Horst Avenarius (links) mit seinem Nachfolger bei BMW und beim DRPR, Richard Gaul (Quelle: DRPR)

Ein PR-Manager, der Meriten für das ganze Berufsfeld hat, wird 90 Jahre alt. Horst Avenarius wurde am 26. August 1930 als ältestes von sieben Kindern eines mittelständischen Chemiefabrikanten in Gau Algesheim, einer kleinen Stadt am Rhein, geboren. Das Chemiestudium und die Übernahme der Fabrik des Vaters war aber nicht in seinem Sinn, Avenarius studierte Philosophie in Mainz, Paris und München, wo er schließlich in Geschichte an der Münchner Universität promoviert wurde. Sein Doktorvater Franz Schnabel hatte ihm das Promotionsthema „Reichs- und Kaiseridee bei französischen Geschichtsdenkern: Beiträge zur Geschichte des Reichsbewusstseins in Europa“ aufgetragen. Nach der Promotion 1956 begann er bei Mannesmann als Werkredakteur (wie es damals noch hieß), ging 1969 zu WMF und wechselte dann 1973 zu BMW, wo er 16 Jahre, bis 1989, Kommunikationschef blieb. Von 1988 bis 1992 war er Vorsitzender der Herbert Quandt-Stiftung. In dieser Position verhalf er der deutschen Kommunikationswissenschaft und auch der noch in den Kinderschuhen steckenden PR-Forschung in Deutschland durch die Organisation von vier transatlantischen Kongressen dazu, überhaupt ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln und international anschlussfähig zu werden.

Gegen Ende seines aktiven Berufslebens begann er, sich verstärkt mit den ethischen Grundlagen seines Berufs zu beschäftigen. Als gewählter Vizepräsident der DPRG Deutsche Public Relations-Gesellschaft und als Vorsitzender der Ethik-Kommission des Verbandes entwickelt er mit den „Sieben Selbstverpflichtungen“ einen prägnanten und kurzen Kodex, der dem DRPR Deutscher Rat für Public Relations dann viele Jahre, bis 2012, als Richtschnur diente. Als er 1992 Vorsitzender des DRPR wurde, aktivierte er dieses Gremium und professionalisierte es. Konkrete und kritische Fälle wurden intensiv diskutiert, gelegentlich Personen oder Organisationen gegenüber auch öffentliche Rügen ausgesprochen. Damit kam das Berufsfeld PR, das sich in den Neunzigern nur in den Fachmedien abspielte, auch in der seriösen Presse und den Publikumsmedien vor. Der Fall Hunzinger führte zum ersten Mal dazu, dass dieses Berufsfeld überhaupt breiter - und dann meist negativ bewertet - wahrgenommen wurde. Es war aber gut, dass die in den Nachrichtensendungen interviewten Verbandspräsidenten auf die Existenz von Ethik-Codizes verweisen konnten und darauf, dass Hunzinger diese verletzt habe. Das Prinzip, eine Selbstkritikinstanz für das Berufsfeld zu schaffen, hatte die DPRG damals vom Journalismus übernommen, der Presserat war schon 1956 gegründet worden.

Horst Avenarius hat durch seine 16-jährige Tätigkeit als Ratsvorsitzender des DRPR und durch seine vielfältigen publizistischen und seine akademischen Lehr-Aktivitäten, durch seine vornehme Streitbarkeit und seinen argumentativen Stil entscheidend dazu beigetragen, dass PR-Ethik heute nicht mehr als etwas ist, was nicht zusammenpasst (wie der Teufel und das Weihwasser) wahrgenommen wird oder gar ein Widerspruch in sich ist. Kommunikationsethik wird mittlerweile in der Kommunikationsbranche, in der Wissenschaft und auch in der Wirtschaft ernst genommen. Vielen gilt Ethik sogar als wichtiges Zukunftsthema. Avenarius hat der gesamten Branche durch sein Wirken größeres Ansehen verschafft und ein Bewusstsein für eine ethisch fundierte Berufspraxis geschaffen. Blättert man in seinem letzten Buch („Nachdenken über Public Relations. Aufsätze, Reden und Gespräche eines PR-Menschen“) und sieht man sich einige Interviews mit ihm (ab jetzt auf pr-museum) an, wird man den Eindruck nicht los, dass Horst Avenarius den Zustand der Weisheit erlangt hat. Wir haben mit Horst Avenarius einen „PR-Weisen“ vor uns, vielleicht sogar den ersten in Deutschland. Verlag und Redaktion des "PR-Journal" und die gesamte PR-Kommunikations-Branche gratulieren ihm ganz herzlich zu seinem 90. Geburtstag und wünschen ihm weiterhin Gesundheit! Ad multos annos!

Autor dieses Textes ist Univ.-Prof. Dr. (em.) Günter Bentele, Berlin. Ein zweiteiliger, biographischer Beitrag über Host Avenarius ist hier im pr-museum.de erschienen.


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Etats

BMW Group verzahnt agenturseitig Marken- und Unternehmenskommunikation

Die BMW Group, München, verzahnt ihre Unternehmens- und Markenkommunikation enger und wird dabei von der eigens dafür gegründeten Agentur TheGame Group GmbH unterstützt. Zum 1. April soll eine moderne, aufeinander abgestimmte Kommunikation über alle Kanäle hinweg entstehen. Unternehmens- und Markenbotschaften sollen in Einklang gebracht und mit den jeweiligen Zielgruppen verknüpft werden. Im Zeitalter der redaktionellen Gesellschaft erfährt damit die Öffentlichkeits- und Markenarbeit eine grundlegende Renaissance. Hinter „The Game Group“ stehen Jung von Matt AG und Experience One GmbH, die die neue Agentur zum 1. April gründen.

Agenturen

Neue PR-Agentur: Camp Komm gibt für die Camping-Branche Gas

Die Tourismus-Expertinnen Ina Bohse und Karolin Turck machen gemeinsame Sache: Unter der Marke Camp Komm gründen sie die erste Kommunikationsberatung für alles rund um Camping und Outdoor. Was die beiden Hamburgerinnen vereint, sind über zehn Jahre PR- und Text-Erfahrung in der Touristik sowie eine ausgeprägte Begeisterung fürs Draußensein und Urlaub unter freiem Himmel. Zu den ersten Kunden von Camp Komm gehören Camptools, der Anbieter von modularen Camper-Ausbauten und Zubehör, Hannes Camper, die Reisemobilvermietung mit sechs Standorten in Deutschland und über 90 Fahrzeugen, Stadt Land Bus Camping, das Online-Portal für kleine und besondere Stellplätze mitten in der Natur sowie das österreichische Pendant Schau aufs Land.

Unternehmen

Studie zur nichtfinanziellen Berichterstattung der DAX 160-Unternehmen

BDO Deutschland LogoNachhaltigkeit kann nicht länger nur als ein neuer Trend betrachtet werden, sondern findet langfristig Einbindung in die Unternehmen. Dementsprechend berichten immer mehr Unternehmen freiwillig über ihre nichtfinanziellen Leistungen in einem Nachhaltigkeitsbericht. Inzwischen sind bestimmte Unternehmen verpflichtet, neben ihrer bisherigen freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung zusätzliche Anforderungen des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (CSR-RUG) in Form von nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärungen zu erfüllen. Nachfolgend wird dazu eine Studie vorgestellt, die die nichtfinanzielle Berichterstattung der DAX 160-Unternehmen untersucht und nach bestimmten Kriterien analysiert. (Quelle: BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

Verbände

DRPR will Richtlinie erarbeiten: Tragfähige Regeln für Wissenschaftskommunikation gesucht

Wie geht seriöse Wissenschaftskommunikation? Braucht es dafür neue Richtlinien? Befeuert durch verschiedene Fälle wie die Heinsberg-Protokolle oder den Skandal um angeblich marktreife Bluttests zur Krebsdiagnostik (HeiScreen GmbH / Universitätsklinikum Heidelberg), mit denen sich der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) in den vergangenen Jahren beschäftigten musste, hat der Ethik-Rat der PR- und Kommunikationsbranche die Frage zur öffentlichen Diskussion gestellt. Geladen waren Alexander Gerber, Professor an der Hochschule Rhein-Waal, Elisabeth Hoffmann von der TU Braunschweig, Christoph Koch, Leiter des Wissenschaftsressorts beim „Stern“, sowie Monique Luckas, Leiterin der Kommunikation des Futuriums in Berlin. In einer Videokonferenz sprachen sie vor Fachleuten aus der Branche darüber, ob Wissenschaftskommunikation neue Regeln braucht und wie diese Regeln aussehen könnten.

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Branche

StepStone Gehaltsreport 2021: Kaum Veränderung für PR und Marketing

Es hat sich kaum etwas geändert. So lautet das Fazit für den StepStone Gehaltsreport 2021. Zieht man die Vergleichszahlen des Vorjahresreports heran sind die Gehaltsunterschiede nur gering. Das überrascht ein wenig, hätte man doch erwartet, dass die Corona-Krise deutlichere Spuren in der durchschnittlichen Gehaltsentwicklung hinterlässt, wurden die Zahlen doch im Zeitraum Januar 2019 bis September 2020 erhoben. Insgesamt wurden für den Gehaltsreport 2021 rund 250.000 Gehaltsdaten analysiert. Der Gehaltsreport 2021 zeigt die durchschnittlichen Gehälter der Menschen in Deutschland, aufgeteilt nach Berufsfeld, Region, Branche und Berufserfahrung. Bei der Auswertung wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit nur Zahlen für Vollzeitstellen berücksichtigt. Das „PR-Journal“ hat die Zahlen für PR und Marketing genau unter die Lupe genommen.

Medien

Beschwerderekord beim Deutschen Presserat

Borowski Sascha Sprecher Dt PresseratDer Deutsche Presserat verzeichnet so viele Beschwerden wie noch nie: 4.085 Personen wandten sich 2020 an die Freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien, fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor mit 2.175 Beschwerden. Verantwortlich für die Steigerung waren unter anderem Massenbeschwerden, etwa zu Artikeln über die Kindstötungen in Solingen oder zur Polizeikolumne in der „taz“. 53-mal erteilte der Presserat eine öffentliche Rüge, ebenfalls deutlich öfter als im Vorjahr mit 34 Rügen.

Social Media

Elon Musk crasht Clubhouse

Manchmal muss man einfach Glück haben und zur rechten Zeit im rechten „Clubraum“ sein. PR-Expertin Carolin Bitzer hatte dieses Glück am 8. Februar. Früh morgens war sie schon bei Clubhouse unterwegs und ergatterte einen freien Platz in einer Session mit Elon Musk. Sie schrieb ihre Eindrücke für das „PR-Journal“ auf:
Wenn der reichste Mann der Welt einen Talk auf Clubhouse hält – ein Erlebnisbericht.
Dieser Mann kann den Aktienmarkt beeinflussen – mit einem einzigen Wort. So geschehen vergangenen Freitag, 5. Februar, als Tesla Chef Elon Musk einfach nur den Hashtag #bitcoin in seine Twitter-Bio schrieb, woraufhin die Aktie der Kryptowährung innerhalb kürzester Zeit um 20 Prozent in die Höhe schoss.

Das PR-Interview

Termin mit Thorsten Troge: Es haftet, wer unwahre Tatsachen verbreitet

Die Präsidentschaft von Donald Trump hat im Januar 2021 ein Ende gefunden. Und auch wenn die letzten Tage seiner Zeit im Amt mit dem Begriff Impeachment verbunden bleiben werden, so hat er noch einen anderen Begriff stärker mitgeprägt als niemand vor ihm: Fake News. Wir betrachten diese gezielten Falschmeldungen, die die öffentliche Meinung zu bestimmten Themen manipulieren sollen, aus rechtlicher Sicht und sprechen mit Thorsten Troge, Partner bei der internationalen Full-Service-Kanzlei Taylor Wessing.

Autoren-Beiträge

Autorinnenbeitrag: Vier Faktoren, die neue Wege zu den eigenen Zielgruppen ebnen

Die vergangenen Monate waren auch für die Kommunikationsbranche nicht einfach. Wen die Krise nicht unmittelbar getroffen hat, dürfte ihre Auswirkungen dennoch deutlich zu spüren bekommen haben. Was es braucht, ist eine authentische und insbesondere menschliche Kommunikation, um sich durch schwierige Zeiten zu manövrieren – egal, ob im B2C- oder B2B-Bereich. Denn mit fortschreitender Digitalisierung wird auch Kommunikation immer vielfältiger und komplexer. Zugleich hat die Corona-Krise schon im letzten Jahr mehr als klar gemacht, wie erfolgsentscheidend es ist, richtig, authentisch, aber vor allem überhaupt zu kommunizieren. Nachfolgend beleuchte ich vier Faktoren, die für die externe Kommunikation jetzt und in Zukunft entscheidend sein werden.

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Rezensionen

Rezension: Ein lebendiger Titel über Exzellenz – „wie gemalt für ein Marketing-Lehrbuch“

Fuenf Sterne Service Buchcover Horst SchulzeWenn Unternehmen an ihrer Vision arbeiten, sie überarbeiten oder vielleicht sich erstmals dieser Aufgabe stellen, dann liegt es für die Ehrgeizigen unter ihnen nahe, eine Zukunftsvorstellung zu beschreiben, in der sie die Besten sind – regional, deutschlandweit, europaweit oder gar weltweit. Der oder die Beste oder die Besten zu sein, wer wollte das nicht, und was wäre gegen eine solche Vision einzuwenden? Nun, was wäre, wenn ein tatsächlicher oder potentieller Kunde oder Investor denkt: Nun gut, es mögen die Besten sein, aber die Besten in einem ansonsten ziemlich üblen Haufen…
Das Beste zu sein, das ist vielleicht manches Mal nicht gut genug. Was wäre mehr? Exzellenz! Der Beste zu sein, bedeutet noch nicht zwangsläufig Exzellenz, die absolute und herausragende Spitzenleistung.

Der Sprach-Optimist

Ab ins Klubhaus

Ja, auch unser Sprach-Optimist Murtaza Akbar konnte sich dem Sog von Clubhouse nicht entziehen. Dabei ist er der Ansicht, dass Hypes ungesund sind. Aber in dieses ganz besondere Social-Media-Klubhaus hat er dann doch reingeschaut oder besser gesagt, reingehört. Und nicht nur das, er hat sogar einen „Raum“ zum Thema PR aufgemacht, sein Mikro angeschaltet (wie vor seinen Keynotes, siehe Symbolfoto) und mehr als 100 Menschen waren dabei. Wie das alles vor sich ging und wer federführend mit von der Partie war, über was er gesprochen hat und mit was er die Clubhouse-Szene vergleicht, ja natürlich, das lesen Sie in seiner neuesten Kolumne. Verpassen Sie bloß nicht, sie zu lesen, sonst droht FOMO …

Kommentare

Katholische Kirche: Wie der Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln zum Aufarbeitungsskandal wird

„Aus dem Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln sei ein Aufarbeitungsskandal geworden, kommentiert Georg Löwisch, Chefredakteur von ‚Zeit Christ & Welt‘. Dieser gipfelte in dem Versuch, Journalisten zur Verschwiegenheit zu verpflichten. An der Spitze der bizarren Kommunikationskrise stehe Erzbischof Woelki.“ So wird auf Deutschlandfunk.de ein Gastkommentar von Georg Löwisch anmoderiert. Der Chefredakteur von „Zeit Christ & Welt“ zeichnet nach, wie hilflos und desaströs die Kommunikationsarbeit zur vermeintlichen Aufklärung des Skandals um die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln derzeit verläuft. Der Druck auf die handelnden Personen unter Führung von Kardinal Woelki ist inzwischen offensichtlich so groß, dass kein Fehler ausgelassen wird.

Leserkommentare

Leserbrief zu den skandalösen Vorgängen bei WMP

Godek Manfred Godek PR MonheimDie skandalösen Vorgänge in der Lobbyagentur WMP, die nun ihren Ex-Chef Michael J. Inacker verklagt hat, hat vielfaches Kopfschüttern hervorgerufen. Manfred Godek (Foto) hat unsere Berichterstattung bewogen, uns einen Leserkommentar zu schicken. Darin nimmt er eine klare Abgrenzung vor. Godek schreibt in seinem Leserbrief vom 9. Februar 2021: „Das Ganze ist an Scheinheiligkeit kaum noch zu überbieten. Lobbyarbeit dieses Kalibers bewegt sich typischerweise in einer tiefen Grauzone. Die Herren Minister und Ex-Vorstände sind kaum dafür angeheuert worden, PR-Strategien zu entwickeln. Mit Kommunikation hat dieses Metier allenfalls am Rande etwas zu tun. Ich erkenne keinen Tiefschlag für die Branche, sondern die Herausforderung, sich klipp und klar zu distanzieren.“
Manfred Godek arbeitet seit 1988 als selbständiger PR-Berater (Godek Public Relations) in Monheim am Rhein. Zuvor war er bei der ABC Presseinformation.

Studien

Studie: Überzeugungskraft der Impfkampagne der Bundesregierung ist zu gering

Das Hamburger Marktforschungsinstitut MediaAnalyzer, spezialisiert ist die Untersuchung von Werbewirksamkeit, hat bundesweit 502 Personen zu ihrer Impfeinstellung und zur Wirkung der aktuellen Impfkampagne der Bundesregierung befragt. Mittels einer Kombination aus impliziter Messung und Befragung wurden Spots und Plakate der Kampagne getestet. Die Studie zeigt: In der entscheidenden Zielgruppe verfehlt die Kampagne ihre Wirkung. Die Kampagne kommt zwar gut an, schafft es aber nicht die Unentschlossenen zu überzeugen.

Aus- und Weiterbildung

Stakeholder Engagement: neue dapr-Weiterbildung

charset=Ascii SSUCv3H4sIAAAAAAAEAJ2RTW7EIAyF95V6h4h1IpHQ/EyvMurCAZJaw4QRkKmqUe5eCInkdXe8z37gZ17vb0XBRvAo2WfxSipqNGb1wUFAu0TMy4NrhcE6BJNgYtteYT5AWL326YoDSQh6jr0ZHv7znWvWxVnYi9ERS4yVhPl13NmJtvLfznz4OqPArBf5uw9MgjhtNOQg19zKbj9BuzuN9kSlLdGwKrQk5dNKMMkgyM0PhxKXmdhs+NaObiyu3N4JWGzYJzmCMRVXmmQt6pZ3Ymi6VvCm65uend9g5Q0VnRVVcgguRTtqqPjY9dWHGOsK6qmthkn0l+6ihkFMcVPbHw9JygoOAgAAMit der Weiterbildung Stakeholder Engagement erweitert die Deutsche Akademie für Public Relations (dapr), Düsseldorf ihr Angebot. Das dreitägige Seminar findet erstmals ab dem 14. Juni 2021 als interaktives Online-Format statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, Stakeholder Engagement als umfassenden Ansatz und kontinuierlichen Prozess zu verstehen sowie eigene Ansätze und Strategien für Dialog und Beteiligung ihrer Anspruchsgruppen zu entwickeln. Darüber hinaus stellt Dozent Ingo Leßmann aktuelle Methoden und Tools der Stakeholder-Analyse vor und diskutiert gemeinsam mit den Teilnehmenden die Erfolgsfaktoren in der Stakeholder-Kommunikation.

Jobprofile

Was macht eigentlich ein Senior Consultant bei Klenk & Hoursch?

Von Frankfurt am Main nach Hamburg nach London – und wieder zurück in die Hansestadt: Als Senior Consultant bei der Kommunikationsberatung Klenk & Hoursch verbindet Sarah Otto ihre persönliche Leidenschaft – das Singen – mit der Beratung für Kunden im Bereich Trainings und Coachings. Was genau dahintersteckt, wie ihr Weg dorthin war und ihr Berufsalltag aussieht, verrät sie hier.

Seminarkalender

Seminarkalender 2021

Seminare, Tagungen, Workshops und Webinare. Der „PR-Journal“-Seminarkalender 2021 gibt Ausblick auf relevante Fort- und Weiterbildungsangebote der kommenden Monate. Unsere kompakte Auflistung für Kommunikationsfachleute in Agenturen, Unternehmen und Verbänden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit - kündigen Sie neue (auch rein digitale) Seminare jederzeit gern an bei Paula Slomian: slomian@pr-journal.de. Hinweis: Einträge in diesen Kalender sind generell kostenfrei - lediglich für eine direkte Verlinkung zur Seminar-Anmeldung wird eine einmalige Gebühr von 50 Euro/Link zzgl. MwSt. fällig. 

FEBRUAR

Webinar: Daten und Statistiken visualisieren
MW Media Workshop GmbH
25. Februar 2021
450 EUR zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link.

Online-Seminar: Agile Kommunikation
MW Media Workshop GmbH
25. Februar 2021
650 EUR zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link.

MÄRZ

Weiterbildung Digital Strategist (3x3 Tage) (Online)
Deutsche Akademie für Public Relations
ab 1. März 
3.590 Euro zzgl. MwSt.

Preise und Awards

11. Deutscher Preis für Onlinekommunikation ist eröffnet

Die Einreichungsfrist für den 11. Deutschen Preis für Onlinekommunikation (DPOK) ist eröffnet. Veranstalter ist die Quadriga Media Berlin GmbH, Berlin. Bis zum 29. März 2021 (eine spätere Einreichung ist gegen Aufpreis ebenfalls möglich) können Agenturen, Unternehmen und Organisationen ihre Wettbewerbsbeiträge über das Bewerberportal in 50 Kategorien einreichen. Gefragt sind dabei auch Kampagnen und Projekte mit einem Bezug zur Corona-Pandemie, sie werden mit wenigen Ausnahmen in fast allen Kategorien berücksichtigt.

PR-Check-in für Start-ups

Gute und schlechte PR-Ziele für Start-ups 2021

Vorsätze wie “mehr PR für mein Start-up” sind schnell gefasst, doch ohne Plan verpufft der Elan schnell. Nicht aus einem Unwillen heraus, sondern weil sich andere Tasks nach vorne schieben. Gut gewählte Ziele können der Medienarbeit allerdings Vorschub leisten. Was es zu beachten gilt und wie man Fehler vermeidet, darüber informiert der gelernte Journalist und Kommunikator Daniel Rottinger in seiner Kolumne.

Tipps & Lesehinweise

Verlässliche Kalkulationshilfe: mfm-Bildhonorare 2021 erschienen

MFM Bildhonorare 2021 CoverDie „mfm-Bildhonorare“ 2021 sind erschienen. Jährlich ermittelt die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm) die marktüblichen Honorare für Fotonutzungen in Deutschland. Die neue Ausgabe ist ab sofort in der gedruckten Version und im ePaper-Format für mobile Endgeräte und den Desktop-Browser erhältlich. Enthalten sind nahezu alle Nutzungsarten sowie übliche Aufschläge und Nachlässe. Die Publikation bildet auszugsweise auch weitere Vergütungssysteme und Tarifverträge ab, zum Beispiel zu Auftragsproduktionen.

Whitepaper

Whitepaper: PR-Erfolge messbar machen

Wie lässt sich der Wert von PR-Arbeit belegen? In der Marktstudie "Erfolgreiche PR-Arbeit messbar machen" beleuchtet das Ingolstädter Software-Startup aclipp die Thematik aus Sicht der PR-Profis und deren Kunden: Mehr als 200 PRler aus der DACH-Region und 22 Unternehmen haben an der Online-Umfrage teilgenommen. Die Studie zeigt auf, welche Indikatoren für das Reporting verschiedener Kommunikationskanäle aktuell genutzt werden. Dabei werden auch qualitative Merkmale der PR-Arbeit, wie die Zielgruppenrelevanz berücksichtigt. Die Ergebnisse haben die Gründer von aclipp in einem Whitepaper zusammengefasst.

Termine

Depak und HRM-Magazin laden zum ersten Digital Events Day

Am 25. März veranstalten die deutsche Presseakademie (depak) und das Magazin „Human Resources Manager“, beides Unternehmen der Quadriga Media Berlin GmbH, den Digital Events Day. Auf der erstmalig stattfindenden Online-Konferenz werden verschiedene Referenten aus den unterschiedlichsten Sparten über ihre Erfahrungen und Ideen für Online-Veranstaltungen berichten. Das Event, das wenig überraschend ebenfalls online stattfindet, bietet unter anderem Workshops, Round-Table-Diskussionen und Best-Case-Präsentationen. Zu den geladenen Sprechern gehören unter anderem Thomas Knüwer, Michael Keller und Sascha Lobo.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Februar 2021

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Januar 2021 wurden 3.292 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 11.354 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

Unternehmens-PR im Dialog

Mut haben, Dinge anders zu machen: Das macht news aktuell in Hamburg aus

Als Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson bei news aktuell anfing, sagte ein Journalist der Fachpresse zu ihr: „Wenn man an news aktuell denkt, kommt 'die alte Tante' ots in den Kopf.” Dass diese Aussage etwas getriggert hat und sich news aktuell seither verschrieben hat, sich stets neu zu erfinden, verraten Stier-Thompson und Janina von Jhering, Leiterin der Unternehmenskommunikation, im Interview mit Marie Kück und Debora von der Osten-Sacken vom PRSH, den Public Relations Studierenden aus Hannover. 

Kreativ-Cases

Case-Study: Emma – die Arbeitskollegin der Zukunft

Wir verfügen heute über eine bessere Gesundheitsaufklärung denn je und dennoch werden wir kranker als jemals zuvor. Einer der Gründe? Die Büroarbeit. Die Agentur Golin wurde von ihrem Kunden Fellowes damit beauftragt, die Gesundheit am Arbeitsplatz und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer in Deutschland, Frankreich und England in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Zudem sollte Fellowes als Meinungsführer im Bereich der betrieblichen Gesundheit auch abseits der klassischen Fachmedien positioniert werden.

Agenturen im Dialog

Hill+Knowlton Strategies setzt auf Nachwuchs und Diversität

Eine Agentur, viele Talente. Ein Grundsatz, mit dem sich die internationale Netzwerkagentur Hill+Knowlton Strategies identifiziert. Gerade Frauen und junge Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen sind die Talente, die bei der zukunftsorientierten Agentur im Fokus stehen. Wichtig ist Hill+Knowlton auch die internationale Arbeit, denn Talente gibt es überall auf der Welt.

Im Interview mit der studentischen Initiative kommoguntia e.V. beantworten Catherine Dächert-Tessier, CFO von Hill+Knowlton Strategies in Deutschland, Miriam Holbe, Managing Director & Head of Marketing Communications, sowie Anja Klein, Associate Director & Deputy Head of Technology die Fragen der jungen Studentinnen Pilar Zaschke und Michelle Huppertz. Besprochen werden dabei die Themen Berufseinstieg, internationale Ausrichtung als auch Diversität, insbesondere im Bereich Chancengleichheit von Männern und Frauen.

GPRA im Dialog

Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

Zum 700. PRJ-Newsletter I: Professionelle PR ist Grundlage guter Kommunikation

Am 30. November 2004 erschien der erste Redaktions-Newsletter des „PR-Journals“ – online versandt an 16.138 Empfänger. Am 16. Juni 2020 erscheint die 700. NL-Ausgabe für rund 9.000 Abonnenten – bei einer Öffnungsquote von 24,3 Prozent macht das knapp 2.200 Leserinnen und Leser je Ausgabe. Und wenn wir die Sonder-Newsletter und die Job-Newsletter der letzten vier Jahre dazuzählen, kommen wir insgesamt auf zirka 1.000 „PR-Journal“-Newsletter. Diese Zahlen sind für uns Anlass, innezuhalten und auch nach vorne zu blicken. Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten. Die 9.000 Empfängerinnen und Empfänger aus der PR- und Kommunikationsbranche erwarten seit 16 Jahren immer dienstags um 7:00 Uhr die Ergebnisse unserer wöchentlichen Redaktionsarbeit. Inzwischen wirken acht feste und freie Redaktionsmitarbeiter sowie zahlreiche Autoren und Kommentatoren an der inhaltlichen Aufbereitung mit.