Dillmann Thomas FotoDie Deutsche Gesellschaft für Public Relations (DPRG) modernisiert sich. Wer die Berichterstattung zum DPRG-Zukunftsforum in Gelsenkirchen liest, der stößt auf positive Resonanz zur Veranstaltung und zum Bemühen des Verbandes, neue Akzente zu setzen. Mit dem Thema „Digitalisierung“ hat die DPRG einen Nerv getroffen. „Digitalisierung“ brennt vielen Kommunikationsmanagern unter den Nägeln, die Unsicherheit in der Herangehensweise wird allerorten geteilt. Da tut es gut, sich im Kreise von Kollegen, die vor den selben Herausforderungen stehen, einen offenen Austausch zu pflegen. Die vielen positiven Tweets bei Twitter (#ZukuFo) schon während der Veranstaltung am 9. und 10. Juni zeugen davon. Berichte von Studierenden aus Münster (campus relations) und Hannover (PRSH) im „DPRG-Journal“ zeigen zudem, dass sich die jüngere Generation vom Angebot des ältesten Kommunikationsverbandes angesprochen fühlt. Natürlich zieht auch DPRG-Vorstandsmitglied Thomas Zimmerling in eigener Sache eine positive Bilanz („DPRG-Journal“), geschenkt!

Aber sein Bericht deutet darauf hin, dass die DPRG nicht nur einmalig jetzt, sondern auch künftig die „drängenden Themen unserer Zeit“ aktiv behandeln will. Das wäre neu für den Berufsverband der PR-Fachleute! Gelingt es der DPRG diesem – aus den eigenen Vorstandsreihen heraus formulierten – Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden, gewinnt sie an Relevanz über den Kreis der Mitglieder hinaus. Das wäre auch neu und würde dem ältesten Kommunikationsverband neuen Schwung geben! Die Arbeit des (neuen) DPRG-Vorstands, der nunmehr seit zwei Jahren unter der Leitung von Norbert Minwegen im Amt ist, entfaltet offensichtlich Wirkung! Jetzt kommt es darauf an, auch weiterhin inhaltliche Akzente zu setzen, um die Zukunftsfähigkeit der DPRG zu untermauern.

Einzelne Mitglieder haben erkannt, dass sich etwas bewegt. So etwa Monika Prött, ehemalige Vorsitzende des DPRG-Ehrenrates, frühere Vizepräsidentin der DPRG und langjährige Vorsitzende der DPRG Landesgruppe Niedersachsen/Bremen. Sie sagte in einem Leserkommentar im „DPRG-Journal“: „Das DPRG ZukunftsForum 2016 hat meine Erwartungen weit übertroffen. Gerade auch für gestandenen DPRG-Mitglieder gab es wichtige Impulse, Anregungen und Nachdenkenswertes.“ Positiv auch der Tenor der Unternehmensberatung Lautenbach Sass. Im Agenturblog konstatiert Agenturmitarbeiterin Lena Schneider, dass es an interessanten Thesen zu neuen Anforderungen, Aufgaben und Rollen der Kommunikation in Gelsenkirchen nicht gefehlt habe.


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