mit den Ergebnissen. Viele Bürger:innen haben sich längst abgewandt. 

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Der technologische Fortschritt hat dazu beigetragen, die menschlichen Belastungen zu verringern. KI könnte diese Entlastung für die PR werden. (Foto: Wosunan)
Der technologische Fortschritt hat dazu beigetragen, die menschlichen Belastungen zu verringern. KI könnte diese Entlastung für die PR werden. (Foto: Wosunan)

Mensch-Maschine-Team KI wird zum Exoskelett der PR

Wenn wir verstehen wollen, was KI in den kommenden zwei Jahren für Kommunikator:innen sein kann und welche Veränderungen auf uns zukommen, trifft es das Bild des Exoskeletts ganz gut: In den Redaktionen, Kommunikationsteams und Agenturen werden nicht die Schreibtische vereinsamen, weil die Roboter übernehmen. Es gehört aber zur Wahrheit, dass auch in einer Branche, in der Erfolg ganz oft von Erfahrung und etablierten Beziehungen abhängt, einzelne Personen mit KI-Unterstützung plötzlich sehr viel mehr leisten können, als das zuvor der Fall war. Richtig eingesetzt verleiht AI Reichweite, Präzision sowie Ausdauer, und sie baut die Brücke in angrenzende Fachbereiche. Die Technologie verstärkt den Muskel der Erfahrung. Gleichzeitig ist Erfahrung kein Erfolgsgarant mehr.

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"Wer Fragen nicht stellt, entscheidet oft auf Basis falscher Annahmen", sagt Mirjam Berle. (Foto: Claudia Simchen)

Willst du wirklich in die PR? Warum der Branchennachwuchs heute nicht nur Begeisterung, sondern Klarheit braucht

Wer die Frage „Will ich wirklich in die PR?“ aus bewusster Klarheit heraus beantwortet, statt aus Unsicherheit oder Wunschbildern, gewinnt Orientierung für einen Weg, der ebenso fordernd wie lohnend sein kann. Dieser Beruf erklärt sich nicht von selbst, und er ergibt sich auch nicht von selbst. Er braucht Menschen, die mitdenken und mitfühlen können, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und auch dann für etwas einzustehen, wenn Gegenwind vorhersehbar ist oder gar unerwartet aufzieht. Wer für sich klärt, ob er mit dem arbeiten möchte, was die PR heute verlangt und künftig noch stärker fordern wird, hat einen entscheidenden Schritt getan – vielleicht den wichtigsten beim Einstieg in diese Branche.

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Im neuesten How-To schauen wir uns das Thema GEO an. (Foto: alienvalley / Annett Bergk)
Im neuesten How-To schauen wir uns das Thema GEO an. (Foto: alienvalley / Annett Bergk)

How-To GEO 

GEO eröffnet der PR eine neue strategische Rolle. Neben der Presse entscheiden nun auch Large Language Models darüber, welche Informationen sichtbar werden, welche Marken wahrgenommen werden und welche Themen im Relevant Set landen. Die gute Nachricht: PR kann die Grundlage dieser Antworten beeinflussen. Eine Schritt-für-Schritt- Anleitung.

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  • Wie die Unternehmenskommunikation mit Cyberangriffen umgehen sollte
  • Kommunikation in Change-Projekten
  • Ein klarer Kompass ist mehr denn je gefragt
  • Andere Länder, andere Stories
  • The Sound of Silence

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Gerhard Pfeffer (i.R.)