Voll auf die Presse!

Nils Wiggers Interview-Reihe „Voll auf die Presse!“ blickt dorthin, wo PR auf Journalismus trifft – und es nicht immer reibungslos läuft. Im Zentrum stehen die Mechaniken moderner Medienarbeit: Themenpitch, Timing, Relevanz und der Umgang miteinander im Redaktionsalltag.

Warum landen gute Themen nicht in den Medien? Wie ticken Redaktionen – und wodurch sind Journalist:innen wirklich genervt? Was erwarten sie von PR-Seite? Nils Wigger fragt nach. Voll auf die Presse! Die Interviews bieten klare, teils unbequeme Einordnungen aus journalistischer Perspektive, entlarven Routinen und Denkfehler – und zeigen, wie Pressearbeit besser funktionieren kann. Tauchen Sie ein!

Voll auf die Presse! Nils Wigger blickt dorthin, wo PR auf Journalismus trifft. (Foto: Ulrike Polaski) Voll auf die Presse! Nils Wigger blickt dorthin, wo PR auf Journalismus trifft. (Foto: Ulrike Polaski)
  • „Reißerische Negativität zieht bei der ‘Generation TikTok’ nicht mehr“

    Während etablierte Medienhäuser noch nach dem Masterplan für die 'Generation TikTok' suchen, schlägt Eleni Frommann die Brücke zwischen klassischem Journalismus und moderner Content Creation. Die ehemalige Leichtathletin und gelernte PR-Beraterin beweist, dass sie als 'Ein-Frau-Redaktion', schneller sein kann als klassische News-Formate – und scheut dabei nicht davor zurück, auch mal auf der 'schwarzen Liste' großer Medienhäuser zu landen. Ein Gespräch über journalistisches Handwerk in Social-Media-Zeiten, klare Haltung und den Hunger nach Geschichten, die sonst keiner erzählt.

  • "In der Durchschnittspolitik gibt es wenig Ehrgeiz, es kommunikativ wirklich besser zu machen."

    Gordon Repinski ist Executive Editor bei Politico Deutschland, Host des Politico Berlin Playbook Podcasts und erfahrener Politikjournalist. Im Gespräch erklärt er, warum Kommunikation in der Politik oft an alten Mustern scheitert, wie Fraktionsdisziplin und Innovationsdruck zusammenhängen – und weshalb Selbstironie manchmal das beste Kommunikationsmittel ist.

  • "Ich glaube, dass die Menschen nach wie vor an der Wahrheit interessiert sind"

    Dominik Bath ist Wirtschafts- und Politikredakteur in der Funke-Zentralredaktion in Berlin. Im Gespräch erklärt er, wie das Zentralmodell die Regionaltitel stärkt. Außerdem haben wir darüber gesprochen, warum Print weiter Relevanz hat, Regionalmedien beim Vertrauen oft vorn liegen und wie er Wirtschaft so erzählt, dass sie für ein breites Publikum verständlich bleibt. 

  • "Lungern ist eine unterschätzte Kunst"

    Benedikt Becker berichtet seit mehreren Jahren aus dem Herzen der Hauptstadt – aktuell vor allem über den Kanzler und die CDU. Im Gespräch erklärt der Chefreporter der WirtschaftsWoche, warum er der schnellen Nachrichtenwelle nicht hinterherrennt, Gespräche mit etwas Abstand oft die besten Einsichten liefern – und wie Social Media die Rolle von Politik und Journalismus verändert.

  • "KI kennt keine Leute"

    Nina Müller berichtet für die F.A.Z. über digitale Transformation und KI, ordnet Studien ein, liefert Deep Dives und bringt Themen auf Bühnen wie die F.A.Z.-KI-Konferenz. Im aktuellen Beitrag der "Voll auf die Presse!"-Reihe mit Nils Wigger geht es um die Spielregeln für Reichweite und Attribution, die Abhängigkeit des Journalismus von großen Plattformen, Verticals als Geschäftsmodell – und die Frage, warum guter Journalismus auch in der KI-Ära ohne Begegnungen nicht auskommt.

  • "In der Regel wird gemauert, gelogen, bestritten – oder angegriffen und gedroht."

    Wenn Sönke Iwersen vom "Handelsblatt" anruft, ist das selten eine gute Nachricht für Unternehmen. Der Leiter des Investigativ-Ressorts und sein Team haben bereits Skandale rund um Wirecard, Cum-Ex oder die Tesla-Files aufgedeckt. Und wurden dafür vielfach ausgezeichnet – sogar mit dem Kurt Tucholsky Preis für Literarische Publizistik. Im aktuellen Beitrag der "Voll auf die Presse!"-Reihe mit Nils Wigger geht es um die neue Rolle der Pressestellen, über die Rolle von KI in der Recherche, über Aktenordner unterm Weihnachtsbaum und – natürlich – auch über Tupac.

  • „Kritisch sein heißt nicht draufhauen, sondern genauer hinschauen.“ 

    Caspar Tobias Schlenk ist Redakteur beim "Manager Magazin", Podcast-Host und gelegentlich auch als Moderator auf der Bühne zu sehen. Gemeinsam mit Kolleg:innen recherchierte er kritische Geschichten rund um Solaris, Check24 oder Scout24 , arbeitete als Tech-Redakteur beim Wirtschaftsmagazin "Capital" und baute das Fintech-Portal Finance Forward mit auf. Aktuell schreibt ervor allem über Technologie-Themen wie Fintech, KI, Defense-Tech und SAP. Im aktuellen Beitrag der "Voll auf die Presse!"-Reihe mit Nils Wigger geht es um den schmalen Grat zwischen kritischer Distanz und Nähe in der Berichterstattung, über realitätsfremde PR-Pitches, KI-Washing und um die Frage, warum guter Journalismus künftig nur über Tiefe und Glaubwürdigkeit bestehen wird.