Im Skandal um die verdeckte PR für die Deutsche Bahn hat der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) zwei öffentliche Rügen ausgesprochen. Gerügt wurden der Auftraggeber, die Deutsche Bahn, sowie die Berliner Agentur Public Policy Advisers (EPPA). Die öffentlichen Rügen ergingen an beide Unternehmen wegen verdeckter PR und Kommunikation. Der DRPR stellt in seiner Rüge fest, dass die verdeckte PR der Deutschen Bahn AG ein in seinem Umfang und seiner Tiefe sehr ernst zu nehmender Vorgang ist.

Die EPPA hatte 2007 für ein Budget von mindestens 1,3 Millionen Euro unter anderem Medien, Blogs und Internetforen beeinflusst. Die Rolle der sog. Denkfabrik "Berlinpolis" und der Agentur Allendorf Media, Köln, die gleichfalls in den Skandal verwickelt sind, wurde vom DRPR noch nicht abschließend bewertet.

Es sei noch nicht klar, ob die Agenturen nicht selbst belogen wurden, so ein DRPR-Vertreter. Die gerügte Agentur EPPA war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, der neue Bahnchef Rüdiger Grube hatte das Gebaren der Bahn bereits verurteilt und den verantwortlichen Marketing- und Kommunikationschef Ralf Klein-Bölting entlassen.

Positiv vermerkt der DRPR die schnelle und offene Aufklärung der Angelegenheit innerhalb der Deutschen Bahn AG – einschließlich der personellen Konsequenzen. Auch die Kooperation zwischen Deutscher Bahn und DRPR wurde gewürdigt. Dem gegenüber kritisiert der DRPR die fehlende Mitwirkung der Agentur EPPA am Ratsverfahren.

Der Dt. PR-Rat ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle (vergleichbar dem Presserat und dem Werberat) der in Deutschland tätigen PR-Fachleute. Seine Träger sind: die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG),  die Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA), der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) und die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung (degepol).

Die vollständigen Ratssprüche in Sachen Bahn-PR sowie die Fallschilderungen können Sie hier als PDF herunterladen.

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Personalien

Chefredakteur der „auto motor sport“ wird Kommunikationschef bei Skoda

Katemann Jens Chefred amsNach dem Wechsel von Peik von Bestenbostel von Skoda zur Marke VW nach Wolfsburg (wir berichteten) sickerte nun durch, wer sein Nachfolger bei Skoda werden soll. Nach Informationen des Fachtitels „Automobil Produktion“ und des „PR Reports“ steht der Chefredakteur von „auto motor sport“, Jens Katemann (43, Foto © ams), vor einem Wechsel in die Unternehmenskommunikation von Skoda. Im April soll Katemann seine neue Aufgabe als Kommunikationschef von Skoda antreten. Bei der Motorpresse in Stuttgart ist Katemann seit 2003 tätig. Zunächst war er Redakteur bei „auto motor sport“, ab 2006 dann Ressortleiter „Magazin & Service“. 2009 wurde er Chefredakteur der Zeitschrift „AUTOStraßenverkehr“. Nach weiteren drei Jahren übernahm Katemann 2012 gemeinsam mit Ralph Alex die Chefredaktion der „auto motor sport“.

Etats

ADAC-Herausforderer JimDrive entscheidet sich für „Angreifer-Agentur“ achtung!

Achtung JimDrive Team PressefotoDer junge Automobilclub JimDrive fordert als digitale Alternative ADAC und Co. heraus und setzt in der Kommunikation dafür ab sofort auf achtung!. Die Kommunikationsagentur mit 160 Mitarbeitern in Hamburg und München gewann den Tat nach einem kurzen Auswahlprozess. Der verantwortliche achtung! Account-Director ist Tim-Oliver Struck (Foto l., neben ihm Michael Waning und Friedemann König). JimDrive-Gründer Timo Weltner: „achtung! denkt digital, ist eine Angreifer-Agentur und ist disruptiv. Das gefällt uns nicht nur, das hat uns überzeugt!“ achtung! übernimmt ab sofort Marken- und Produkt-PR für JimDrive.

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Agenturen

Rekordjahr: fischerAppelt wächst um 16 Prozent und beruft Holterhoff zum Finanzvorstand

Holterhoff Ralf Finanzvorstand fADas Jahr 2016 war für die Agenturgruppe fischerAppelt (fA) das erfolgreichste seit der Gründung 1986. Der Honorarumsatz der Agenturgruppe stieg im Jubiläumsjahr von 42,33 Millionen Euro 2015 um rund 16 Prozent auf über 49 Millionen Euro. Damit erhöhte sich auch der Pro-Kopf-Honorarumsatz um sieben Prozent auf 115.000 Euro. Wachstumstreiber war nach Angaben der Agenturführung die fortschreitende Digitalisierung, so dass das überdurchschnittliche Plus ohne Zukäufe zustande gekommen ist. Besonders freut sich über diese Entwicklung fA-Finanzchef Ralf Holterhoff (Foto), er wurde zum 1. Januar 2017 in den Vorstand berufen. Der besteht nun aus den Gründern Andreas und Bernhard Fischer-Appelt, Franziska von Lewinski, Matthias Wesselmann und eben Holterhoff.

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Unternehmen

Mit Humor gegen Klischees: Virale Kampagne rund um die Dienstleistung Inkasso

Inkasso Kampagne EOS Gruppe Motiv 1Eine Imagekorrektur für „Inkasso“? Da hat sich die EOS Gruppe, ein internationaler Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen mit Sitz in Hamburg, einiges vorgenommen. Im Rahmen einer viralen Kampagne will das Unternehmen mit Klischees und Vorurteilen aufräumen. „Auf Inkasso Art“ heißt die Kampagne, die auf den ersten Blick genau mit den bekannten Klischees operiert: finstere Gestalten in dunklen Ecken, Drohkulissen und verängstigte Menschen. Genau da setzt die EOS Gruppe mit ihrer Kampagne an. „Du weißt, was du zu tun hast“ – mit dieser Botschaft einer rauchigen Telefonstimme an eine Person in einem dunklen Parkhaus (das Foto zeigt ein Motiv aus diesem Spot) startet einer von drei Viral-Spots, den die EOS Gruppe ins Netz gestellt hat.

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Organisationen

Salomé Ramseier neu im HarbourClub-Vorstand

Ramsmeier Salome Vorst HarbourClubDer Vorstand des HarbourClub, einem Netzwerk von Kommunikationschefs von wichtigen schweizerischen Unternehmen und Organisationen in Zürich, hat an seiner letzten Sitzung Salomé Ramseier (Foto), Head of Communications and Public Affairs Holcim (Schweiz) in den Vorstand berufen. Sie wirkt ab sofort im Gremium mit. Über ihre definitive Wahl befindet die nächste Mitgliederversammlung des HarbourClub im Frühjahr 2017. Somit setzt sich der Vorstand des HarbourClub neu wie folgt zusammen: Dominique Morel, KPMG (Präsident); Myriam Käser, „NZZ“; Hans-Peter Nehmer, Allianz; Salomé Ramseier, Holcim; Matthias Schneider, Coca-Cola, und Roman Sidler, Geberit.

Behörden

Schweiz: Bundesrat will Informationspflicht zum Beschaffungswesen einschränken

Schweizer Flagge w.r.wagner pixelio.deSchweizerische Behörden fangen an zu mauern und wollen den Geltungsbereich des Öffentlichkeitsgesetzes einschränken. Nach einem Bericht des „kleinreport.ch“ gibt es im schweizerischen Bundesrat Bestrebungen, Dokumente aus dem staatlichen Beschaffungswesen zumindest teilweise nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich machen zu müssen. Kurzum: Der Blick der Öffentlichkeit darauf, wie Bundesbehörden mit Steuergeldern umgehen, soll eingeschränkt werden. Prompt regt sich Widerstand: Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (Edöb) beklagt eine „Aushöhlung des Öffentlichkeitsgesetzes ins Gegenteil.“ Das letzte Wort hat nun das schweizerische Parlament, es muss darüber entscheiden, ob es dem Ansinnen des Bundesrates zustimmt. Lesen Sie den ausführlichen Bericht direkt im „kleinreport.ch“. (Foto © w.r.wagner / pixelio.de)

Branche

ECC'17: Frühbucherrabatt für „PR-Journal“-Leser verlängert

Nymphenburger Schloss MünchenWie mehrfach berichtet, findet am 22. und 23. März im Schloss Nymphenburg (Foto) in München die dritte European Communications Convention (ECC'17) statt. Ziel dieses internationalen PR-Kongresses ist es, Themen und Probleme des PR-Berufs mit Experten aus vielen Ländern zu diskutieren. Das gilt zum Beispiel für das Thema Lügen in der Kommunikation, das Referenten aus Großbritannien präsentieren, die mit den vielen Fake News während der Brexit-Kampagne eine Menge Erfahrung haben. Auch die Frage, wie man mit der zunehmenden Cyber Kriminalität umgeht, wird eingehend besprochen. Mehr zu Themen und Referenten auf ECC-Website.

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Medien

Medien-Start-up piqd baut sein Angebot für betreutes Lesen aus

Piqd Kuratorendienst Logo„piqd“, die Online-Programmzeitung für hochwertigen Journalismus, internationalisiert sein Angebot. Das Münchener Start-up ist seit dem 22. Februar unter der zusätzlichen URL www.piqd.com online. Damit wird neben der deutschsprachigen Plattform auch ein rein englischer Service angeboten. „piqd“ konnte dafür Kuratoren aus aller Welt für sich gewinnen und sagt nun auch dem digitalen Informations-Wirrwarr im englischsprachigen Raum den Kampf an. Der Dienst „piqd.de“ ist ein Gegenentwurf zu den reichweitenoptimierten Algorithmen sozialer Netzwerke. Was relevant ist, bestimmen ausschließlich die Kuratoren, die in Eigenregie Beiträge empfehlen.

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CSR + Reputation

Michael Otto erhält den „Deutschen CSR-Preis für herausragendes CSR-Engagement“

Otto Michael AR Vorsitzender Otto GroupMichael Otto (Foto), Vorsitzender des Aufsichtsrates der Otto Group, wird am Abend des 4. April 2017 mit dem „Deutschen CSR-Preis für herausragendes CSR-Engagement“ ausgezeichnet. Die Verleihung findet im Rahmen des 13. Deutschen CSR-Forums im „Forum am Schlosspark“ in Ludwigsburg bei Stuttgart statt. Zur Preisverleihung werden mehrere hundert Ehrengäste, vornehmlich aus der Wirtschaft, erwartet. Michael Otto wird für die von ihm seit vielen Jahren gelebte vorbildliche gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ausgezeichnet. Themen wie Nachhaltigkeit, Verantwortung und Ökologie hat er schon früh, beharrlich und glaubwürdig in der Öffentlichkeit vertreten.

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Social Media

Nutzer-Erosion: Facebook hat ein Generationen-Problem

Social Media Atlas 2017 CoverFacebook verliert im Web 2.0 weiter an Boden: 65 Prozent der deutschen Onliner ab 14 Jahren nutzen das Freunde-Netzwerk. Das reicht abermals nur noch zu Platz zwei unter den meistgenutzten sozialen Medien in Deutschland – denn Youtube erreicht 69 Prozent. Der Video-Dienst konnte seinen Vorsprung vor Facebook damit innerhalb eines Jahres von zwei auf vier Prozentpunkte ausbauen. Facebook mangelt es vor allem an Nachwuchs: Wie früher gewitzelt, meiden Teenager jetzt tatsächlich stark das Netzwerk, in dem sich auch ihre Eltern tummeln. Das zeigt der online-repräsentative „Socia Media-Atlas 2016/2017“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

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Das PR-Interview

Arbeitsweisen, Probleme und Allheilmittel: Die interne Kommunikation

Interview mit Buchautorin Ulrike Führmann

Fuehrmann Ulrike BuchautorinDie interne Kommunikation ist eine Herausforderung für kleine und große Unternehmen. „PR-Journal“-Mitarbeiterin Annett Bergk hat zu diesem Thema mit der Buchautorin Ulrike Führmann (Foto) gesprochen. Sie hat jüngst die dritte Auflage ihres Buches „Wie kommt System in die interne Kommunikation“ präsentiert. Beachten Sie dazu bitte auch die Rezension an anderer Stelle im „PR-Journal“. Im Interview hat Bergk nachgefragt, sie wollte Einzelheiten zu Arbeitsweise, Herausforderungen und Allheilmitteln in der Mitarbeiterkommunikation wissen.

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Autoren-Beiträge

Einmaleins der Krisen-PR: meide Arbeitsgerichtprozesse!

Dieselgate: Ehemaliger Audi-Mitarbeiter belastet Vorstandsvorsitzenden schwer

Stadler Rupert CEO Audi AGDie eigenen Mitarbeiter sind die risikoreichsten Zeugen in einer Krise. Sie kennen pikante Details und haben möglicherweise kompromittierende Unterlagen. Deshalb vermeiden erfahrene Krisenkommunikatoren Auseinandersetzungen mit eingeweihten Mitarbeitern vor dem Arbeitsgericht. Wie das sonst schiefgehen kann, zeigt aktuell Audi. Ein von Audi gekündigter Hauptabteilungsleiter klagt auf Weiterbeschäftigung vor dem Landesarbeitsgericht in Stuttgart. Im Schriftsatz seiner Anwälte ist Brisantes enthalten: Audi-Vorstandschef Rupert Stadler (Foto) soll spätestens ab 2012 von den Dieselgate-Manipulationen gewusst haben.

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Sprache in der PR: Wortfetzen

Die Geschichte von Red Bull – Storytelling auf der Corporate Website

Nachfolgend lesen Sie den 9. und letzten Teil unserer Serie zur Sprache in der PR. Unter dem Titel „Wortfetzen“ reflektieren Studierende des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement der Hochschule Hannover in eigenen Beiträgen aktuelle Beispiele aus der digitalen PR-Praxis. Die Redaktion bedankt sich bei den Autorinnen und Autoren sowie bei Professorin Annika Schach für die aus unserer Sicht gelungene Kooperation.

Vespermann Janine Wortfetzen„Es war einmal…“ – so fangen sie an, die Geschichten, die wir schon als Kinder hören. Sie fesseln uns und lassen unsere Gedanken nicht mehr los. An dieses Phänomen wollen heute viele Unternehmen anknüpfen. Geschichten zu erzählen, ist einer der größten Trends im Themenfeld Marketing und PR und hat einen Namen: Storytelling. Storys sind verständlicher als bloße Informationen, können sinn- und identitätsstiftend wirken und zum Nachdenken anregen. Ob Mitarbeiter, Kunden oder Kooperationspartner – mit einer guten Story kann man alle relevanten Stakeholder mitreißen. Deshalb wird im Folgenden ein Paradebeispiel des Storytellings vorgestellt: Red Bull.

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Kommentare

Kommentar: Lügen haben große Reichweite

Mommert Uwe CEO Landau MediaIn seiner Kolumne „Jörges“ im Magazin „Stern“ vom 16. Februar geht Hans-Ulrich Jörges auf die Rolle der sozialen Netzwerke in der Verbreitung von „Fake News“ und Hetze ein. Er meint, dass die Netzwerke „auf unheimliche Weise Gesellschaft und Demokratie verformen“. Ich bin mir da nicht sicher. Am Ende sind die Netzwerke nichts anderes als ein Weg, „dem Volk aufs Maul zu schauen“. Ein Einblick in das politische Verständnis von Otto Normalverbraucher und Erika Mustermann. Was verformt also „auf unheimliche Weise Gesellschaft und Demokratie“? Ich glaube, dass solche Verformungen ein langfristiger Prozess sind. Ein Prozess, dessen Krönung sicherlich der amerikanische Präsident mit seiner Medien- und Oppositionsschelte ist. Er ist aber nur die konsequente Weiterführung eines politischen Sittenverfalls.

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Rezensionen

Rezension: eBook „Guerilla Marketing für Kreative“ hinterlässt Denkanstöße und Fragezeigen

Guerilla Marketing BuchcoverMit dem eBook „Guerilla Marketing für Kreative“ möchte Autorin Katharina Leest einen Leitfaden für Musiker, Grafiker, Fotografen – kurzum: Künstler und Kreative – anbieten, der zur Durchführung von Guerilla-Maßnahmen animiert und inspiriert. „Für öffentlichkeitswirksames Guerilla-Marketing braucht es weder das große Geld noch einen populären Namen. Mit ein wenig Risikobereitschaft und jeder Menge kreativer Energie können erfolgreiche Guerilla Marketing-Kampagnen aus dem Nichts entstehen.“ (S. 27) Die Lektüre gestaltet sich kurzweilig, ist leicht verständlich und ansprechend gelayoutet. Inhaltlich bleibt es jedoch recht oberflächlich und überblicksartig. Wer bislang noch gar nicht in der Marketing-Materie unterwegs war, wird wohl mit vielen Denkanstößen, aber auch etlichen Fragezeichen zurückbleiben.

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Termine

scoopcamp 2017 – Innovationskonferenz für Medien geht am 28. September in die neunte Runde

Scoopcamp 2017 LogoUnter dem Motto „new storytelling“ versammelt nextMedia.Hamburg, die Standortinitiative der Hamburger Digital- und Medienwirtschaft, zusammen mit der dpa Deutschen Presse-Agentur am 28. September rund 250 Journalisten, Entwickler und Mediapreneure zum scoopcamp 2017. Im Theater Kehrwieder in der Hamburger Speicherstadt werden Keynotespeaker zusammen mit Medienmachern und Nachwuchsjournalisten über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung diskutieren. Ab sofort können Interessenten vergünstigte Pre-Agenda-Tickets für die eintägige Innovationskonferenz für Medien auf der scoopcamp-Website bestellen.

Seminare

DAPR pro-Seminare im März und April

Corporate Publishing, Bewegtbild-Konzeption und Corporate Argumentation – das sind die Themen der DAPR pro-Seminare im März und April 2017. Die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) bietet die zweitägigen Fachseminare in diesem Jahr erstmals in Düsseldorf an. Für alle Termine gibt es noch freie Plätze. Am 22. und 23. März findet das Seminar „Corporate Publishing zielführend managen“ mit Philipp Ley statt. Die Anforderungen an den CP-Manager sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen – davon ist Ley überzeugt. In seinem Workshop vermittelt der selbstständige Kommunikationsberater die notwendigen Kompetenzen, um crossmediale CP-Projekte erfolgreich umzusetzen.

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Bildung

DAPR-Grundausbildung: Start am 3. März in Düsseldorf

DAPR LogoDer erste Durchgang 2017 der DAPR-Grundausbildung findet ab dem 3. März im Düsseldorfer Seminarzentrum der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR) statt. In vier dreitägigen Modulen erarbeiten Einsteiger in das Berufsfeld der PR und Kommunikation die strategischen und konzeptionellen Grundlagen, sowie die Themenfelder der Medienarbeit und der Online-Kommunikation. Optional legen sie im Anschluss die Prüfung zum Kommunikationsberater bzw. -referenten (DAPR) ab. Interessenten finden detaillierte Informationen zum Ablauf, zu den Inhalten und Dozenten auf der DAPR-Website. Als „Kundenstimme“ findet sich im DAPR-Blog zusätzlich auch der Erfahrungsbericht einer Absolventin.

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Preise und Awards

German Stevie Awards: Zahlreiche Gewinner aus der PR- und Kommunikationsbranche

StevieAwardDie Gewinner der diesjährigen German Stevie Awards stehen fest. Spitzenreiter sind die PR-Agentur Weber Shandwick, Germany und Rheinbrücke IT Consulting aus Köln. Aber auch zahlreiche weitere große und kleine Unternehmen konnten mit ihren Bewerbungen punkten und sich den Gewinn eines oder mehrerer Stevie Awards sichern. Rund 50 Führungskräfte aus ganz Deutschland haben als Jury entschieden, wer die Preise erhält. Die PR-Agentur Weber Shandwick, Berlin und München, gewinnt gleich zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Einen Gold Stevie Award gewinnt Weber Shandwick für die beste Website in den Branchenkategorien. Susann Kobs, gewinnt als Assistentin der Geschäftsführung, Gold als Unterstützerin des Jahres. Die Kampagne „Die Cloud als Business-Ökosystem der Zukunft“ für das Unternehmen Exact Software von der Münchner Agentur Schwartz PR wurde ebenfalls mit einem Goldenen Stevie bedacht. Für die PR-Innovation des Jahres wurde die Deutsche Telekom AG mit einem Gold Stevie geehrt. Verliehen wurde die Auszeichnungen für den neuen Newsroom „Content Factory“.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Februar 2017

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Januar 2017 wurden 4.135 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 22.302 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Fink&Fuchs: Die Agentur des Jahres lässt die klassische PR hinter sich

Gross Keil Fink u FuchsDie blütenweißen Räume wirken frisch und modern, gleichzeitig warm und einladend. Am großen Konferenztisch wartet Personalchefin Alexandra Groß. Trainee Valentin Keil führt uns hinein. Die Stimmung ist locker. Die beiden Kommunikationsprofis der „Besten Agentur 2016“ Fink&Fuchs antworten freimütig. Sie sprechen über den Wandel der Kommunikationsbranche. Sie raten uns Studierenden mit der Zeit die Erfahrungen zu sammeln und erteilen Social-Bots eine Absage. Im hellen Konferenzraum in Wiesbaden bringen die beiden Professionals Licht ins Dunkel der Branchengeheimnisse.

Foto von links: Andrea Schumacher, GPRA, Valentin Keil, Fink&Fuchs, Sarah Abou-Chleih, Patrick Herrmann, beide WH Gelsenkirchen, und Alexandra Groß, Fink&Fuchs.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal im Januar 2017: 28.896 Besucher, 42 neue Jobangebote

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Januar 2017 insgesamt 28.896 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 932 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,4 Seiten an - daraus errechnen sich 69.623 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet.

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