Bei der Identifizierung von Verstößen gegen das Aufsichtsrecht kommt „Whistleblowern“ (Enthüllern und Hinweisgebern) eine große Bedeutung zu. Sie können, schreibt die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) in ihrem neuesten Report, „wertvolle Beiträge dazu leisten, das Fehlverhalten einzelner Personen oder ganzer Unternehmen innerhalb des Finanzsektors aufzudecken und die Folgen dieses Fehlverhaltens eindämmen.“ Eine besondere Rolle kommt dabei Personen zu, die über ein besonderes Wissen zu Unternehmensinterna verfügen. Etwa weil sie dort angestellt sind oder in einem sonstigen Vertrags- oder Vertrauensverhältnis zu dem Unternehmen stehen. Um sicherzustellen, dass den Hinweisgebern aus der Meldung an die BaFin keine Nachteile entstehen, hat die Finanzaufsicht seit dem 1. Januar ein neues elektronisches Meldesystem zum Schutz für „Whistleblower“ eingerichtet.

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