pleil thomasThomas Pleil lehrt Public Relations an der Hochschule Darmstadt in den Studiengängen Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus. Der Autor von zahlreichen Büchern und Artikeln ist Spezialist für Online-Kommunikation, Online-PR sowie die Entwicklung der Medienlandschaft. Nadja Amireh (Agentur get noticed! und Ressortleiterin Social Media des PR-Journals) hat ihn zu den aktuellen Veränderungen der Medienlandschaft sowie den Herausforderungen, die sich dadurch für Unternehmen ergeben, befragt.

Nadja Amireh: Fast täglich gibt es neue Social Media Netzwerke und das Mediennutzungsverhalten ändert sich gravierend. Sind die PR- und Marketingverantwortlichen darauf ausreichend vorbereitet?

Thomas Pleil: Nach meiner Beobachtung gibt es in vielen Unternehmen, Agenturen und NGOs Leute, die hervorragend mit den aktuellen Herausforderungen durch den Medienwandel und speziell die Online-Kommunikation umgehen. Gleichzeitig sehe ich bei vielen Organisationen einen großen Informationsbedarf und fehlende Erfahrung. Klar ist, dass die Ausbildung der Marketing- und Kommunikationsleute eine wichtige Rolle spielt: Wer schon seit einigen Jahren im Beruf ist, hat die Herausforderung, die Veränderungen zu antizipieren und sich gegebenenfalls weiterzubilden. Gleichzeitig haben Hochschulen und andere Anbieter von Ausbildungen ihre Lehrpläne darauf einzustellen. In beiden Fällen gilt aber, dass grundsätzliche Mechanismen der Kommunikation sich nicht verändern, nur weil es laufend neue Tools gibt.

Nadja Amireh: Eine Forderung, die immer im Zusammenhang mit Medienwandel, Social Media und Online-Kommunikation genannt wird, ist die nach Dialog und Authentizität. Diese Begriffe sind stark strapaziert. Wie authentisch und dialogbereit dürfen oder müssen Unternehmen im Netz sein?

Thomas Pleil: Ja, das stimmt, diese Begriffe sind strapaziert. Und ob sie die wichtigsten sind, ist noch eine andere Frage. Aber konkreter sehe ich dazu verschiedene Aspekte. Auf der einen Seite ändern sich grundsätzlich die Anforderungen an den Kommunikationsstil, und das betrifft nicht nur das Netz. In der Online-Kommunikation werden diese Veränderungen wahrscheinlich aber am schnellsten sichtbar, weil hier ein großer Teil des Dialogs zu diesen Fragen stattfindet. Generell denke ich, hat sich der Erwartungsrahmen an öffentliche Kommunikation in der Gesellschaft verändert. Das gilt für Werbebotschaften genauso wie für die politische Kommunikation. Und wenn zum Beispiel Verhalten und Kommunikation oder Versprechen und Produkt nicht zusammenpassen, wird dies schnell öffentlich thematisiert. Die Menschen sind nicht so dumm, wie die Kommunikationsbranche sich lange vorgelogen hat. Und sie können einfacher denn je Versprechen überprüfen. Hieraus ergeben sich Anforderungen an die Glaubwürdigkeit und an die Authentizität. Hinzu kommt, dass es Situationen gibt, in denen Stakeholder Antworten bzw. einen Dialog erwarten. Dies können sie heute natürlich im Internet viel einfacher einfordern. Geschieht dies aktiv, sind Unternehmen meist gut beraten, dialogfähig zu sein. Auf der anderen Seite muss natürlich nicht jede Kommunikationsmaßnahme auf Dialog ausgerichtet sein. Besonders wichtig ist aber, was nach dem Dialog kommt: Findet er nur um seiner selbst Willen statt, oder sind die Beteiligten im Extremfall bereit, auch etwas zu tun?

Nadja Amireh: Neben Plattformen wie Facebook, die das sozialen Netzwerk eines Nutzers abbilden, gibt es auch Dienste für bestimmte Interessen wie Pinterest. Wie schätzen Sie die Relevanz von relativ neuen Diensten wie Google+ und Pinterest ein?

Thomas Pleil: Natürlich wird alle paar Monate eine andere Plattform gehypt. Das muss man sich sehr nüchtern anschauen. Wichtig erscheint mir, dass Unternehmen solche Dienste verstehen und überlegen, inwieweit diese Relevanz für das Erreichen der individuellen Kommunkationsziele im Social Web haben können. Das setzt natürlich voraus, dass solche Ziele formuliert sind und ich unter anderem analysiere, mit wem ich mich dort überhaupt vernetzen kann. Eine solche Analyse kann ergeben, dass Pinterest für das eine Unternehmen ganz neue Möglichkeiten in der Kommunikation erschließt, für ein anderes aber ganz und gar nicht. Klar ist auch, dass Vorhersagen oft schwierig sind, denn wie sich ein Dienst tatsächlich entwickelt, ist schwer abzusehen. Aber in der Tendenz würde ich Pinterest derzeit eher in speziellen Nischen sehen.

Nadja Amireh: Wie verändert sich z. B. das TV durch Social Media? Beispiele: Zum Superbowl oder Tatort wird getwittert, andererseits zitieren Sendungen aus Facebook und Twitter.

Thomas Pleil: Ja. Ob es die Fernsehmacher wollen oder nicht: Die Kanäle rücken enger zusammen. Der Rückkanal, den TV selbst nicht bietet, wird zunehmend durch Twitter und vor allem Facebook hergestellt. Meist hat man den Eindruck, die Fernsehsender nehmen das kaum wahr, gelegentlich wird versucht, das Ganze durch Apps zu befördern oder sogar Diskussionen aus dem Web live im TV aufzugreifen.

Diese Entwicklung kann natürlich auch weitreichende Folgen für Kommunikationsabteilungen haben: Denn es wird ja nicht nur getwittert, wer gerade ein Tor geschossen hat oder was Frau Lindholm anhat, sondern auch Magazinsendungen oder Nachrichten werden so begleitet. Gerade hier experimentieren ja einige Fernsehsender damit, während oder nach der Sendung die Zuschauer mit Hilfe des Internets einzubinden. Wird dort z. B. über ein Unternehmen berichtet, kann blitzschnell online eine muntere Diskussion entstehen - und zwar zu Zeiten, in denen die PR-Abteilung meist gar nicht besetzt ist und mit einer Intensität, die erschreckend sein kann. Der WWF hatte vor einigen Monaten diese Erfahrung gemacht, aber auch versucht, live zu reagieren.

Nadja Amireh: Journalisten, die bloggen oder Blogger, die hochwertige Artikel mit journalistischem Anspruch schreiben - die Grenzen verschwimmen. Das schafft neue Herausforderungen beim Medienkonsum: Wie kann der Nutzer die Relevanz und Vertrauenswürdigkeit einer Meldung und ihres Absenders einschätzen?

Thomas Pleil: Die Lektüre eines Beitrags wird hierzu allein oft nicht ausreichen. Allerdings kann man mit einigen Mausklicks zum Beispiel ganz gut nachvollziehen, wer in einem Weblog mitdiskutiert, welche anderen Seiten das Blog verlinken und damit referenzieren oder wie etabliert das Blog bzw. sein Betreiber ist. Bei vielen (Fach-)Themen ist es üblich, dass die Autoren mit ihrem Namen auftreten und andere Online-Profile wie Xing oder Facebook verlinken. Ein anderes Indiz könnte sein, welche Qualität die verwendeten (und hoffentlich verlinkten) Quellen haben.

Sehr viel schwieriger ist es natürlich, wenn Autoren pseudonym auftreten, etwa, weil sie Repressalien fürchten. Dennoch gibt es hier mit einfachen Mitteln die Möglichkeiten, zumindest einen Eindruck des Netzwerkes zu bekommen, in dem sich ein Autor bewegt, beispielsweise, indem man schaut, wer eine Meldung weiter trägt. Allerdings: Gegen einen gut gemachten Fake ist man kaum gefeit - meist aber kommen diese trotzdem ans Licht.

Nadja Amireh: Wo sehen Sie die Medientrends der Zukunft? Geben Sie uns einen Ausblick?

Thomas Pleil: Ich denke, wir bekommen es im Alltag immer selbstverständlicher mit Medienanwendungen zu tun, die uns umhüllen und zum Beispiel auf uns reagieren, ein Stichwort: Ambient Intelligence. An unserer Hochschule haben zum Beispiel Studenten im letzten Semester einen Fahrstuhl konzipiert, in dem Musik und Beleuchtung sich automatisch an die Stimmung der Fahrgäste anpassen. Andere Erwartungen: Die digitalen Nachrichten- und Unterhaltungsangebote werden sich sicher noch stärker an die mobile Internetnutzung anpassen und es wird zwischen Plattformen und Kanälen noch mehr Verbindungen geben. Und natürlich werden wir die zunehmende Bandbreite nutzen, beispielsweise durch noch mehr Videos. Klar ist wohl auch, dass wir noch mehr Alltags- und Arbeitsprozesse im Netz abwickeln werden. Und die "alten Medien" werden vermutlich weiterhin an Nutzern bzw. Abonnenten verlieren, einige werden aber sich aber neu positionieren, so dass auch nach 2035 noch Druckerpressen laufen werden. Ob sie jeden Tag eine Zeitung ausspucken, muss man mal sehen.

Zum Blog Das Textdepot von Thomas Pleil, zur Vita von Thomas Pleil

 

 

 

 

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Am 9.und 10.November 2017 findet im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück der 2. Deutsche CSR-Kommunikationskongress statt. Veranstalter ist die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) und erstmalig in Kooperation mit dem B.A.U.M. e.V., Europas größtem Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften.

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Corporate Social Media: Erfolg ist, wenn keiner meckert?

Woran bemisst sich Erfolg in den Sozialen Medien? Erstaunlich viele Unternehmen legen die Messlatte hier auffällig niedrig: Erfolg ist, wenn keiner meckert. Das zeigt eine Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und der Kommunikationsberatung Faktenkontor, beide Hamburg. Befragt wurden 200 Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte aus Unternehmen aller Branchen und Größenklassen und 367 Mitarbeiter aus deutschen Pressestellen.

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Dekagon der Unternehmenskultur: Wie Kommunikationsmanager die Kultur ausrichten

Die Unternehmenskultur ist einer der bedeutendsten Faktoren für den Geschäftserfolg, zugleich aber auch einer der schwierigsten. "PR-Journal"-Autor Wolfgang Griepentrog hat in seinem aktuellen Beitrag einige gravierende Probleme identifiziert, die regelmäßig zu Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Kultur von Unternehmen führen. Unter anderem kritisiert er, dass es in vielen Fällen kein ganzheitliches Kulturverständnis gibt und Unternehmen den direkten Bezug zwischen ihren kulturellen Grundsätzen und ihrem Leistungs- oder Markenprofil nicht aktiv herausstellen.

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Rezensionen

Design-Agility: Werkzeugkasten für mehr Kreativität

Ich mag ja Bücher, die den Spagat zwischen hippen Buzzwords, echter Information und schönem Design schaffen. Und deswegen habe ich „DesignAgility – Toolbox Media Prototyping“ von Stefanie Quade und Okke Schlüter gern zur Hand genommen. Doch von Anfang an: DesignAgility? What? Ganz ehrlich: Mir ist die Einleitung, die Herleitung viel zu lang – der eigentliche erste Schritt beginnt erst auf Seite 60 – und sie ist am Ende nicht überzeugend.

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Termine

LPRS-PR-Salon mit Byung-Hun Park zum Thema digitale Kommunikation

Was ist digitale Kommunikation, wo geht sie hin und welche Bedeutung nimmt sie in unserem beruflichen Alltag ein? So lautet die Fragestellung für den nächsten PR-Salon des LPRS – Leipziger Public Relations Studenten e.V. am 31. Mai um 19.00 Uhr in der Villa Ida, Menckestraße 27, in Leipzig. Antworten gibt Byung-Hun Park (38), der die Unternehmenskommunikation und das Marketing Deutschland bei der Software AG in Darmstadt leitet.

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Seminare

Change-Kommunikation und Sprechtraining: DAPR-Fachseminare im Juni

Wie Kommunikatoren Veränderungsprozesse in Unternehmen oder Organisationen professionell mitgestalten können, vermittelt Marc Cyrus Vogel am 21. und 22. Juni 2017 in seinem Fachseminar „Change Kommunikation“ an der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR). Der Experte für Veränderungs- und Krisenkommunikation analysiert mit den Teilnehmern Fallbeispiele und entwickelt Kommunikationspläne für angestrebte Veränderungen.

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Internationale PR

US-Studie: PR gewinnt deutlich an Bedeutung in den Unternehmen

“Die Evolution der PR” lautet ganz unschuldig und etwas langweilig der Titel einer Studie der Association of National Advertisers (ANA) und des Center for Public Relations der Annenberg School for Communication and Journalism an der University of Southern California (USC). Deren Aussagen sind vielversprechend und haben alles andere als einen evolutionären Charakter. Wenn es zutreffen sollte, was die in den USA befragten 100 Marketing Manager dort sagen, dann kann sich die PR auf grundsätzlich erfreuliche, aber auch fordernde Zeiten einstellen. 75 Prozent der Marketing Manager wollen die kommenden fünf Jahre die Ausgaben für PR erhöhen, 62 Prozent erwarten Neueinstellungen in diesem Bereich. Das ist allerdings nicht alles: PR wird von der digitalen Transformation drastisch profitieren.

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Studien

Studie zur Mitarbeiterzeitschrift der Zukunft

SCM Studie Mitarbeiterzeitschrift 2017Das Mitarbeitermagazin der Zukunft erscheint online (87 %), gedruckt (65 %) und als App (65 %), sie wird keine höheren Budgets zur Verfügung haben (86 %) und weiterhin periodisch erscheinen (70 %). Laut einer aktuellen Studie von SCM – School for Communication and Management und der Agentur Kammann Rossi, beide Berlin, sind das äußeren Merkmale, die Mitarbeiterzeitschriften künftig kennzeichnen. 200 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden dazu im April 2017 befragt.

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Tipps

Innovative Mitarbeiter-App soll Digitalisierung der internen Kommunikation unterstützen

Industrie 4.0 scheitert oft schon daran, dass Unternehmen nur einen Bruchteil ihrer Mitarbeiter digital und direkt erreichen. Gerade in Unternehmen mit einer Vielzahl an dezentral arbeitenden Mitarbeitern wird oft noch auf traditionelle Kommunikationskanäle gesetzt. Daher haben sich das F.A.Z.-Institut, Frankfurt am Main, und Beekeeper, Zürich, zusammengetan. Gemeinsam möchten sie Unternehmen mit einer neuartigen Mitarbeiter-App bei der Digitalisierung ihrer internen Kommunikation unterstützen.

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Preise und Awards

Deutscher Medienpreis 2016 für Barack Obama

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat am 25. Mai bei einer Galaveranstaltung von Media Control vor 600 Gästen im Baden-Badener Kongresshaus den Deutschen Medienpreis 2016 erhalten. Obama nahm den Preis persönlich entgegen. In seiner Dankesrede rief er zum Kampf gegen Propaganda und Falschmeldungen im Internet auf. Die Laudatio hielt der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Er sagte: "Mit dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten wird ein herausragender Politiker unserer Zeit ausgezeichnet."

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Mai 2017

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2017 wurden 6.113 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 16.025 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

"Früher fand ich PR richtig blöd" – Serviceplan PR-Geschäftsführer Hebes sieht das heute anders

Dienstag, 11. April, ich sitze am Schreibtisch und arbeite an meiner Master-Thesis als mein Handy vibriert – WhatsApp. Ein Screenshot und dazu die Frage „Hätte jemand Lust und Zeit?“ – ich werde neugierig. Im Betreff steht „Interview für das PR-Journal“. Es geht um ein Gespräch mit Thorsten Hebes, Geschäftsführer von Serviceplan PR in München. Ich brauche 24 Zeichen und für mich steht fest: „Ich habe sowas von Lust!“

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal im April 2017: 27.165 Besucher, 30 neue Jobangebote, 34,1 % Mobilnutzung

ivw logo 100Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im April 2017 insgesamt 27.165 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 906 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,3 Seiten an - daraus errechnen sich 61.086 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet.

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