RWE-Urgestein Stephanie Schunck übergibt an Birgit Hiller
RWE-Urgestein Stephanie Schunck verlässt den Essener Energiekonzern und verabschiedet sich in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin ist Ex-Conti-Comms-Chefin Birgit Hiller.
Hiller war seit 2021 Kommunikationschefin von Continental. Sie kam damals von BMW, wo sie 18 Jahre in unterschiedlichen Positionen wirkte. Im Mai hat Vincent Charles ihren Job bei Conti übernommen.
Schunck ist seit 30 Jahren im RWE-Konzern und gilt als profilierte und in der Energiebranche bestens vernetzte Expertin. Bei RWE leitet sie die Kommunikation und ist zugleich oberste Lobbyistin, baute über die Jahre ein internationales Kommunikationsteam auf und prägte die Kommunikationsstrategie rund um RWEs Rolle in der Energiewende.
Hiller tritt ihren neuen Job am 1. Oktober an und verantwortet Group Communications und Public Affairs.
RTL Zwei ordnet Marketing und Kommunikation neu: Jörg Neunecker übernimmt als Direktor Kommunikation künftig die ganzheitliche Kommunikation des Senders und des Vermarkters El Cartel. Er verantwortet damit zusätzlich die Consumer Communication und berichtet direkt an Geschäftsführer Andreas Bartl.
Die B2B-Kommunikationsagentur
Die GPRA richtet ihre Positionierung stärker auf Vertrauen, Qualität und strategische Beratung aus. Der Verband reagiert damit auf Veränderungen im Kommunikationsmarkt durch sinkende Budgets, den Einsatz von KI und neue Wettbewerber. Begleitet wird die Neuausrichtung von einem neuen Markenauftritt und einer überarbeiteten Website.
Gesundheitsthemen sind komplex, politische Debatten werden schärfer und Künstliche Intelligenz verändert den Zugang zu Wissen. Kommunikationsverantwortliche müssen medizinische und gesundheitspolitische Zusammenhänge verständlich machen, ohne sie unzulässig zu verkürzen. Zugleich wächst der Druck, Vertrauen zu sichern, Haltung zu zeigen und in einem zunehmend lauten Umfeld Orientierung zu geben. Die Techniker Krankenkasse und Roche zeigen, wie sich dadurch die Anforderungen an Gesundheitskommunikation verändern – und warum auch die Zusammenarbeit mit Agenturen neu austariert wird.
Die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen haben die Debatte über den Umgang mit der AfD noch einmal verschärft. Auch in der PR-Branche wird gestritten: Müssen wir ihr Handwerk kopieren, um wieder durchzudringen? Oder beschädigen wir damit genau die Werte und die Reputation, die wir verteidigen wollen? Ich glaube, hier läuft eine Scheindebatte über PR-Methoden, während das eigentliche Fundament weiter vor sich hin bröckelt. So replizieren wir womöglich genau den Mechanismus, den wir eigentlich bekämpfen wollen: Statt an der Realität zu arbeiten, versanden wir in Debatten über sie.