Das folgende Zitat zeigt es. Die „New York Times“ versucht, souverän und bedachtsam mit der Dauerkritik von US-Präsident Donald Trump umzugehen. Jim Rutenberg, seit 2016 Medien-Kritiker der „New York Times“ und seit 16 Redakteur und politischer Korrespondent des US-amerikanischen Leitmediums, sagte im „Horizont“-Interview: „Es ist eher so, dass von dieser Regierung eine derartige Menge von Unsinn in die Welt gesetzt wird, dass das, was wir tun, immer wichtiger wird. Seriöse Berichterstattung von klassisch ausgebildeten Reportern ist heute unbezahlbar. Er kann uns beschimpfen, wie er will, aber letztlich hat unsere Arbeit trotzdem dazu geführt, dass sein nationaler Sicherheitsberater zurücktreten musste und dass sein Justizminister sich aus der Untersuchung der Einmischung Russlands in die Wahl zurückziehen musste.“ – Unbedingt lesen! Hier geht’s direkt zum „Horizont“-Interview.

OSK Buch Ueber Morgen InterviewbandMit dem Buch „Über Morgen - 25 Interviews zur Zukunft des Journalismus“, das am 15. März erschienen ist, ermöglicht die Kölner Kommunikationsagentur Oliver Schrott Kommunikation (OSK) einen umfassenden Blick auf den Medienwandel, seine Auswirkungen auf den Journalismus und vor allem dessen Zukunft in einer Zeit großer Unsicherheiten. Die Interviews mit Journalisten und Medienprofis aus zehn Ländern, die der hochwertig ausgestattete Band vereint, sind im Verlauf der beiden letzten Jahre für das Blog der Agentur entstanden und damit hochaktuell. Zu den Gesprächspartnern gehören renommierte deutsche Journalistinnen und Journalisten wie Anja Reschke (NDR), Jochen Wegner (Chefredakteur „Zeit online“) und Uwe Vorkötter (Chefedakteur „Horizont“).