Künstliche Intelligenz
(Bild: KI-generiert)Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit der Kommunikationsbranche spürbar. Ob automatisierte Textproduktion, datenbasierte Kampagnen oder neue Formen der Zielgruppenansprache: KI eröffnet PR-Profis große Chancen – und wirft zugleich strategische und kommunikationsethische Fragen auf.
Wie verändert sich die Rolle von Kommunikator:innen? Welche Kompetenzen werden künftig entscheidend sein? Und wie lassen sich Effizienzgewinne mit Glaubwürdigkeit vereinbaren? Unser Dossier bündelt Stimmen aus Praxis und Wissenschaft – mit Interviews, Fachbeiträgen und Kommentaren. Tauchen Sie ein!
Proof of Human Wie Authentizität im AI-Slop nicht verloren geht
Wir sehen es jeden Tag in Newslettern oder im Feed, vor allem auf LinkedIn. Veröffentlicht wird häufig owned Content, der von generativer KI in Sekunden produziert wurde. Zurück bleibt ein diffuses Gefühl: Die Inhalte werden glatter, besser, aber dennoch irgendwie austauschbar. Damit stellt sich eine grundlegende Frage: Was bedeutet Authentizität in dieser Zeit noch – und warum ist sie gerade jetzt wichtiger als je zuvor?
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Sven Labenz und Sarah Götz von Serviceplan „Keine KI kann sicher vorhersagen, zu welchem Song auf dem Festival alle tanzen“
Was verändert KI daran, wie Kultur bewertet wird, Subkulturen sichtbar werden und wie Marken kulturelle Codes für ihre Kommunikation nutzen? Sarah Götz und Sven Labenz von Serviceplan sprechen über KI als Verstärker bestehender Muster, die Grenzen datenbasierter Trendanalyse und die Verantwortung der Kommunikationsbranche. Ihr Plädoyer haben sie auch als Print-Zine rausgebracht: KI kann Prozesse beschleunigen – kulturelles Gespür, Mut und echte Nähe zu Communities ersetzt sie nicht.
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GEO Decoded Die fünf Aufgabenbereiche von GEO – und warum PR-Veröffentlichungen erst am Ende stehen
Wer sich zum ersten Mal mit Generative Engine Optimization beschäftigt, denkt oft an Content und Veröffentlichungen in der Presse. Nachvollziehbar, denn beides sind sichtbare Ergebnisse. Doch GEO funktioniert nur ganzheitlich. Es ist eine Disziplin mit fünf klar abgrenzbaren Aufgabenbereichen, die aufeinander aufbauen.
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Autorität statt Algorithmus Vom Ende der Klickjagd: Warum Unternehmen zu Publishern werden müssen
Wer in Suchmaschinen weit oben rankt, bekommt Klicks und damit die Chance auf Geschäft. Diese Gewissheit der alten Suchmaschinenwelt erodiert gerade. Denn mit Googles AI Overviews und anderen Antwortmaschinen brechen die Klickraten ein. Die schnelle Reaktion darauf lautet: Inhalte für LLMs optimieren. Doch das führt in die Irre. Wenn KI zum Gatekeeper wird, müssen Kommunikationsverantwortliche anders denken – nicht mehr als Klickjäger, sondern als Publisher.
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Für alle, für die Texte nicht bloß Content sind Besser Texten mit Kopf und KI: Der Leitfaden für das Neue Schreiben
„Schreib’ doch mal wieder… selbst!“, müsste man in all jenen Kommentarspalten proklamieren, deren Bezugstext vor KI trieft. Wer es mit dem Handwerk, der Kunst des Textens hält, sollte genau das eigentlich unbedingt machen. Ganz lösungsorientiert kann gleich auch noch eine Lektüreempfehlung angehangen werden: „Besser Texten mit Kopf und KI“ von Dominik Ruisinger und Kai Heddergott. Wer braucht den „Leitfaden für das Neue Schreiben“ noch?
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Trennungsschmerz – durch KI? Das Gedankenstrich-Dilemma
Ich habe die sprachliche Liebe meines Lebens 2020 kennengelernt, damals im Volontariat bei der Lokalzeitung. Gerade hatte ich meine ersten zaghaften Schritte durch den Dschungel der deutschen Sprache gewagt, da traf ich ihn – den Gedankenstrich. Es hätte mit uns ewig so weitergehen können, aber dann hat sich alles geändert. Die KI tritt auf den Plan.
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GEO Decoded Drei Begriffe, die PR-Verantwortliche jetzt kennen sollten
KI-gestützte Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews verändern grundlegend, wie Menschen an Informationen gelangen – und damit auch, wie Marken, Unternehmen und Expert:innen sichtbar werden. Für PR-Verantwortliche wird es deshalb zunehmend wichtig, die Mechanismen hinter dieser neuen Sichtbarkeit zu verstehen. In der Fachbeitrag-Reihe "GEO Decoded" wollen wir die Funktionsweisen der sogenannten Generative Engine Optimization (GEO) aufdecken und grundlegend erklären. Drei Begriffe bilden dabei die zentralen Zielgrößen: Citations, Mentions und Sentiment.
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Patrick Dörr über KI bei Klenk & Hoursch „Künstliche Intelligenz braucht mehr als eine Taskforce“
Patrick Dörr verantwortet seit zwei Jahren den Servicebereich KI bei Klenk & Hoursch. Als Head of Innovation und Director trieb und treibt er das Engagement der Beratung in diesem Feld maßgeblich voran – nicht nur in Bezug auf die Effizienzsteigerung eigener Prozesse. Gegenüber Kunden positioniert Klenk & Hoursch KI-Kompetenz heute als wichtigen Teil des Leistungsportfolios. Im Interview spricht Patrick Dörr über die Rolle als KI-Chef, über die Aufgaben seines sechsköpfigen Teams und darüber, wie Künstliche Intelligenz Organisation und Mitarbeitende herausfordert.
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Strategische Neupositionierung nötig Die Effizienz-Falle der PR: Warum die KI-Transformation eine Qualitätsfrage ist
Die PR-Branche diskutiert die KI-Transformation aktuell vorwiegend über eine Metrik: Effizienz. Wie lassen sich Pressemitteilungen schneller schreiben, Verteiler automatisieren und der Content-Output skalieren? Doch diese Perspektive verfehlt den Kern der Entwicklung. Wer als Kommunikationsverantwortlicher heute nur an Effizienz denkt, optimiert im schlimmsten Fall seine eigene Austauschbarkeit. Die wahre Herausforderung und die eigentliche Chance liegt in einer strategischen Neupositionierung der PR.
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Krisenkommunikation im Wandel KI in der Krise: Zwischen Risiko, Verantwortung und neuer Handlungsfähigkeit
Seit dem vielzitierten Satz „Krisen lassen sich nicht prompten“ hat sich die Debatte weiterentwickelt. Klar ist heute: KI ersetzt keine Kommunikation, aber sie verändert, wie gut Unternehmen darauf vorbereitet sind. Entscheidend sind nicht die Tools, sondern der Umgang mit Risiken wie Halluzinationen, Datenschutz und Haftung.
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Unsichtbar im Algorithmus Warum Dax-Konzerne wie Airbus für die KI keine Rolle spielen – und wie PR gegensteuern kann
Fragt man ChatGPT oder Perplexity nach der Reputation der Dax-40-Konzerne, zeigt sich ein extremes Gefälle: Während Siemens und SAP die Antworten dominieren, findet ein wirtschaftliches Schwergewicht wie Airbus kaum statt. Wie kann das sein? Die Antwort liegt in den Quellen, die Algorithmen zur Validierung nutzen. Für Kommunikationsentscheider entsteht ein neuer Reputationsraum. Doch die wenigsten wissen aktuell, was KI über ihre Marke ausspuckt – und ob sie das eigene Narrativ noch kontrollieren. Wir haben bei Twenty-Eight die KI-Sichtbarkeit der Dax-40 analysiert. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Wirtschaftliche Größe schützt nicht vor algorithmischer Bedeutungslosigkeit.
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Grundprinzipien der GEO Content Marketing im KI-Zeitalter: Was jetzt zählt
Seit Generative KI für alle verfügbar ist, wird intensiv darüber diskutiert, wie sie Kommunikationsberufe verändert. Denn natürlich kann KI heute Konzepte vorschlagen, Content generieren und große Datenmengen strukturieren. Inzwischen zeigt sich aber, dass die eigentliche Veränderung tiefer geht. KI verändert nicht nur Prozesse, sondern auch die Rolle von Content im Funnel. Wenn Antworten direkt in Suchmaschinen und LLM-Interfaces entstehen, funktioniert die vertraute Logik aus Mehrwert-Content, Website-Besuch und Conversion nicht mehr in derselben Form wie bisher. Im KI-Zeitalter gewinnt nicht, wer am häufigsten publiziert, sondern wer ein Thema strukturell besitzt.
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Konsistenz statt Content-Flut KI als Verstärker strategischer Klarheit
Strategie auf Knopfdruck? Der Markt für Kommunikations-KI erweckt derzeit diesen Eindruck. Im Gespräch mit Björn Bröhl, CEO, und Erik Pauli, Head of Product von Scompler Technologies, geht es für PR-Journal Chefredakteurin Annett Bergk aber um das Verständnis von KI als in die Unternehmensstrategie integriertes System mit Leitplanken, Governance und expliziten Annahmen.
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Peter Flume Wenn ein Rhetoriktrainer plötzlich mit KI arbeitet
Drei Jahrzehnte lang war Peter Flume in Seminarräumen zu Hause – immer mit demselben Ziel: Menschen zeigen, wie man mit Sprache überzeugt. Doch plötzlich sitzt eine neue Trainingspartnerin mit am Tisch: die Künstliche Intelligenz. Was also passiert, wenn ein erfahrener Rhetoriktrainer beginnt, ChatGPT in seine Coachings einzubauen? Ein Gespräch über Neugier, Wandel und die Grenzen der digitalen Trainingspartnerin.
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Rollenverschiebung Wie KI den Berufseinstieg verändert
Die klassischen Einstiegsjobs in der Kommunikation – früher Türöffner und Lernfeld zugleich – geraten unter Druck. Wirtschaftliche Unsicherheit und der Einsatz von KI verändern die Anforderungen radikal. Was bedeutet das für eine Generation, die mitten in dieser Transformation ins Berufsleben startet? Wir haben mit Abel Fekade gesprochen, der aktuell Communication Management im Master in Leipzig studiert und bei den Vereinten Nationen in New York ein Praktikum absolviert.
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